2016

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Bericht
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Wasserhaushaltsbilanz

Das Wetter in Jänickendorf im Jahr 2016

Das Jahr 2016 war mit 10,2 °C 0,9K über seinem Normwert (1985-2016) und damit das viertwärmste Jahr meiner Messreihe nach 2015, 2014 und 2000 mit je 10,8°C.
Der September hatte dabei die höchste positive Abweichung von 3,1K, gefolgt vom Februar (3,0K). dabei wird uns der September noch lang in Erinnerung bleiben, verlängerte er den Sommer doch um fast 5 Wochen. Auch der Mai und Juni waren noch recht warm mit 1,1 bzw. 1,9K Abweichung. Obwohl der Januar temperaturnormal war, hatte er mit 13 Schneedeckentagen den einzigsten Winter in diesem Jahr. Viel kühler war da der Oktober mit -0,9K und der November (0,8K). daneben war nur der April und der August leicht unter der Norm.
Beim Niederschlag sah es mit 542 mm genauso aus wie 2015, es waren immerhin 98% des 30-jährigen Mittels. Der nasseste Monat war der Juli mit 70 mm, gefolgt vom Juni mit 67,0 mm, Mai und Oktober mit 59,6. Bei der prozentualen Erfüllung führte eindeutig der Oktober mit 167%. Nur der Februar und der Juni hatten noch eine nennenswerte Übererfüllung. Der lange Sommer legte die trockensten Monate in den September mit nur 29,4% und dem August mit 50,2%. Der September war auch absolut der trockenste Monat und erreichte nur 13,6mm. Alle anderen Monate lagen erstaunlich nahe an ihrem Normalwert.
Beim Sonnenschein gab es mit 107% eine leichte Übererfüllung. Dabei blieben nur 3 Monate unter der Erfüllung. Sehr schlecht schloss wieder der Oktober ab, der nur 42% erreichte. Damit vereinte er in sich auch den zu nassesten und zu kühlsten Monat. Sonnenstark waren der Dezember mit 158%, gefolgt vom September (147%) und dem Juni mit 131%.
Der Winter fand wieder nur im Januar statt. Dieses Mal waren es 13 Schneedecketage, verteilt auf zwei Wintereinbrüche. Die höchste Schneedecke wurde dabei am 8. Januar mit 8cm festgestellt. Etwas Besonderes war der Sommer, der zunächst nur schwerlich in Gang kam. Doch bereits im Juni wurde ein erster Spitzenwert von 35,1°C erreicht, der Juli brachte es auf 21 Sommertage. Doch der September brach dann alle Rekorde, hatte er doch mit 14 Sommertagen sogar mehr als der August und mit 4 heißen Tagen zog er mit dem Juli und August gleich, das war noch nie da. So viele hatten alle Septembermonate meiner ganzen Messreihe bisher nicht. Auch die 32,7°C am 12.9. waren neuer Rekord. Und das Wetter hielt bis zum Monatsende durch. Doch dann folgte ein Oktober, der mieser hätte kaum sein können, wie schon beschrieben.

Resümee:
Zum Jahresanfang wurde es sehr neblig und auch winterlich. Die Temperatur war bis zum Abend waren die Temperaturen auf -6°C gesunken, gefühlt waren es da schon -20°C. Die Kälte hat uns am 3. mit -9°C voll im Griff. Am Abend des 5. waren es 5 cm Neuschnee. Bis zum 6. wuchs sie auf 8 cm. Die Temperatur stieg wieder. Erst am 10. taute der Schnee unter dem Regen weiter. Dadurch entstand gefährliche Eisglätte. Es blieb regnerisch. Zum Abend des 13. setzte sich langsam die kalte Luft durch. Nun gab es wieder Schneefall, Am 17. waren es 6 cm. Der zweite Winter in diesem Jahr war da. Das führte zu starken Bodenfrost, in der letzten Nacht waren es schon -11, am Abend standen wir schon bei -15°C am E-Min. Wir verblieben bis zum 22. im Dauerfrost. Am 20. nochmals 2 cm Neuschnee. Zum 22. sank die Temperatur schnell unter -15°C ab. Der 22. brachte am Abend erneut Schnee. Die Temperatur kam aber in die Plusgrade. So taute es bei immer milderen Temperaturen. Zum Abend des 24. griff die Warmfront mit Regen über. Damit war mit Winter erst einmal Schluss. Der 29. wurde ein stürmischer Tag. Weiterhin viel zu mild startete auch der Februar. Auch am 1. noch kräftige Windböen auf. Am 2. näherte sich eine Kaltfront. Regen setzte ein. Davor gab es vereinzelte Sturmböen. Tags drauf ein kurzer Graupelschauer. Wechselhaft gestalteten sich auch die nächsten Tage. Ab 8. nahm der Wind wieder zu. Schneeregen dann vor Mitternacht des 9. Der 10. war nochmals ein stürmischer Tag. Später noch ein Graupelschauer. Die Nächte wurden wieder frostig. Die Tage sonnig. In der Nacht zum 14. kam erst Schnee, alsbald nur noch leichter Regen. Vom 15. und 17. Wetterberuhigung. Ab dem