jdbe26

Monatsberichte der Wetterstation Jänickendorf von 2026
Monatsbericht der Wetterstation Jänickendorf für Januar 2026Der Januar wurde endlich mal wieder ein richtiger Wintermonat. Frostfrei blieben nur die ersten beiden Tage. Dauerfrost gab es an 14 Tagen (Eistage). So schloss der Monat mit einer negativen Abweichung von 3,1k, was einen leicht zu kalten Monat ausmacht. Sogar 5 kalte Tage waren dabei, an denen die -10°C unterschritten wurden. Groß Rekorde wurden dabei kaum gebrochen, nur die 3 Tage vom 19.-21. Brachten neue E-Min Rekorde von bis zu -26°C über Schnee hervor. Obwohl es in der ersten Dekade ordentlich Schnee dazu gab, erreichten wir nur 50% der normalen Niederschlagsmenge, was viel zu trocken ist. Trotzdem lagen vom 3. bis 14. und von 26. bis in den Februar hinaus eine geschlossene Schneedecke, was 18 Tage ausmacht. Daher kann man mal wieder von einem richtigen Wintermonat sprechen. Dafür konnte die Sonne mit 130% punkten, auch wenn sie dafür nur an 18 Tagen schien, dafür aber umso intensiver. So konnten wir einige sehr sonnige Tage mit der schönen Schneedecke erleben. Bis zum 4. und ab dem 23. schien sie dafür überhaupt nicht.Zunächst ging es für zwei Tage frostfrei in den Tag, danach kamen wir aus den Nachtfrösten nicht mehr heraus. Der Neujahrstag wurde sehr windig. Ein stärkerer Schneefall am Abend des 2. reichte für die Ausbildung einer ersten dünnen Schneedecke aus. In der Nacht schneite es leicht weiter mit 2cm Schneedecke am Morgen. Danach war der Zuwachs bei 0°C sehr gering.  Erst zum Morgen des 4. gab es einiges an Schnee mit nun 7cm. Doch die Schneeschauer am Tage waren oft kräftig, die binnen Minuten die Schneedecke um einige Zentimeter wachsen ließen. Am Abend waren es 16 bis 18cm. Am 5. lockerte es auf, was in einer klaren Nacht endete. Bis dahin war es sehr sonnig. Am Erdboden sanken die Temperaturen schnell unter die -10°C Marke. Der 7. wurde der sonnigste Tag der Woche bei wolkenlosem Himmel. Über Schnee erreichten wir einen Nachtwert von -19°C. Am 8. waren es fast -20°C. Am Morgen zogen langsam Wolken auf. Am Nachmittag dann leichte bis mäßiger Schneefall mit 1cm. Bis in den Vormittag des 9. blieb es ruhig. Dann begann leichter Schneefall. Der Wind erreichte die Windstärke 6. Nach 14 Uhr intensivierte sich der Schneefall und auch der Wind. Am Abend hatten wir 18cm, in Wehen bis zu 30cm. In der Nacht hörte der Schneefall auf. Bei 21cm Schnee war Schluss, Dabei kam zu lokal stärkeren Verwehungen, woraufhin einige Straßen für Stunden nicht passierbar waren. Ab dem Vormittag des 10. heiterte es auf. Nach einer knackig kalten Nacht, am Boden über Schnee wurden nach Mitternacht bis zu -23,2°C gemessen, erlebten wir einen sonnigen und frostigen Wintertag. In der Folgenacht wurden über Schnee -26°C gemessen. Am Tage setzte Milderung ein. Nachmittags schneite es, ging aber in Schneeregen und dann in Sprühregen über. Glatteis bildete sich erst ab Mitternacht, aber nicht auf den gesalzenen Verkehrsflächen. Auf der Schneedecke entstand eine Eiskruste. Am 14. taute es bei steigenden Temperaturen und Regen massiv weiter. Ab Nachmittag klarte es auf und es bildete sich extreme Eisglätte aus. Bis in den Vormittag war es noch sehr glatt, dann verschwand die Glätte und der Rest des Schnees. Dieser liegt nur noch an geschützten Stellen im Wald oder Nordlagen. Ab dem Nachmittag heiterte es auf und es bildete sich dichter Nebel, der bis Mitternacht hielt, die Wolken blieben bis zum Frühtermin. Am Morgen des 16. bildete sich dennoch mäßiger Reif mit Reifglätte aus. Dann zogen allen Wolken ab und es wurde ein sehr milder Tag mit 9°C und fast 7 Stunden Sonnenschein. Das gleiche wiederholte sich am 17. Der Tag selbst blieb unter Hochnebel kühl. Reif mit Reifglätte auch am 18. Strahlend blauer Himmel und dazu die frostige Luft am 19. Über Mittag aber immerhin 5°C. Klare Nacht, sonnig tags drauf. Der Frost wird nun immer stärker und auch die Frosteindringtiefe steigt an. Am gestiegen Abend kam es dafür zu einem außergewöhnlichen Naturschauspiel. Es waren wohl die intensivsten Polarlichter seit 2003, die bis in die Alpenregion hin beobachtet werden konnten. In der Nacht zum 21. fast schon strenger Frost. Der 22. wurde der letzte wolkenlose und durchgehend sonnige Tag. Die Nacht war mit -10,7°C streng frostig. Über Mittag waren wir nur kurz im positiven Bereich. In der Nacht zog Hochnebel auf, der den ganzen Tag lang blieb. Der führte auch dazu, dass das Thermometer bei -5°C stehen blieb. Es war auch dunstig, da die Luft eine sehr hohe Feinstaubkonzentration aufwies. Auch am 24. und 25. begleitete uns der Hochnebel. Am 25. abends kam Glatteisregen auf. In der Nacht wurde er noch stärker und ging in Schneeregen über. Am Morgen schneite es nur noch. Auch am Nachmittag schneite es zeitweise. Auf Nebenstraßen mit einer Schneedecke von 6cm herrscht weiterhin Glätte. Trocken, trüb und kalt der 28. Über Mittag taute der Schnee leicht an. Weiterhin trüb und frostig mit Hochnebel. Die Tageshöchsttemperaturen sinken nun immer weiter. Der Frost der Nacht des 31. wird von Osten her immer intensiver. Dazu weht inzwischen ein mäßiger Ostwind.