Nachmittag fiel allerdings Schneegriesel, erst später Schnee. Die Schneedecke verschwand alsbald bei steigenden Temperaturen bis zum Mittag völlig. Ab 20. wieder trüb und regnerischer. Dafür wurde es milder. Nach der Kaltfront am 22. sanken die Temperaturen von anfänglich 11°C auf nur noch 4°C. Ein Graupelschauer am 24. war so stark, das sich kurzzeitig eine Graupeldecke bildete. Später nur noch leichte Schneeschauer. Der 27. erwachte im weißen Kleid durch Reif unter der aufgehenden Sonne. In der Nacht zum 1. März wurde es zum letzten Mal weiß. Bis zum 9. kam es aber immer wieder zu teils kräftigen Frösten. Seit der Nacht zum 6. regnete es kräftig. 10 mm, die dringend nötig waren. Zum 7. Graupel- und Regenschauer. Etwas milder ab dem 10. Hochnebel am 11. bis 13. Es folgte ein sonniger und angenehm milder Tag. Am 15. herrschte wieder Hochnebel. Nun kam der Frühling! Ein sonniger und wolkenloser Tag beehrte uns am 17. mit stolzen 13°C. Bis Gründonnerstag blieb es wechselhaft, meist trüb und es wurde auch nass. Endlich Sonne gab es am Karsamstag bei 14°C! Der Ostersonntag begann sehr sonnig. Am Ostermontag war es aber windiger als gestern. Am Tage drauf folgten kurze, teils kräftige Regenschauer. Am 1. April war es endlich so weit. Der Regen hörte auf. Fortan schien bei bis zu 13°C die Sonne. Bis zum 12. blieb es nun trocken, nur wenige Tropfen verirrten sich bis dahin noch hierher. Sehr trockene Luft strömte aus dem Südosten ein und brachte es auf 16°C. 3 warme Tage schlossen sich ab dem 3. an. Der 8. und 9. auch sonnig und mild. Bis in den 12. blieb es bedeckt. Über 16°C wurden erzielt. Es schloss sich ein sehr sonniger Tag mit fast 20°C an. Dann kam endlich Regen, .der erst zum Klimatermin stark wurde. Binnen Minuten fielen über 8 Liter vom Himmel, danach nochmals 3. Auch die nächsten Tage blieben nass. Trotzdem kam es ab dem 14. fast täglich bis zum Monatsende zu Bodenfrost. Das nächste Niederschlaggebiet zog am Vormittag des 16. herein. Dann zog das schlechte Wetter endgültig ab. Bis zum 23. blieb es bei dem trockenen sonnigen Wetter, leider ohne große Wärme. Ab 20. wurde es zunehmend milder. Es folgte mit 11,8h der sonnigste und wärmste Tag der Woche, aber auch der kälteste des Monats mit -5,8°C gemessen. Ab dem 24. war es mit der Wärme jedoch vorbei, nur noch 11°C. Bis zum Monatsende blieb es nun wechselhaft, bis zum 28. mit täglichen Niederschlägen. Diese fielen am 24. meist als Reifgraupel- oder Schneeschauer. Gegen Mittag bildete sich kurzzeitig eine Reifgraupeldecke aus. So auch am Nachmittag des 26. Sonnig und warm ging es auch in den Mai. Aber an den ersten 3 Tagen gab es auch noch Bodenfrost, der Einzigste des Monats. Ein richtiger Frühlingstag von fast 20°C folgte am 2., der erste seiner Art. Es folgten warme und sonnige Frühlingstage. Den Anfang machte der Himmelfahrtstag mit 20°C. Vom 6. bis zum 10. fast identisches Wetter bei 23°C und prächtigen Sonnenschein. Dafür nahmen leider die Trockenheit und der Wind zu. Beim Rasen treten schon die ersten Trockenschäden auf und auf den bestellten Feldern weht der Wind den Sand schon vor sich her. Fast einen Sommertag erreichten wir am 11. Der 12. und 13. wurden nochmals warm und sonnig. Am 14. waren die Eisheiligen da! Deutlich kühler als die Vortage. Der Pfingstsonntag war noch wilder, teils starke Schauer mit Graupel und Wind. Der 16. noch kühler. Am 17. waren diese Eisheilgen überstanden. Endlich wurde es wieder wärmer, jeden Tag eine Steigerung bis zum 22. Bis dahin erlebten wir wunderschöne Frühlingstage, an dem es nichts auszusetzen gab. Der erste Sommertag beglückte uns mit gleich 28,8°C und wunderbarem Sonnenschein am 22. Erst gegen Abend des 23. auch hier kräftige Gewitter, die für 41 mm Regen innerhalb von 35 Minuten sorgten. Dabei stand kurzzeitig alles unter Wasser. Denn es fielen immerhin 2/3 des Mai-Monatssolls in dieser kurzen Zeit. Damit steht der Tag in der Rangliste der extremsten Tagesniederschlage auf Rang 10. Nach diesem Schlag blieb es bis zum Monatsende recht ruhig. Ab dem 28. konnten wir Sommertage zählen. Gegen Abend des 30. noch ein Gewitter. In der Nacht zum 31. bildete sich Nebel aus. Dann folgte ein sehr schwüler Tag. Am Abend überquerten uns zwei Zellen, die Hagel mit bis zu 15 mm großen Körnern und Starkregen mit fast 17 Liter brachte. Der Juni begann wieder sommerlich. Dafür waren die Regengebiete, die am Morgen recht intensiv waren, unterwegs. Zum Abend näherten sich aus SE wieder Gewitter. Der erste Tag, der trocken blieb, war der 3. Nun kommt der Sommer. Der 4. mit 27°C ein wunderbarer Sommertag. Fast ein heißer Tag wurde der 5. Nachmittags zog ein Gewitter über die Station. Bis zum 12. blieb es wieder trocken und wir schafften weiterhin 23°C. Es folgten noch 2 Sommertage. Mit weiteren Sommertagen konnten wir erst nach dem 21. wieder rechnen. Erste Tropfen am Abend des 12., die alsbald zu starkem Regen führten, der die ganze Nacht ging. Zum Morgen waren es 12 Liter. Bis zum 18. folgten weitere recht nasse Tage. Am 14. war es schwül. So bildeten sich Schauer- und Gewitterzellen und brachten örtlich kräftigen Niederschlag. Auch am 15. zog Regen aus dem Süden auf, am Nachmittag gab es einige kräftige Schauer, die bis zum Abend 13 Liter brachten. der 16. wurde ein sehr nasser Tag. Das Vb-Tief brachte bis zum Morgen 11 Liter, über den Tag mit einigen Gewitterschauern nochmal 20 Liter. Damit war der nasseste Teil des Junis überstanden. Eine Wetterbesserung setzt fortan ein. Der 19. und 20 wurde sehr sonnig. Nun baute sich der erste Hochsommer auf. Ein erster Sommertag in diesem wohl kurzen Hochsommerintermezzo folgte am 22. Am 23. war der Weg für das Hitzehoch frei, so wurden 32°C gemessen. Keine Wolke am Himmel. Der 24. noch heißer, gegen 16 Uhr knackten wir für 5 Minuten die 35°C Marke. Damit könnte dies schon der heißeste Tag des Jahres gewesen sein. Oder nicht? Am Samstag „nur“ noch 33°C aber bei fast 50% Luftfeuchte, also recht schwül. Die letzten Tage blieben dann nur noch sommerlich, nur der 29. wurde noch ein Sommertag. Leichter Regen folgte. Der Monatseinstieg des Julis war sommerlich. Am 2. zog ein kräftiges Schauer- und Gewitterband über uns und brachte 11mm. Am Nachmittag mussten wir uns mit 16°C begnügen. Ruhiges, warmes und sonniges Wetter vom 3. bis zum 5.. In der Nacht zum 6. war es stürmisch. Einem ruhigen und sonnigen Tag folgte am 8. wieder ein turbulenter. Bei 27°C formierte sich am Abend eine Gewitterlinie, die uns einem kräftigen Schauer und einer Bö der Stärke 8 brachte. Ein Entspannungstag folgte. Am 10. der erste heiße Tag des Julis. Ein zweiter folgte. Zum Mittag des 13. gab es ein Gewitter. Anders in Berlin und vielen anderen Orten, wo die Gewitter kräftig waren und Starkregen mit bis zu 20 Liter in einer Stunde mit Hagel hinterließen. Etwas kühler ging es die nächsten Tage weiter. In der Nacht sank das Thermometer auf 4°C am Boden. Dann ging es wieder aufwärts. Am 17. regnete es 5 mm. Dann stellte sich das Wetter rasch auf Sommer mit Sonnenschein um. Richtig los ging es erst am 19. Sommertage schlossen sich an. Erst bei 31°C war am 22. Schluss. Der Sommer blieb nun für den Rest des Monats erhalten. Dabei blieb es bis zum 25. auch sonnig und trocken. Am Morgen des 26. ereilte uns ein kräftiges Gewitter, das 12 Liter fallen ließ. Gewitter mit Starkniederschlag auch am Nachmittag mit immerhin 25mm. Zum Abend des nächsten Tages setzte Regen ein. Wechselhaft ging es weiter. Zum Monatsschluss war ein durchwachsener Tag mit starken Regenschauern am Abend. Sonnig und mild startete der August. Bis zum 18. gab es nur 4 Sommertage, zwei davon genau mit 25°C. Die ersten 5 Tage waren auch wieder recht nass. Der 2. und 3. waren durchwachsen. Dauerregen setzte ein. Damit war der Hauptteil des Niederschlages, nämlich 26 mm, gefallen. Dann wurde es trocken und warm. Der 7. wurde ein super Sommertag. Vorläufiger Höhepunkt dann am 8. mit 28,9°C. Die nächsten 4 Tage wurden für einen Sommer sehr kühl. In der Nacht zum 9. strömte die kalte Luft aus Norden herein. Nun wurden keine 20°C mehr zwischen den Schauern und Gewittern erreicht. Am Boden waren es am 11. nur noch 2°C. Ein absoluter Negativrekord. Doch schon am 13. wieder 28°C. Nur mäßig warm ging es weiter, dafür aber trocken und sonnig. In der Nacht zum 17. bildete sich starker Nebel. Danach meldete sich der Hochsommer zurück. Doch zunächst überquerte uns eine Front am Morgen des 18. mit mäßigen Regen. Zum Abend fielen 8,6 mm Regen. 