Neue Rekordwerte Januar (seit 1985)

10. tiefstes E-Min -20,8°C seit 2024
11. tiefstes E-Min -25,8°C seit 2003
12. tiefstes E-Min -26,0°C seit 2009
07. höchster Sonnenschein 6,5h seit 2014
19. höchster Sonnenschein 7,6h seit 2016
21. höchster Sonnenschein 7,6h seit 2022

Marco Ringel, Wetterstation Jänickendorf

Monatsbericht der Wetterstation Jänickendorf für Februar 2026

Der Februar wurde mit -0,7K Abweichung kühler als sein Normal. Dennoch ist zu bemerken, dass es mal ein Wintermonat war, wie es ihn schon länger nicht mehr gab. Er hatte schon mit Schneedecke und mäßigem Frost begonnen und war es bis auf den 11. und 12. durchgängig bis zum 21. Danach trat der Winter seinen Rückzug an. Damit war es auch mit dem Schnee vorbei. Dieser lag noch aus dem Vormontag bis zum 6. und dann nochmal vom 17. bis 21.  Am 18. erreichten wir mit 10cm das Maximum. Der Niederschlag erreichte zwar 105%, doch bei einer Normalsumme von nur 31mm ist der absolute Werte trotzdem nicht ausreichend, nachdem der Herbst und Winter zu trocken ausfielen. Gegen Ende der zweiten Dekade erreichten die Minima nochmal Rekordwerte von unter -20°C über Schnee am 20. Die Sonne erreichte nur 71% und schien in der ersten Dekade überhaupt nicht. Erst zu Monatsende wurde es mit fast 20°C nicht nur deutlich wärmer sondern auch sonniger.

Bei sinkenden Temperaturen war die Höchsttemperatur heute um Mitternacht bei -6°C. Neben den eisigen Temperaturen kam noch der sehr böige Ostwind am 2. Dazu. Eisiger Ostwind auch am 3. Ein ruhiger Wintertag folgte.  In der Nacht gab es erst Schneefall, dann ging es recht rasch in Schneeregen und Glatteis über. Dieses manifestierte sich im Schnee. Anders auf den Verkehrswegen, die platt gefahren wurden. Dort war es spiegelglatt. Auch der 6. begann mit glatten Straßen, was sich erst im Laufe des Tages normalisierte. Tags drauf wurde es milder, so dass der Schnee fast völlig wegschmolz. Am nächsten Morgen streifte uns ein Schneefallgebiet, was alles nochmal kurzzeitig weiß erschienen ließ. Am 9. war immer noch der zähe Hochnebel seit 2 Wochen vorhanden. Doch es sollte der letzte Tag damit sein.

Am 10. verzog sich der Hochnebel endlich und es gab ein Wolkenlücken mit Sonnenschein und steigenden Temperaturen. In der Nacht regnete es leicht. Erst am Nachmittag kamen auch kleine Mengen herunter. Davor war einige Zeit die Sonne zu sehen. In der Nacht zum 12. und ab dem Nachmittag kam es zu Regen. Der nächste Tag blieb bis auf wenige Tropfen trocken. Erst zum Abend regnete es leicht und ging alsbald in Schneeregen und Schnee über. Dieser ging bis in den Morgen. Die dünne Decke schmolz bis Mittag wieder weg. Der 15. wurde mit 8,5 Stunden der erste sonnige Tag des Monats. Am Morgen des 16. Fielen dagegen erste Schneeflocken bei frostigen Temperaturen. Gegen Mittag kam es zu einer geringen Decke. In der Nacht gab es weiteren Schneefall mit einer Decke von 4cm. Der Tag blieb fast niederschlagsfrei ehe es am Abend wieder anfing, aber schnell in Regen überging. Nach knapp 2 Stunden wandelte es sich wieder in nassen Schnee und wurde sehr stark. Der Schnee der Nacht war hier so intensiv, dass aus dem 10mm recht nassen Schnee eine Gesamthöhe von 10cm erwachsen war. Ab Mittag wurde es deutlich frostiger, dann steuerten wir am 18. auf eine klare Nacht zu. Trotz hoher Wolken wurde es ein sonniger Tag. So auch der 20., der allerdings extrem kalte startete. -15,4°C waren es in 2m Höhe und über Schnee wurden -20,4°C gemessen. Das waren auch die Spitzenwerte.

Am 21. kam das Tauwetter, leichten Regen, zu Glätte kam es nicht mehr. Bis zum Mittag stiegt das Thermometer auf über 9°C. Es folgte ein verregneter aber sehr milder Sonntag. Erst am Abend war Schluss mit Regen. Gute Sicht, hin und wieder sonnig am 23., am Nachmittag auch Regen- und Graupelschauer, in der Umgebung mit vereinzelten kurzen Gewittern. Dort kam es zu stürmischen Böen. Tags drauf keine Sonne, wenigstens schon mal trocken. Fast 14°C erreichten wir am 25., keine einzige Wolke und den ganzen Tag Sonnenschein, war für ein Vorfrühlingstag im Februar.  Genauso mild, nur ein paar Schleierwolken über den Folgetag. Mit fast 19°C war der 27. zwar noch kein Februarrekord, aber verdammt nahe dran. Mit einigen Cirren ab dem Mittag war es ein sonniger Frühlingstag mit 19°C als Monatsabschluss.

Neue Rekordwerte Februar (seit 1985)

20. tiefstes Mittel -7,0°C seit 1986
27. höchstes Mittel 11,8°C seit 2017
28. höchstes Mittel 12,7°C seit 2000
01. tiefstes Max -5,9°C seit 2011
27. höchstes Max 19,7°C seit 2019
28. höchstes Max 19,7°C seit 2000
20. tiefstes Min -15,4°C seit 2025
28. höchstes Min 7,9°C seit 1999
17. höchster Niederschlag 10,4mm seit 1996
19. tiefstes E-Min -20,8°C seit 2025
20. tiefstes E-Min -21,4°C seit 2025
23. höchstes E-Min 5,3°C seit 2008
07. höchster Sonnenschein 6,5h seit 2014
19. höchster Sonnenschein 7,6h seit 2016
21. höchster Sonnenschein 7,6h seit 2022

Marco Ringel, Wetterstation Jänickendorf

Monatsbericht der Wetterstation Jänickendorf für März 2026

Der März war mit 1,2K etwas wärmer als sein Normal. Außer vom 11. bis 14. gab es jede Nacht Bodenfrost, in der Hütte kamen noch die frostfreien Nächte am 10., 14., 25., 29. und 31. hinzu. Dennoch war es bis zum 14. mit frühlingshaften Temperaturen bis zu 18°C schon sehr angenehm. Warm wurde es auch vom 18. bis zum 25.  Doch dann beendeten mehrere Frontensysteme diese frühlingshafte Witterung von Schauern und vor allem deutlich kühleren Temperaturen. Bis zur Monatsmitte blieb es zudem trocken. Erster Regen fiel am 6. mit 2,6mm, dann wieder bis zum 28. trocken. Erst in den letzten Tagen kam noch weniger Regen vom Himmel. So erreichten wir nur 32% der Normalsumme. Fester Niederschlag war nicht mehr dabei. Dafür sah es bei der Sonne wesentlich besser aus. 165% standen zu Buche bei 5 Tagen mit schon mehr als 10 Stunden. Es gab auch keinen sonnenlosen Tag zu verzeichnen. 2 windige Tage begleiteten den Monat, der ansonsten ohne weitere Auffälligkeiten blieb.