3 Tage lang schafften wir dann keinen Sommertag. Weiter südlich herrschte da schon Sommer. Der Hochsommer begann hier am 24. und blieb außergewöhnlich lange. Es wurden 29°C geschafft. Ab 25. folgten 4 heiße Tage, die ihren Höhepunkt am 28. mit knapp 36°C fanden. Alle Tage brachten es auf 13 Sonnenstunden und das bei einer historisch niedrigen Luftfeuchtigkeit von 12%. Dann wurde es immer schwüler, bis die Front mit Gewittern gegen 20 Uhr hier aufzog und sich entlud. Hier fielen leider nur 3,5 mm. Nur 6 km nordwestlich von uns wütete eine Hagelzelle und warf etliche alte Bäume um und beschädigte sogar das Woltersdorfer Kirchdach. In Ludwigsfelde wurden durch Hagel viele Gewächshäuser zertrümmert. Für den Rest des Monats beruhigte sich das Wetter, außerdem war es mit 24°C wieder angenehm warm. Das Sommer- bis Hochsommerwetter knüpfte an den August an und hielt bis zum 16. September durch. Bis zum 3. blieb es trocken und es gab Sommertage. Erster Regen erreichte uns am 4. Die Gewitter selbst zogen nördlich über Berlin und viel weiter südlich an uns vorbei. Im Norden kamen so zwischen 20 und 30 Liter zusammen. Bei uns waren die Schauer der Nacht etwas stärker (5 mm). Ab dem 6. wurde es wieder sommerlicher, bis zum 15. blieb es wieder trocken. Es war schon etwas mehr als ein Spätsommer, was da folgte. Fast keine Wolke und 23°C noch am 6. Dann folgten 10 Sommertage in Folge. Bereits der 8. wurde ein heißer Tag. Ab 11. folgten 3 weitere. Wir steuerten damit auf einen Rekordseptember zu. Der 12. brachte das absolute Maximum mit 32,7°C hervor. Damit ist er nicht nur der heißeste Tag dieses Septembers, sondern auch der späteste heißeste Tag und insgesamt nach dem 1.9.2009 der 2. wärmste Septembertag überhaupt. Mit insgesamt 4 heißen Tagen stellte der September einen neuen Rekord auf. So etwas gab es in meiner Geschichte seit 1985 noch nicht und sicher auch sonst noch nicht. Mit 31,4°C folgte der letzte heiße Tag, der 14. war aber mit 29,2°C noch sehr nah dran. Danach ging es Stück für Stück runter. Der 16. brachte noch mal alle Energie auf, die da war und schaffte 28,8°C, dann endlich erster Regen. Danach wurde es deutlich milder. In der Nacht kam der Regen, bis zum Mittag insgesamt 7,8 mm. Das war dann leider auch der letzte für diesen Monat, was nicht ohne Folgen blieb. Bis zum Monatsende war es angenehm warm und sonnig. Bis zum 29. stiegen die Temperaturen wieder über 20°C. Pilze wird es wohl dieses Jahr nicht geben. Der 29. wurde tatsächlich noch einmal ein Sommertag. Dann kam die Kaltfront. Deshalb nur noch 18°C am Monatsletzten. Die ersten 4 Tage des Oktobers waren noch angenehm warm. Der 2. glänzte mit Sonnenschein. Selbst der Feiertag war bis in den Nachmittag hinein sonnig. Seit der Nacht zum 5. kam es nun zu Regenfällen, die sich zum Nachmittag intensivierten (11mm). Auch die nächsten Tage blieben eher nass und mit knapp über 10°C nach diesem langen Sommer ungewöhnlich kalt. Nach einem schönen Herbsttag am 10. folgten 2 nasse Tage. Danach wurde es wärmer. Endlich erreichten wir wieder Werte vom mehr als 10°C. Trotzdem prägten Nebel und Regen die nächsten 4 Tage. In der Nacht zum 21. kam starker Regen mit 11 Liter auf. Am 28. wurde es insgesamt nochmal schlechter, dafür wieder milder bei 12°C. Der 30. sollte es ein sehr sonniger Tag bei stahlblauem Himmel und Fernsicht werden. Erster Bodenfrost und leichter Hüttenfrost konnten registriert werden. Der November begann mit Sonnenschein bei letztmalig milden Temperaturen. Zum 2. wurde es windig. Einen außergewöhnlich sonnigen Tag erlebten wir am 3. Die polare Luft aus dem Norden war auch an der Abkühlung schuld. Zum 5. verstärkte sich der Regen auf 8 Liter. Auch die nächsten beiden Tage blieben bedeckt und leicht nass. In der Nacht klarte es auf und es gab ordentlich Frost. Dieser reichte nun endlich aus, dass die Laubbäume ihr Laub abwarfen. Nun gab es bis zum 14. teils ordentlichen Frost in der Nacht. Wir bekamen am 10. nur noch die Kante vom Schneefallgebiet ab, was einige Schneeflocken bedeutete. Es folgte 4 Tage ruhiges und kühles Herbstwetter. Es schloss sich zum 13. eine der kältesten Novembernächte meiner Messreihe mit -11,4°C an. Nur 5 waren seit 1985 kälter am E-Min und davon waren alle erst in der 3. Dekade. Für den Tag ist es ein einsamer Negativrekord. Auch in der Hütte war es mit -8,4°C der kälteste 13. und auch der 2. Dekade. Erst ein 21. schlägt diesen Tag mit -8,8°C. Dafür wurden wir mit einem stahlblauen Himmel und viel Sonnenschein belohnt. Eine zweite so kalte Nacht folgte. Dann war der Frost überwunden. Erster Regen kam am Vormittag des 15., kräftig war er erst gegen Mittag. Ab dem 16. wurde es auch am Tage deutlich wärmer. Bis zum 19. nun täglich Regen. In der Nacht zum 18. kam langsam der Wind auf. Die Kaltfront brachte insgesamt 5 Liter. Zuvor wurden milde 15°C gemessen, der Höchstwert des Novembers. Sonnig begrüßte uns der 20. Die milde Luft hielt noch bis zum 23. Dann folgten 3 Nebeltage. Am 25. den ganzen Tag sogar nur 200m Sicht. Auch der Frost war nun zurückgekehrt und intensivierte sich bis zum Monatsende. Zum 29. erlebten wir nach einer sehr frostige Nacht mit -7,5°C. Am Nachmittag des 30. gab es den ersten Schneeregen, dann Schneefall, so dass sich kurzzeitig eine dünne Schneedecke ausbilden konnte. Doch schon am 1. Dezember regnete es wieder. Bis zum 10. blieb es fast trocken. Dafür kam der Frost wieder. Dieser hielt sich bis zum 7. Die Sonne konnte so am 3. und 5. ausgiebig scheinen. Der 5. wurde der kälteste Tag bisher mit -9,3°C in der Hütte und -11,5°C am Erdboden. Am 6. Sprühregen, zum Abend bildete sich Eisglätte. Die nächsten 4 Tage blieben frostfrei. Sie wurden recht mild Doch es blieb meistens bedeckt. In der Nacht zum 11. regnete es stark. Dazu gesellte sich starker Wind. So kamen in zwei Tagen insgesamt 17 Liter vom Himmel, die nasseste Periode des Monats. Damit war der Nachtfrost wieder da, der uns bis auf wenige Ausnahmen bis zum Monatsende begleiten sollte. Der 14. und 15. blieben trüb. Die Sonne war erst wieder am 16. unser Gast. 3 trübe Tage folgten. Es folgte ein nasser 4. Advent. Bis zum Heiligen Abend gab es noch Nachtfröste. Der wurde dann immer milder, zum späten Abend auch windiger. Der erste Feiertag war von Regen und Wind geprägt, insgesamt 7 Liter. „Weihnachtstauwetter“ mit 11°C und dazu ein Wintersturm mit Regenschauer, so präsentierte sich der 2. Feiertag. Stürmisch noch bis zum 27. Gegen Mittag ein kräftiger Schauer, der auch Frostgraupel mitführte. Regenwetter noch bis zum 29. Dann aber blieb es bis zum Jahresende auch mal trocken.

Hier nun der Witterungsüberblick der einzelnen Monate.
Zum Jahresanfang wurde es erst einmal sehr neblig. Dabei sank die Temperatur langsam in den Minusbereich. Bis zum Abend waren die Temperaturen auf -6°C gesunken, gefühlt waren es da schon -20°C. Die Kälte hat uns am 3. mit -9°C voll im Griff. Das Schneetief hatte bisher keine Kraft, bis zu uns vorzudringen. Erst in der Nacht war es endlich soweit! Am Abend des 5. waren es bereits 5 cm. Auch am 6. schneite es, zum Abend wuchs die Decke auf 8 cm. Die Temperatur stieg wieder. In der Nacht kam Schneefall auf, der in Regen überging. Ab dem Vormittag bekam die Schneedecke erste Löcher. Erst am 10. taute der Schnee unter dem Regen weiter. Dadurch entstand gefährliche Eisglätte.
Insgesamt blieb es auch die nächsten Tage sehr regnerisch. Zum Abend des 13. setzte sich langsam die kalte Luft durch. In der Nacht gab es leichten Schneefall, auch in der Folgenacht Nach einen weiteren Schneefallgebiet maß ich am Morgen des 17. 6 cm. Der zweite Winter in diesem Jahr war da. Der 18. meist klar. Das führte zu starken Bodenfrost, in der letzten Nacht waren es schon -11, am Abend standen wir schon bei -15°C am E-Min. In der Nacht strengem Frost und -17°C über Schnee. Wir verblieben bis zum 22. im Dauerfrost. Am 20. nochmals 2 cm Neuschnee. Am Tage immer wieder kleine Schneefallfelder. Zum 22. Nochmals eine sehr kalte Nacht. Über Schnee sank die Temperatur schnell unter -15°C ab. Es bildete sich neben Reif auch Raureif. Der 22. voller Sonne bis in den Abend. Am nächsten Morgen war die Front hier und es begann erneut zu schneien. Gegen Mittag hatten wir 8 cm Gesamtschnee. Die Temperatur war bis Mittag in die Plusgrade gekommen, so dass der nachfolgende Sprühregen kein Glatteis mehr produzierte. Bis zum Abend taute es weite. Es wurde immer milder. Zum Abend des 24. griff die Warmfront mit Regen über. Damit war mit Winter erst einmal Schluss. Dabei war es so feucht, dass sich auch noch Nebel ausbildete. Am 28. lockerte es am Vormittag auf. So konnte sich der Tag bis zum Abend zu einem sehr sonnigen Tag mausern. Bis dahin war es auch recht windig. Der 29. wurde ein stürmischer Tag.