Viel Sonnenschein, doch merklich kühler der monatseinstieg. Durchweg sonnig und teils wolkenlose dann die nächsten Tage bei steigenden Temperaturen bis 18°C. Nachts weiterhin teils kräftige Fröste bis -7°C. So blieb es bis zum 10. Und dazu auch noch trocken. Am 7. gab eine leichte Trübung durch Saharastaub. Der 10. Blieb erstmals frostfrei, da in der Nacht vermehrt Wolken gab. Am 11. Brachte eine Warmfront stellenweise Tropfen, am frühen Abend überquerten Schauer der Kaltfront unseren Raum. Warm blieb es bis zum 14., an dem es auch leicht regnete. Ein bedeckter Tag mit erstmals sehr wenig Sonnenschein im März. Ab dem 15. Kam es wieder zu Frost. Am 16. fiel ab Vormittag der erste richtige Regen des Monats. Nach dem Mittag stellte sich die Wetterlage auf Schauer mit vereinzelten Gewittern um. Dazwischen gab es kurze sonnige Momente. Nach einer klaren und recht frostigen Nacht wurde es ein sonniger und milder Tag. Ab dem 18. stiegen die Temperaturen wieder deutlich an. Die Sonne schien dabei bis 23. fast jeden Tag sehr lang. Bis zum 25. blieb es zudem auch wieder trocken. Bis in den Mittag des 21. hielt sich Hochnebel, der in Quellwolken überging und sich zum Abend hin auflöste. Ein Tag ohne jegliche Wolke folgte. Am 24. blieb es bis auf wenige Sonnenstrahlen bedeckt und trüb, aber noch mild und ruhig. Bedeckt starteten wir auch den den25. Am Vormittag passierte die Kaltfront unseren Raum. Dabei wurde fast Sturmstärke erreicht, die Schauerausbeute ging dagegen gegen null. Nach der Front gab es heitere Abschnitte. Erst am Nachmittag des 26. bekamen wir Wolkenlücken. Dabei war es noch recht windig. Beim Durchzug eines Schauerbandes mit einem kleinen Regenschauer waren nur 0,1mm für uns drin. Danach klare es.

Die letzten Tage des Monats wurden deutlich kühler und wechselhafter. Der 27. hatte nur wenig Sonne zu bieten. Am Abend des 28. brachte eine Okklusion leichten Niederschlag, der sich in der Nacht noch fortsetzte. Ab dem Morgen wieder Auflockerungen und recht viel Sonnenschein. Ab der Nacht zum 30. Folgte Regen, der sich am Vormittag verstärkte und bis in den Mittag ging. Später neben Aufheiterungen einige Regenschauer, die sich wie auch die Wolken bis zum Abend hin auflösten. Bis in den Mittag blieb es noch trocken. Dann bildeten sich Schauer aus. Dazwischen gab es Aufheiterungen mit Sonnenschein. Vorgezogenes kühles Aprilwetter.

Neue Rekordwerte März (seit 1985)

03. höchster Sonnenschein 10,2h seit 2025
19. höchster Sonnenschein 10,9h seit 2018

Marco Ringel, Wetterstation Jänickendorf

Monatsbericht der Wetterstation Jänickendorf für April 2026

Der April schloss mit -1,1K leicht kühler ab als sein Normal. Bemerkenswert waren die 24 Bodenfrosttage und 15 Frosttage. Am Boden waren Werte bis zu -10°C zu verzeichnen. Besonders die späten froste ab dem 25. setzten hier im Urstromtal der Obstblüte derb zu. Es ist mit einem Totalausfall zu rechnen. Recht warm war es einige Tage ab Monatsmitte mit Werten von bis zu 22,6°C. Beim Niederschlag konnten gute 142% erzielt werden, doch die Verteilung war alles andere als optimal. Nach dem 20. blieb es trocken, davor brachte ein starkes Regengebiet innerhalb von zwei Tagen 40mm. Bis zum 18. gab es nur wenige Tage mit sehr geringen Niederschlägen. Damit kann die Natur sehr schlecht umgehen. Die Sonne schaffte es besonders wegen der 3. Dekade auf 126%, 117 Stunden entfielen auf die letzte Dekade. 4 Tage blieben indes sonnenlos.  

Erst nach dem Mittag taten sich erste Wolkenlücken auf. Zum Abend lösten sie sich auf. Es folgte noch eine klare und frostige Nacht. Der Himmel bedeckte sich erst zum Abend wieder. Es folgten 3 frostfreie Tage. Dabei blieb es weiterhin fast trocken und mild. Am Karfreitag zunächst nur wenig Sonne, Der Karsamstag mauserte sich zu einem sonnigen und warmen Tag. Anfangs war auch der Ostersonntag noch sonnig, dann bedeckt mit 18°C. Dazu trug der starke Wind des Tages maßgeblich bei.  Sonniger als an diesem Ostermontag (6.) ging es nicht. Nur ein paar Quellwolken am Tage waren am Himmel. Noch 3 sehr sonniger Tag folgten bei mildern Temperaturen. Doch nun kamen auch die Nachtfröste wieder.  Bis -6,5°C, am Boden fast -10°C waren es am 8.  In der Nacht zum 9. bedeckte sich der Himmel über einige Stunden. Eine Front am 10. verhungerte hier und es gab statt Regen am Mittag wenige Schneeflocken. Der 11. Begann mit Nebel in den Morgenstunden. Danach wurde es ein durchweg sonniger und milder Tag.

Am 12. wurde es dunstig und regnerisch und bis in den Nachmittag recht unangenehm. Trotzdem keine großen Mengen. Mit 8°C blieb es recht kühl, dafür frostfrei. Am Abend des 13. erwischte uns ein kleiner Schauer mit 0,5mm. Ansonsten blieb es bedeckt. Über den ganzen T14 kam es zu leichten Niederschlägen. Nach einer klaren Nacht begann der Tag mit starkem Nebel, der sich am Vormittag auflöste. Die Sonne konnte bis zum Abend bei 18°C noch 10 Stunden scheinen. Am 16. tat sich die Sonne noch schwer, sich gegen die Wolken zu behaupten. So wurde der Nachmittag noch recht schön mit Werten von 21°C. Gegen Abend kam leichter Regen auf. Der 17. Noch ein wenig wärmer. Erst am Abend bedeckte es sich und sorgte für eine mildere Nacht. Das ist auch gut so, denn nun stehen fast alle Obstbäume in der Vollblüte.  Am Samstag überwogen die Wolken bei fast 23°C.

Mit 14°C wurde bereits am Vormittag des 19. die Höchsttemperatur gemessen, ab dem Mittag machte sich Starkregen auf dem Weg. Dieser war besonders am Nachmittag bis Abend sehr intensiv und schwächste sicherst in der Nacht ab. Bis zu Morgen waren es 37,1mm. Am Vormittag gab es sogar Niederschlagslücken. Dann kamen wir rückläufig des Tiefs wieder ins Regengebiet hinein, allerdings mit deutlich geringeren Mengen. Insgesamt fielen 41mm.

Die Nachtfröste, die ab dem 21. wieder einsetzten, sind wieder schädlich für die Obstblüte geworden. Bei Kirschen und Birnen ist der Schaden verheerend. Dafür hatten wir bis zum Monatsende nach den Niederschlagen schönsten Sonnenschein zu verzeichnen. Doch der Frost lässt nicht locker! Nur wenige Cirren und einige Quellungen zierten den Himmel. Ab der zweiten Nachthälfte des 24. herrschte Hochnebel, neben Wolken ab Mittag klarte es am Abend wieder auf. Auch am nächsten Morgen zog Hochnebel auf, der sich bis in den Vormittag hielt. Buis zum Monatsende schien die Sonne ganztags ohne große Störungen. Doch so schön wie die Tage sind, macht uns doch mehr und mehr der nächtliche Frost zu schaffen, der am Boden mehrfach unter der -7°C Marke weilte. Die Blüten leiden immer mehr, es ist kaum noch Obst zu finden. Gegen Ende näherten wir uns der 20°C Marke an.

Neue Rekordwerte April (seit 1985)

08. tiefstes Minimum -6,5°C seit 1997
11. tiefstes Minimum -5,4°C seit 2019
29. tiefstes Minimum -4,0°C seit 2014
30. tiefstes Minimum -4,6°C seit 2017
19. höchster Niederschlag 34,4mm seit 2002
11. tiefstes E-Min -9,6°C seit 2019
28. tiefstes E-Min -5,9°C seit 2021
29. tiefstes E-Min -8,3°C seit 2017
30. tiefstes E-Min -7,9°C seit 2017
08. höchster Sonnenschein 12,1h seit 2020
28. höchster Sonnenschein 13,7h seit 2025
30. höchster Sonnenschein 13,8h seit 2023

Marco Ringel, Wetterstation Jänickendorf


Monatsbericht der Wetterstation Jänickendorf für Mai 2026

Der Mai trotz eines sehr warmen Starts und bestes Sommerwetter um Pfingsten war der Monat nur 0,2K über seiner Norm und damit normal. Denn in der Himmelfahrtswoche gab es Temperatureinbrüche. Dazu kam fast bis Ende Mai immer wieder leichten Bodenfrost, die sich nicht nur um die klassischen Tage der Eisheiligen sortierten. Am 26. kam es zum ersten heißen Tag dieses Jahres, dazu kommen noch 8 Sommertage, aber auch 3 Frosttage und 6 Bodenfrosttagte.  Beim Niederschlag erreichten wir 99%, obwohl es nach Pfingsten wieder sehr trocken war. Das lag an der ungerechten Verteilung des Niederschlages, der nur bis zum 14. File, danach blieb es hier trocken. Dabei verteilte sich dieser auf die erste und zweite Dekade gleichermaßen. Besonders der letzten hochsommerlichen Dekade ist es zu verdanken, dass die Sonne noch auf 113% Erfüllung kam. Allein sie erbrachte den halben Sonnenschein des Mais. Am 6. und 7. schien sie nicht. In der zweiten Dekade gab es 3 Gewittertage, wovon nur eines spektakulär war. Am Mittag des 11. machte bildete sich genau über uns ein Gewitter und in 10 min lud es 8mm ab.

Die ersten 4 Tage des Mais waren sommerlich bis hochsommerlich warm und bleiben trocken. Dafür gab es bis zum 2. Bodenfrost. Der erste Sommertag des Jahres erreichten wir am 2.  Auch bis in den Mittag des 3. war es noch fast wolkenlos. Dann machte sich Aufzugsbewölkung bemerkbar, was den ersten heißen Tag knapp verhinderte. Tags drauf gab es nur wenige Wolkenlücken, so dass wir deutlich weniger Sonnenschein hatten und nur 24°C schafften.

Kräftiger Regen setzte am späten Abend des 5. ein. Bis in den Morgen regnete es teils stark, so dass 15,5mm im Topf waren. Bis zum Abend blieb es trocken bei nur noch 13°C. Der 7. blieb den ganzen Tag trüb, am Vormittag und Nachmittag regnete es noch leicht. Mit 7°C war es bis außerdem sehr kühl. Auch der Folgetag blieb bedeckt und mit 13°C recht kühl. Dafür blieb es trocken. Bis zum Morgen des 9. Blieb es noch bedeckt. Zum Abend klarte es auf. Dies führte zu leichtem Bodenfrost. Die Eisheiligen kündigen sich also schon mal an. Der Tag dann meistens sonnig bei 20°C.

Nun kündigte sich wechselhaftes Wetter an. Bereits in der Nacht gab es einen kurzen kräftigen Schauer. Am Mittag machte sich ein Schauer auf, der genau hier zum Gewitter wurde und in 10 min 8mm ablud und damit alles unter Wasser setzte. Der 12. war ruhiger und auch sonniger. Dennoch blieb es recht kühl. In der Nacht zum 13. fiel leichter Dauerregen, dann folgte ein Übergang zu Aprilwetter mit Sonnenschein, Regen- und Graupelschauern Zum Abend folgte Wetterberuhigung. Am Tage waren es nur 6 bis 10°C bei Windböen. Der Himmelfahrtstag wurde sehr wechselhaft mit Schauern und zwei Gewittern am Nachmittag, Sonnenschein und böigen Wind bei maximal Freitag blieb es trocken, wie auch fast für den ganzen Rest des Monats. Dafür führte die klare Nacht noch zu -2°C Bodenfrost.

Nun besserte sich das Wetter allmählich in Richtung wärmerer Frühling. Ein sehr sonniger Tag folgte am 17. bei über 18°C, dann siegten die Wolken. Ein erster Tag über 20°C mit recht viel Sonne schloss sich an. Am 19. noch ein wenig wärmer. Tags drauf blieb es bedeckt. Ab Nachmittag bildeten sich Schauer und Gewitter aus, die uns aber nur streiften. Der definitiv letzte Niederschlag.

Sonnig und auch sehr heiß verlief dann die 3. Dekade. Ab dem Mittag des 21. gab es immer mehr Wolkenlücken, doch erst in der Nacht klarte es auf. Der nächste Tag begann sonnig bis kurz vor Mittag. Es gab trotzdem noch mäßigen Sonnenschein bei 25°C. Ein fast heißer Tag folgte mit nur wenigen Quellwolken. Trotz einiger Quell- und Schleierwolken war es am Pfingstsonntag durchweg sonnig und auch fast ein heißer Tag. Keine Wolke und sonnig heiß der folgende Feiertag. Der erster heiße Tag der Saison bei komplett wolkenlosen Himmel unter diesem Omegahoch stellte sich am 26. ein. Die Kaltfront, die seit dem Morgen des 27. südwärts zog, war nur an einigen hohen Wolken zu erkennen und dass es heute wesentlich milder war. Sie brachte ein Schwall Kaltluft mit. Es war ein durchweg sonniger und schöner Tag.  Wenige Cirren an diesem 28. sonnigen und recht milden Frühlingstag. Bis in den Abend war auch der nächste Tag sonnig und heiß. Erst zum Abend bedeckte es sich und führte zu einer milder Nacht. Am 30. War es nur noch bis in den Nachmittag sonnig. Heiter und sonnig, dann nahmen die Wolken zu. Das Hauptniederschlagsfeld mit starken Schauern und Gewittern zog am Monatsletzten allerdings südlich an uns vorbei. In Sachsen vielen Tagesmengen von mehr als 100mm.