Weiterhin viel zu mild startete auch der Februar. Zum Nachmittag des 1. kamen kräftige Windböen auf. Am 2. näherte sich eine Kaltfront. Regen setzte ein. Davor gab es vereinzelte Sturmböen. Tags drauf ein kurzer Graupelschauer. Der 4. und 5. wurden kühle verregnete Tage. Ab Nachmittag gesellte sich Regen dazu. Dem folgte ein sehr milder und sonniger Tag. Doch Wolken und Regen übernahmen darauf gleich wieder das Zepter. Am 8. nahm der Wind zu. Am frühen Abend dafür ein kräftiger Schauer. Tags drauf stürmisch. Der Druck sank den ganzen Tag. Schneeregen dann vor Mitternacht. Der 10. war nochmals ein stürmischer Tag. Später noch ein Graupelschauer. Der Wind legte sich zum Abend. Die Nächte wurden frostig. Die Tage sonnig. In der Nacht zum 14. kam erst Schnee, alsbald nur noch leichter Regen. Bis 15. gab es noch Sprühregen. Dann wurde es besser. Der 16. und 17. blieben noch ruhig. Ab dem Nachmittag viel allerdings Schneegriesel, erst später Schnee. Erst am Nachmittag ließ sich auch mal die Sonne sehen. Die Schneedecke verschwand bei steigenden Temperaturen bis zum Mittag völlig. Es folgte ein recht schöner Tag mit Sonnenschein. Ab 20. wieder trüb und regnerischer. Dafür wurde es immer milder. Nach der Kaltfront am 22. sanken die Temperaturen von anfänglich 11°C auf nur noch 4°C. Später am 23. stellte sich das Wetter auf Schauerbewölkung um. Zum Nachmittag des 24. immer mehr Quellwolken, aus denen Graupelschauer fielen. Der erste war so stark, das sich kurzzeitig eine Graupeldecke bildete. Später nur noch leichte Schneeschauer. Auch am 25. einige Graupel- und Schneeschauer. Zum späten Nachmittag beruhigte sich das Wetter und es klarte fast völlig auf. Nach einer frostigen Nacht mit nur wenigen Cirren erwachte der 27. im weißen Kleid durch Reif unter der aufgehenden Sonne. Auch der Morgen danach klar, bis zum Mittag schöner Sonnenschein. Von Süden her zog ein Cs-Schirm auf. Dieser gehörte zum Vb-Tief, das uns Schnee bringen soll. Doch zu Schneefall ist es bis zum Abend nicht gekommen. Das Tief zog nur langsam heran.
In der Nacht zum 1. März wurde es zum letzten Mal weiß. Es war nicht mehr viel, denn das Vb-Tief zog sich in der zweiten Nachthälfte bereits zurück und das Niederschlagsfeld löste sich auf. Das nächste Tief drückte schon kräftig dagegen. Aber auch deren Front brach in der Folgenacht auseinander. Bis zum 9. kam es aber immer wieder zu teils kräftigen Frösten. Die Nacht zum 4. war klar und kalt. Minus 7°C am Boden mit Reif. Dafür den Tag über Sonnenschein. Seit der Nacht zum 6. regnete es kräftig. Bis Mittag waren es exakt 10 mm. Niederschlag, der dringend nötig war, um der Natur die Starthilfe zu geben. Zum 7. Graupel- und Regenschauer. Etwas milder ab dem 10. Am 11. blieb die Hochnebeldecke geschlossen. Noch trister und kühler unter der Hochnebeldecke war der nächste Tag. Damit hatten wir den Tiefpunkt der Woche erreicht. Der 13. war mit Hochnebel und 2°C verdammt kalt. Nach vielen Tagen des Hochnebels folgte ein sonniger und angenehm milder Tag. Dafür hatten wir am Abend ein tolles Abendrot. So herrschte am 15. wieder Hochnebel. In der Nacht gab es einige Stunden Regen. Nun kommt der Frühling! Ein sonniger und völlig wolkenloser Tag beehrte uns am 17. mit stolzen 13°C. Nach dem Hochnebel am 18. wurde es zum Mittag langsam sonniger. Mit über 10°C wurde es ein sehr schöner Frühlingstag. Der 20. blieb schon wieder trüb mit Sprühregen versetzt. Dabei war es recht windig. Ein recht verregneter Tag folgte, dem wieder ein durchwachsener Tag mit vielen nassen Momenten. Zum Nachmittag dann ein kräftiger Schauer mit fast 3 Litern. Am Welttag der Meteorologie war es noch recht trüb. Hochnebel und Regen auch die beiden nächsten Tagen. Endlich Sonne am Karsamstag bei 14°C! Der Ostersonntag begann sehr sonnig. Dies hielt bis den Mittag. Am Ostermontag war es aber windiger als gestern. Doch gegen 17 Uhr gab es ersten Regen. Am Tage drauf folgten kurze, teils kräftige Regenschauer. Zum Abend des 30. griff das nächste Regengebiet über.