Neue Rekordwerte Mai (seit 1985)

20. höchstes Mittel 20,8°C seit 2005
03. höchstes Maximum 29,3°C seit 2001
27. höchster Sonnenschein 14,5h seit 2017
28. höchster Sonnenschein 15,0h seit 2023

Marco Ringel, Wetterstation Jänickendorf

Monatsbericht der Wetterstation Jänickendorf für Juni 2026

Der Juni wurde zu einem außergewöhnlichem Monat. Zur zweiten Hälfte wirket die erste nahezu zu kühl. Es traten nur 3 Sommertage auf und es war weitestgehend wechselhaft. In der zweiten drehte dann nach der Schafskälte der Hochsommer auf. Eine erste Hitzewelle startete am 18., die am 19. Mit dem ersten 35°C tag seinen Höhepunkt hatte. Die zweite schloss sich ab dem 24. an. Ab 25. traten 4 Tage mit 35°C am Stück auf, was es noch nie gab.  Zum Wochenende 27./.28. (Siebenschläfer) gab es gleich zwei Tage über 40°C, was es auch noch nie gab und bundesweit nur 6 Stationen geschafft haben, darunter auch Baruth und Holzdorf. Alle befanden sich in unserer Region und südöstlich davon bis nach Bad Muskau. Zudem gab es am 28. ein Mittel von 31,9°C, also erstmalig ein heißer Tag im Mittel. 14 Sommertage am Stück bis heute, darunter 9 heiße Tage, davon 5 am Stück. Damit kletterte die Abweichung auf 3,2K nach der aktuellen Klimareihe 1991-2020. Niederschlag trat dabei nur bis zum 14. und am 20./21. auf. Diese waren dann auch mit 15,7mm/8,3mm die ergiebigsten Tage und verhalf zu einer Erfüllung von dennoch 89%. Trotz allem ist seit der Hitzewelle der Boden ausgetrocknet. Die Sonne hatte nur einen Fehltag und 16 Tage mit mehr als 10 Stunden. So kam sie auf 119% ihres Solls. Gewitter waren rar und meist harmlos und traten nur am 4., 11. und 29. auf. Vom 13.-15. war es zudem recht windig.   

Der Juni wurde zu einem außergewöhnlichem Monat. Zur zweiten Hälfte wirket die erste nahezu zu kühl. Es traten nur 3 Sommertage auf und es war weitestgehend wechselhaft. In der zweiten drehte dann nach der Schafskälte der Hochsommer auf. Eine erste Hitzewelle startete am 18., die am 19. Mit dem ersten 35°C tag seinen Höhepunkt hatte. Die zweite schloss sich ab dem 24. an. Ab 25. traten 4 Tage mit 35°C am Stück auf, was es noch nie gab.  Zum Wochenende 27./.28. (Siebenschläfer) gab es gleich zwei Tage über 40°C, was es auch noch nie gab und bundesweit nur 6 Stationen geschafft haben, darunter auch Baruth und Holzdorf. Alle befanden sich in unserer Region und südöstlich davon bis nach Bad Muskau. Zudem gab es am 28. ein Mittel von 31,9°C, also erstmalig ein heißer Tag im Mittel. 14 Sommertage am Stück bis heute, darunter 9 heiße Tage, davon 5 am Stück. Damit kletterte die Abweichung auf 3,2K nach der aktuellen Klimareihe 1991-2020. Niederschlag trat dabei nur bis zum 14. und am 20./21. auf. Diese waren dann auch mit 15,7mm/8,3mm die ergiebigsten Tage und verhalf zu einer Erfüllung von dennoch 89%. Trotz allem ist seit der Hitzewelle der Boden ausgetrocknet. Die Sonne hatte nur einen Fehltag und 16 Tage mit mehr als 10 Stunden. So kam sie auf 119% ihres Solls. Gewitter waren rar und meist harmlos und traten nur am 4., 11. und 29. auf. Vom 13.-15. war es zudem recht windig.   

Ein sonniger und warmer Monatseinstieg. Bis in den Vormittag war es bedeckt. Sie stammten noch von der Front, die im Vogtland über 100mm hinterließ. Der 2. meist stark bewölkt bis und trotzdem Sonnenschein bei hohen Wolken. Tags drauf bei bedecktem Himmel merklich kühler. Knapp einen Sommertag am 4., der recht sonnig bis am Abend wurde, bevor eine Schlechtwetterfront aufzog und Gewitter an uns vorbeiführte. Später brachte die Kaltfront noch kurz leichten Regen. Über den Tag gab es immer wieder Windböen. Der Abend des 5. wurde deutlich sonniger, da es aufklarte. Zuvor war es eher wolkig. Der Samstag entwickelte sich zu einem sonnigen Sommertag. Die nächsten Tage waren recht sonnig. Am 8. sommerlich warm mit 27°C. Dann zogen Wolken einer Warmfront auf. Bis zum 9. blieb es auch trocken. Dieser war erst ab Nachmittag sonnig und warm.

Ab dem 10. wurde es bis zum 15. täglich nass. Vor dem Mittag bildete sich ein Schauer, der in kurzer Zeit 4 Liter hinterließ. Dann gab es auch immer wieder sonnige Abschnitte. Bis in den Mittag blieb der 11. noch trocken. Dann folgten leichte Schauer, am frühen Abend auch zwei kurze Gewitter. Bedeckt und recht frisch der 12., dennoch weitestgehend trocken. Erst Sonne, am Nachmittag des 13. auch einen Schauer und danach wieder Sonnenschein. Dabei war es aber zum Teil fast stürmisch. Zwei sehr windiger Tage folgten noch. Der Nachmittag des 14. gestaltete sich wechselhaft mit Sonnenschein und einigen teils kräftigen Schauern, die bei und fast 4mm erbrachten. Dabei sank die Temperatur auf 12°C ab. Bis in den Mittag des Folgetages war es bedeckt. Damit endete die sogenannte Schafskälte.