Am 1. April war es endlich so weit. Der Regen hörte auf. Fortan schien bei bis zu 13°C die Sonne. Bis zum 12. blieb es trocken, nur wenige Tropfen verirrten sich bis dahin noch hierher. Sehr trockene Luft strömte aus dem Südosten ein und brachte es auf 16°C. 3 warme Tage schlossen sich ab dem 3. an. Am 5. auch wieder mehr Sonne. Mitternacht gab es im Osten Wetterleuchten. Über Mittag des 6. etwas stärkere Wolken, die auch kleine Schauer mit sich führten. Der 8. und 9. auch sonnig und mild. Im Laufe des 9. bedeckte es sich von Osten her. Der 10. blieb bis zum Abend bedeckt. Dabei kam das Niederschlagsgebiet mal etwas näher. So regnete es sehr leicht vor sich hin. Bis in den 12. blieb es bedeckt. Heute kam die Sonne schon zeitiger heraus. Über 16°C wurden erzielt. Es schloss sich ein sehr sonniger Tag mit fast 20°C der wärmste der Woche an. Dann kam endlich Regen. In der Nacht zum 14. regnete es leicht. Der starke Regen kam erst zum Klimatermin. Binnen Minuten fielen über 8 Liter vom Himmel, danach nochmals über 3 mm. Dann stand erst mal alles unter Wasser. Auch die nächsten Tage blieben nass. Trotzdem kam es ab dem 14. fast täglich bis zum Monatsende zu Bodenfrost. Zum späten Nachmittag des 15. bildete sich ein Schauer und über Berlin sogar ein Gewitterband. Doch das nächste Niederschlaggebiet zog schon am Vormittag des 16. herein. Dann zog das schlechte Wetter endgültig ab. Nach einer klaren Nacht, die auch wieder Bodenfrost brachte, starteten wir am 18. sonnig. Bis zum 23. blieb es auch bei dem trockenen sonnigen Wetter, leider ohne große Wärme. Von drinnen sah es auch am 19. nach schönem Wetter aus, doch draußen wehte ein kräftiger Wind. Am 20. wurde es zunehmend milder und ein sonniger Frühlingstag. Es folgte mit 11,8h der sonnigste und wärmste Tag der Woche, aber auch der kälteste des Monats mit -5,8°C gemessen. Ebenfalls die beiden nächsten Tage sehr sonnig. Mit der Wärme war es jedoch vorbei, nur noch 11°C. Bis zum Monatsende blieb es nun wechselhaft, bis zum 28. mit täglichen Niederschlägen. Diese fielen am 24. meist als Reifgraupel- oder Schneeschauer. Gegen Mittag bildete sich kurzzeitig eine Reifgraupeldecke aus. In der zum 26. Nacht begann zunächst es mit Regen, dem zum Nachmittag ein kräftiger Reifgraupelschauer folgte, die Landschaft in ein weißes Kleid hüllte. Der 29. brachte noch mal leichten Hüttenfrost. Es war ein sehr sonniger Tag mit ein paar Quellwolken. Dazu immer noch kräftiger Wind.
Sonnig und warm ging es in den Mai hinein. Aber an den 3 ersten Tagen gab es auch noch Bodenfrost, der Einzigste des Monats. Ein richtiger Frühlingstag von fast 20°C folgte am 2., der erste seiner Art. Eine Niederschlagsfront kam über uns zum Stehen. Bis zum Nachmittag des 4. änderte sich die Zugrichtung um 180° und zog dabei nach Süden. Es folgten daher warme und sonnige Frühlingstage. Den Anfang machte der 5. Es war ein schöner Himmelfahrtstag bei genau 20°C. Vom 6. bis zum 10. fast identisches Wetter bei 23°C und prächtigen Sonnenschein. Dafür nahmen leider die Trockenheit und der Wind zu. Beim Rasen treten schon die ersten Trockenschäden auf und auf den bestellten Feldern weht der Wind den Sand schon vor sich her. Fast einen Sommertag erreichten wir am 11. Der 12. und 13. wurden nochmals warm und sonnig. Am 14. waren die Eisheiligen da! Noch trocken und ohne Frost, aber deutlich kühler als die Vortage. Der Pfingstsonntag war noch wilder, teils starke Schauer mit Graupel. Dafür war es recht kalt und windig. Der 16. noch kühler. Der Wind machte dies noch unangenehmer. Tags drauf folgte abschließend ein Schauer. Zum Folgemorgen lichteten sich die Wolken. Bis zum Mittag schien dann die Sonne und wir kamen auf 19°C. Damit waren diese Eisheilgen wohl überstanden. Endlich wurde es wieder wärmer, jeden Tag eine Steigerung bis zum 22. Bis dahin erlebten wir wunderschöne Frühlingstage, an dem es nichts auszusetzen gab. Der erste Sommertag beglückte uns mit gleich 28,8°C und wunderbarem Sonnenschein am 22. Die Kaltfront mit den Gewittern stand da noch weit westlich von