Noch stärkere Bewölkung bis in den Morgen. Dann wurde es ein sonniger Tag mit 24°C. In der zweiten Nachthälfte zog ein Wolkenband durch, ab da wurden es weniger Wolken und der Tag war geprägt von Sonnenschein und 26°C. Die erste Hitzewelle bahnte sich nun am 18. an. Trotz vieler Wolken wurde es fast ein heißer Tag, da aus dem SW feucht-schwüle Warmluft herangeführt wird. Am 19. erreichten wir bei schwüler Luft den ersten 35°C Tag. Die Schauer und Gewitter erreichten uns nicht. NE von Berlin jedoch kräftige Gewitter. Was für ein Tag folgte da am 20. Es wurde mit 32°C nicht ganz so heiß, doch war die Schwüle enorm. Gegen Mittag ein erster kleiner Schauer. Dann bildete sich erst gegen 15:30 eine neue Zelle vor Ort raus, die spontan 15mm hinterließ und dann sehr langsam ostwärts schob. Die Gewitterlinie war noch sehr aktiv im Berliner Nordosten mit Mengen um die 35mm. Am Abend waren die Zellen noch weit in Polen sehr lange fast stationär aktiv. Nach einem sonnigen Start am 21. gab es am Vormittag einen leichten Schauer. Am Nachmittag baute sich dann direkt vor der Haustür eine Gewitterzelle auf, die nochmals 8mm hinterließ. In Dümde, wo sie besser traf, waren es 25mm. Zum Abend klarte es auf. Es wurde nach der schwülen Hitze ein Entspannungstag vor der nächsten Hitzewelle mit nur 27°C. Noch knapp am heißen Tag ging es am Morgen zunächst mit vielen Wolken los. Doch das änderte sich schnell am Vormittag, so dass der 23. durchweg sonnig wurde. Am 24. Sonnenschein bei fast 34°C. Der erste Hitzetag mit 35,5°C folgte. Dann wurde es ernst! Mit 36,3°C folgte am 26. der 2. Hitzetag. Doch damit nicht genug. Ein historischer Tag folgte! Neuer Allzeitrekord der Messreihe seit 1985 mit 40,6°C am 27. Zum Abend hin zogen NW Gewitterzellen durch, die aber nur Berlin trafen. Dann neuer Stationsrekord mit 41,2°C und den 4. 35 Grad Tag in Folge und 2 mit über 40°C am 28. Solch eine Hitze hatten wir bisher noch nie erlebt. Ein morgentliches Gewitter streifte uns östlich und brachte 1,4mm. Erst ab dem Mittag kam auch wieder die Sonne hervor.  Ähnliches Wetter wie gestern am Monatsletzten, einen Sommertag bei wechselnder Bewölkung. Ab Mittag wurden die Wolken aus dem SE zwar mehr, doch Niederschlag erreichte uns dennoch nicht.

Neue Rekordwerte Juni (seit 1985)

25. höchstes Mittel 27,2°C seit 2019
27. höchstes Mittel 29,8°C seit 1989
28. höchstes Mittel 31,9°C seit 1994
26. höchstes Maximum 35,5°C seit 2019
28. höchstes Maximum 40,6°C seit 2022
29. höchstes Maximum 41,2°C seit 1994
28. höchstes Minimum 20,6°C seit 1986
28. höchstes E-Min 16,6°C seit 1994

Marco Ringel, Wetterstation Jänickendorf

Monatsbericht der Wetterstation Jänickendorf für Juli 2026

Der Juli war in allem Normal bis auf den Niederschlag. Mit 16 Sommertagen und 7 heißen Tagen hatte er nur eine Abweichung von 0,1K. darunter war auch ein tropentag am 30. mit 38,9°C, was ihn zum drittheißesten Tag des Julis meiner Messreihe seit 1985 macht. Ander als Ende Juni waren es jedoch keine längeren Hitzewellen, sondern maximal 2 heiße Tage hintereinander, sowie 4 und 5 Sommertage hintereinander.  Dafür gab es in unserer Region kräftigen Niederschlag besonders in der 2. Dekade und am Monatsletzten. Diese Summe ist in der Synoptik auf zwei Tage aufgeteilt. In der Klimareihe waren es 29mm. So aber ist mit 27,8mm der 14. Der monatshöchstwert. Diese Schauer standen mit einem Gewitter in Verbindung, das hinter dem Bahnhof Richtung Westen für große Schäden an Haushaltelektronik sorgte. Diese Ereignisse sorgten dann auch für eine Erfüllung von 204% bei 88mm.  Unter diesen Umständen hatte es die Sonne schwer, auch wenn nur ein sonnenloser Tag dabei war. Sie schaffte genau die 100%. Gewitter gab es neben dem erwähnten am 19./20., 23. und 31. Somit sind es in diesem Sommer wesentlich mehr Gewittertage als die Vorjahre. In der ersten Dekade waren 3 windige Tage dabei.

Am Morgen des 1. kamen wir in den Genuss von leichtem Landregen. Danach gab es nur kurze Sonnenlücken mit 26°C. Am Abend erbrachte ein Schauers 3mm aus einem absterbenden Gewitter. Ausgiebig Sonne gab es nur bis in den Mittag des 2. Dabei wurde es windiger. Zum Abend zog die Kaltfront auf, leider ohne Niederschlag. Nach klarer Nacht folgte ein bewölkter Tag mit Wind, im Mittel sogar mal die Stärke 6. Am Abend klarte es auf. Bis in den Nachmittag blieb der 4., aber auch kaum Sonnenschein. Es folgte leichter Regen der Warmfront. Danach trafen und noch 2 Schauer, die die Tagessumme auf 5mm erhöhten. Aus der Nacht heraus war es noch regnerisch, kühl und bedeckt. Von NW her riss es auf und mit einem lebhaften Wind wurde es angenehm warm. Ein regnerischer Tag mit 6mm und unter 20°C wurde der 6. Der 7. Etwas weniger nass. Im Großen und Ganzen folgte ein sehr sonniger Tag mit kräftigem Wind. Am Morgen des 9. Herrschte Hochnebel, der sich am Vormittag auflöste. Bis in den Abend begleiteten Quellwolken den Tag. Vom 10. bis 13. blieb es sommerlich warm und trocken. Der 12. war mit 31°C ein heißer Tag, der 13. auch. Am nächsten Morgen erreichte uns ein starkes Gewitter, das teils stationär war und in 30 min 25mm hinterließ. Das Gesamtereignis maß dann 33mm. Im westlichen Dorf gab es einige Blitzeinschläge mit Schäden vor allen an Fernsehern und anderer Elektronik. Erst nach dem Mittagkonnte die Sonne scheinen. Der 15. Startete zunächst mit vielen Wolken, später Sonne und wieder trocken. So konnte noch ein Sommertag erzielt werden. Mit dem 16. Folgte sogleich ein heißer Tag. Am Morgen ereilte uns ein kräftiger Schauer von 5mm. Die Kaltfront am frühen Abend war bei uns wetterunwirksam. Starke Gewitter im Vorfeld lösten sich nahezu auf und zogen auch an uns vorbei, nur 2mm waren uns vergönnt. Nicht mehr so heiß wie die Vortage ging es ab 18. weiter. Dafür sehr sonnig. Recht kühl blieb es am 19. Erst am Nachmittag zeigte sich die Sonne im Wechsel gab es Schauer und ein Randgewitter. Insgesamt war der 20. ein trüber kühler Tag unter 20°C, durchsetzt mit Schauern. Dabei war es in den Schauern oft böig, begleitet von einem kurzen Gewitter. In der Nacht klarte es auf, was uns einen sonnigen Start und 22°C brachte. Nach kurzem Sonnenschein schloss sich die Wolkendecke. Am Abend erwischte uns ein Schauer. In der Nacht zum 23. folgte leichter Regen und am Morgen ein kräftiger Schauer. Diese lebten mit Gewitterbildung am Nachmittag wieder auf, doch zogen die meisten Zellen etwas östlich vorbei. Der 24. mauserte sich zu einem sehr sonnigen und angenehm warmen Tag. Zum Abend klarte es auf. Es folgte ein prächtiger wolkenloser Tag, der es noch zu einem heißen geschafft hat. Bis zum Mittag des 26. gab es trotz Wolken noch gelegentlichen Sonnenschein. Ab dem Abend griffen in Wellen auch immer wieder Regen und Schauer über. So auch in der Nacht. Dafür war der Tag auch meist stark bewölkt und nicht ganz so warm wie der Sonntag. Ein sonniger und schöner Tag folgte. Der 29. wurde zum heißen Tag, zum Abend ging der Vollmond bei klarem Himmel auf. Zumindest war es mit 38,9°C der heißeste Tag des Julis und somit auch der 3. heißeste Julitag meiner Messreihe. Bis zum Abend blieb es dabei sonnig. Im Vorfeld der Kaltfront gab es nach Mitternacht einen Schauer. Der Rest der Nacht wurde klar und wir starteten in einen weiteren sonnigen und heißen Tag, am Nachmittag kam es zu einem kurzen Schauer mit Gewitter.

Neue Rekordwerte Juli (seit 1985)

30. höchstes Mittel 27,8°C seit 2011
30. höchstes Maximum 38,9°C seit 1194
14. höchster Niederschlag 27,8°C seit 2012
31. höchster Niederschlag 15,3°C seit 2001
09. tiefstes E-Min 6,0°C seit 1998
22. tiefstes E-Min 4,1°C seit 2020
24. tiefstes E-Min 3,5°C seit 1995
24. tiefstes E-Min 3,5°C seit 2024
12. höchster Sonnenschein 14,8h seit 2022

Marco Ringel, Wetterstation Jänickendorf


Monatsbericht der Wetterstation Jänickendorf für August 2026

Der August entwickelte sich im mittel zu einem recht normalen Monat. Bei der Temperatur gab es nur eine Abweichung von 0,4K. Dabei kam es zu 17 Sommertagen und 7 heißen Tagen, wobei der letzte am 15. mit 37,3°C gleichzeitig auch der wärmste Tag des Monats war, aber keinen neuen Rekord hervorbrachte. So gab es Mitte des Monats einen klassischen Bruch des Hochsommers. Beim Niederschlag sind wir zwar auf 101% gekommen, doch bei der Verteilung sah es recht düster aus. Der August profitierte von vom Niederschlag zum Monatswechsel, nach dem 5. fiel dann erst mal keiner mehr. Mit 16mm gab es am 19. den nächsten, bis zum Monatsende gab es auch nur noch 2 weitere Niederschlagstage. 24 Tage blieben trocken. Gewitter gab es 4 Tage, am 1., 4.,5. und 31. Sonnenlos blieb nur der 28. Insgesamt schafften wir 111%. 13 Tage waren mehr als 10 Stunden. Viel mehr hatte der August nicht zu bieten.

Am Morgen profitierten wir noch von einem Starkregenereignis, bis zum Mittag fielen 34mm, wovon 11mm dem August zu Gute kamen. Am späten Nachmittag lockerte es auf. In der Nacht gab es Bodennebel. Am 2. überwogen noch Wolken, erst am Abend klarte es auf. Der 3. wurde ein sonniger und der 1. heiße Tag. Nach mittäglichen Schauern und Gewittern am 4. mit 5mm blieb es den restlichen Tag ruhig. Was blieb, waren die Hitze und schwüle Luft. Der nächste Tag begann mit einem Gewitter, das uns aber nur 0,4mm Regen brachte. Der Tag blieb schwül-heiß, Gewitter trafen nur bis Potsdam.

So blieb es auch bis zum 17. trocken. Bis zum 15. regierte daher noch der Hochsommer. Sonnig und windig der 6. Dabei Vormittag wolkenlos. Am 7. und 8. Wurde kein Sommertag erreicht aber sehr sonnig. Bis in den Abend war auch der 9. Wolkenlos, allerdings wieder ein heißer Sonntag. Bis zum Mittag des nächsten Tages blieb es noch sonnig und heiß, danach Wolkenverdichtung und Durchzug der Kaltfront mit markanter Abkühlung. So wurden am 11. nur 23,5°C erreicht. Am Tag der partiellen Sonnenfinsternis gab es nur ab dem Nachmittag vereinzelt ein paar Cirren bei 26°C. Die Finsternis war sehr gut zu beobachten. Es folgte am 13. ein fast ein heißer Tag. Mit 33°C folgte ein recht heißer Tag. Dazu ein leichter bis mäßiger Wind, der die Hitze etwas erträglicher machte. Der 15. wurde mit 37,3°C der heißeste Augusttag In der Nacht überquerte und eine wetterunwirksame Kaltfront. Erst am Nachmittag wurde es immer sonniger. Der 17. wurde ein wolkiger und kühler Tag. Ab dem Mittag kam es zu leichtem Regen. Die Menge war gering. Der Folgetag blieb bedeckt und trocken. Ein sonnenloser Tag folgte, an dem Regengebietes durchzog, dass sich gegen 13:30 als mäßigen Schauer verstärkte und binnen Minuten fast 8mm hinterließ. Das war ein wahrer Segen. In der Nacht gab es nochmal ordentlich Regen, so dass wir am Morgen auf rund 15mm kamen. Nachmittags lockerte es auf. Am frühen Abend des 21. zogen Wolken aus dem Süden auf und es begann Regen, der sich nach 19 Uhr schauerartig verstärkte und kurz kräftig war. So wurden daraus immerhin 4mm, obwohl der Dauerregen bis nach 21 Uhr nur leicht war. Der 22. blieb meist stark bewölkt mit einem Schauer und mit 20°C recht frisch.

Vom 23. bis zum 31. blieb es wieder trocken. Anfangs blieb es recht kühl. Ein Wechsel von Wolken und Sonne bei gerade mal 21°C. Der 25. Startete mit einer sehr kalten Nacht, doch bis zum Abend durch Aufzugsbewölkung fast bedeckt. So hatte der 26. auch nur am Vormittag ein wenig Sonne, ansonsten haben wir die Wetterscheide der Warmfront nur gesehen. Erst tags drauf starteten wir in einen wolkenlosen und sonnigen Sommertag. Dafür blieb der 28. bedeckt, keine Chance, die Mondfinsternis zu erleben. So blieb die Nacht recht mild, der Tag wurde noch zum Sommertag. In der Nacht zum 29. gab es ein paar Tropfen, der Tag mit wechselnden Wolken, später recht sonnig und 27°C. Auch der Sonntag sommerlich warm mit einer sehr milden Nacht. Bis in den Mittag des 31. blieb es bedeckt, die Warmfront brachte am Morgen knapp 2mm Regen. Dann wurde es sonnig. Zum Abend hin näherte sich dann die Kaltfront mit Gewittern, die sich auf dem Weg hierher allerdings abschwächten und bei uns zusammenbrachen. Wir bekamen noch einen mäßigen Schauer.

Neue Rekordwerte August (seit 1985)

08. tiefstes Minimum 5,9°C seit 2022
12. tiefstes Minimum 3,6°C seit 2012
08. tiefstes E-Min 3,2°C seit 2005
12. tiefstes E-Min 1,3°C seit 2024
13. tiefstes E-Min 3,0°C seit 2012
14. höchster Sonnenschein 13,3h seit 1998

Marco Ringel, Wetterstation Jänickendorf


Monatsbericht der Wetterstation Jänickendorf für September 2026

Der September war besonders in der ersten Dekade und der letzten Pentade als sommerlich anzusehen, auch zur Monatsmitte gab es noch einen Sommertag. Insgesamt waren es derer an der Zahl 7. Am 8. Kamen wir einem heißen Tag mit 29,5°C verdammt nahe.  So schloss der Monat mit einer positiven Abweichung von 1,2K. Aber auch die ersten 3 Bodenfrosttage waren ab dem 23. zu verzeichnen und erreichten zweimal -1,8C. Auch, wenn 65% Niederschlagerfüllung erst einmal noch nicht schlimmes vermuten lassen, so war es dennoch weist zu trocken, da der regen an nur 6 Tagen leicht bis mäßige Summen erbrachte und 21 Tage trocken blieb. Die vielen sommerlichen tage führten nämlich zu einer fast doppelt so hohen Verdunstung. Die Sonne blieb mit 102% im Plan und schien an jedem Tag, an 5 auch noch über 10 Stunden. Am 4./5. und am 19. war es mit BFT 5 etwas windiger.

Sommerlich präsentierten sich die ersten 4 Tage des Septembers, der am 4. den ersten Sommertag des Monats hervorbrachte. Dabei schien an diesem Tag kaum die Sonne. Am 1. bildete sich starke Quellbewölkung, aus der es ab Nachmittag auch örtlich kräftig schauerte. Meist bedeckt dann schon der 3., nur punktuell ein paar Sonnenstrahlen. Bis in nächsten Mittag war es bedeckt. Dann nahm der Wind zu. Nach 17 Uhr passierte mit einem heftigen Schauer die Kaltfront, dabei sank die Temperatur auf 18°C bei Windstärke 10. Vielerorts kam es dabei zu Windbruch. Nach 19 Uhr trat nochmals kräftiger Regen auf. Dann folgten zwei sonnige Tage, der 5.war zwar noch windig und ging am frühen Abend mit einem kräftigen Schauer zu ende. Der 7. begann noch ruhig, doch es zog ein kleines Regengebiet herüber. Nachmittags kam auch die Sonne heraus und es wurde noch recht warm. Der 8.wäre fast ein heißer Tag geworden. Bis auf einige Quellwolken war es fast wolkenlos. Die Kaltfront am 9. überquerte uns ohne Niederschlag. Sonne gab es wenig. Einen Tag später blieb es meist bedeckt. Wenn überhaupt, zeigte sich die Sonne am 11. nur ab Mittag. Immerhin waren es nach der kalten Nacht mit 6,8°C und nur 2,9°C am Boden mit 21,7°C doch recht warm geworden. Der Samstag war ein schöner sonniger und trockener Altweibersommertag mit knapp 23°C. Der Sonntag blieb nun doch trocken, aber wolkenverhangen. In der Nacht zogen die Wolken allmählich ab. Der Tag dann sehr sonnig und mild, ab Nachmittag sogar wolkenlos. Am 15. konnte wieder ein Sommertag erzielt werden. Bis in den Vormittag des 16. war es noch recht sonnig, dann zog die Kaltfront auf. Sie brachte ab dem späten Vormittag kräftige Schauer, bis Nachmittag regnete es immer wieder leicht. Nach einer fast klaren Nacht starteten wir zunächst sonnig. Am Vormittag des 18. gab es leichten Regen, danach kam die Sonne hervor und brachte die Temperatur auf 22°C, wieder Altweibersommer! Bis in den Mittag des Folgetages blieb es meist bedeckt und trocken. Dann nahm der Wind zu. Zwar mild, aber trüber als gestern. In der Nacht ein paar Tropfen und ein paar Regenschauer am Nachmittag. Dazu wehte wieder ein kräftiger Wind. Dasselbe dann am 21. In der Folgenacht verzogen sich die Wolken, mit 0,9°C verdammt nahe am ersten Bodenfrost. So begann der Tag kühl und erreichte nur noch fast die 20°C. Dabei war es meist sonnig. Die nächste klare Nacht brachte uns den ersten Bodenforst der Saison mit -1,8°C und 0,6°C in der Hütte verdammt nahe dran. Der Herbstanfang war sonnig und mit 21°C recht warm. In der zweiten Nachthälfte des 24. passierte ein kräftiger Schauer die Station und brachte 2,3mm. Am Tage konnte die Sonne über weite Strecken scheinen. Der 25. begann trüb und deutlich kühler. Erst gegen Abend zogen die Wolken gen Osten langsam ab. So starteten wir am 26. mit wunderschönem Sonnenschein und steigenden Temperaturen in das Wochenende. Ein Sommertag Ende September wurde der 27., nicht oft, aber auch nicht außergewöhnlich. Dazu fast ein wolkenloser Himmel. Ein zweiter Sommertag mit 26°C folgte. Es gab zwar mehr Wolken, meist aber nur hohe Cirren. Am 29. dritter Sommertag in Folge. Nur wenige Cirren am Himmel und der 30. mit mehr Wolken und weniger Sonne wurde zum 4. Sommertag.

Neue Rekordwerte September (seit 1985)

29. höchstes Maximum 26,3°C seit 2016
08. höchstes Minimum 15,5°C seit 2014
16. höchster Niederschlag 7,8mm seit 1983
11. tiefstes E-Min 2,9°C seit 2019
26. tiefstes E-Min -1,8°C seit 2018
26. höchster Sonnenschein 10,8h seit 2003
27. höchster Sonnenschein 10,4h seit 2016

Marco Ringel, Wetterstation Jänickendorf


Monatsbericht der Wetterstation Jänickendorf für Oktober 2026

Neue Rekordwerte Oktober (seit 1985)

Marco Ringel, Wetterstation Jänickendorf


Monatsbericht der Wetterstation Jänickendorf für November 2025

Neue Rekordwerte Oktober (seit 1985)

Marco Ringel, Wetterstation Jänickendorf


Monatsbericht der Wetterstation Jänickendorf für Dezember 2026

Neue Rekordwerte Dezember (seit 1985)

 

Marco Ringel, Wetterstation Jänickendorf