uns und kam nur sehr langsam voran. Am nächsten Tag zog sie fortan nach Norden, so dass wir unter Sonnenschein nur das Grollen wahrnahmen. Gegen Abend näherten sich erst Regenechos aus dem Süden, dann auch kräftige Gewitter, die ab 22:30 Uhr für über 41 mm Regen innerhalb von 35 Minuten sorgten, zum Glück nur als Regen. Dennoch stand kurzzeitig alles unter Wasser. Denn es fielen immerhin 2/3 des Mai-Monatssolls in dieser kurzen Zeit. Damit steht der Tag in der Rangliste der extremsten Tagesniederschlage auf Rang 10. Nach diesem Schlag blieb es bis zum Monatsende recht ruhig. Der 24. blieb bedeckt und recht mild und trocken. So auch der 25. In der Nacht zum 27. zog Nebel auf, der sich aber rasch am Morgen wieder verzog. Nachmittags gab es leichten Regen. Nach einer fast klaren Nacht schien die Sonne über weite Strecken. Ab dem 28. konnten wir Sommertage zählen. Die wenigen Schauer und Gewitter machten bisher einen Bogen um uns. Sie zogen am 29. südlich, am 30. nördlich an uns vorbei. Erst gegen Abend dann auch hier Gewitter. In der Nacht zum 31. bildete sich Nebel aus. Dann folgte ein sehr schwüler Tag. Zum Nachmittag bildeten sich die ersten stärkeren Quellwolken, die schnell zu Gewittertürmen wuchsen. Erst fast zum Schluss überquerten uns zwei Zellen. Die erste brachte Hagel mit bis zu 15 mm großen Körnern, die zweite dann kurzzeitig Starkregen, so dass nach einer halben Stunde fast 17 Liter Niederschlag zu messen waren. Der Juni begann wieder sommerlich warm doch bedeckt. Grund dafür waren die Regengebiete, die am Morgen recht intensiv waren. Zum Abend näherten sich aus SE wieder Gewitter. Der erste Tag, der trocken blieb, war der 3. 25°C wurden geschafft. Der 4. mit 27°C ein wunderbarer Sommertag. Fast ein heißer Tag wurde der 5. Einen Knick bekam die Temperaturkurve gegen 14.30, als ein Gewitter über die Station zog und ein wenig Regen brachte. Bis zum 12. blieb es noch trocken. Am 6. blieb es durchweg sonnig und trocken. Es folgten noch 2 Sommertage. Zum Abend des 8. zogen die ersten Wolken auf, die frischere Luft zu uns brachten. Mit weiteren Sommertagen konnten wir erst nach dem 21. wieder rechnen. Bis zum 12. schafften wir weiterhin 23°C.
Erste Tropfen am Abend des 12., die alsbald zu starkem Regen führten, der die ganze Nacht ging. Zum Morgen maß ich 12 Liter. Erst zum Abend griff dann wieder Regen über. Bis zum 18. folgten weitere recht nasse Tage. Am 14. war es schwül. So bildeten sich immer wieder Schauer- und Gewitterzellen und brachten örtlich kräftigen Niederschlag. Zum nächsten Morgen (15.) zog ein Regengebiet aus dem Süden auf, am Nachmittag gab es einige kräftige Schauer, die bis zum Abend 13 Liter brachten. Zum 16. zog Vb-Tief auf, das uns bis zum 17. 11 Liter brachte, über den Tag mit einigen Gewitterschauern nochmal 20 Liter. Damit war der nasseste Teil des Junis überstanden. Eine Wetterbesserung setzt fortan ein. Der 19. und 20 wurden sehr sonnig. Im Westen hingegen fielen noch 20 Liter, an der Oder blieb es dann nahezu trocken. Nun baute sich der erste Hochsommer auf. Ein erster Sommertag in diesem kurzen Hochsommerintermezzo folgte am 22. Noch tummelten sich allerdings viele Wolken am Himmel. Doch dann war der Weg frei für das Hitzehoch. Am 23. wurden 32°C gemessen. Der 24. noch heißer, gegen 16 Uhr knackten wir für 5 Minuten die 35°C Marke. Damit könnte dies schon der heißeste Tag des Jahres gewesen sein. Oder nicht? Am Samstag „nur“ noch 33°C aber bei fast 50% Luftfeuchte, also recht schwül. Die Gewitter bildeten sich seit Nachmittag und entluden sich überall um uns herum. Die letzten Tage blieben dann nur noch sommerlich, nur der 29. wurde noch ein Sommertag. Zum Morgen überquerte ein Regengebiet unseren Raum und brachte 2 Liter, danach heiterte es auf.
Der Monatseinstieg des Julis war sommerlich. Nach dem Mittag des 2. zog ein kräftiges Schauer- und Gewitterband über uns und brachte 11 Liter. Wohingegen wir um 9 Uhr noch 25°C hatten, mussten wir und am Nachmittag mit 16°C begnügen. Ruhiges, warmes und sonniges Wetter vom 3. bis zum 5., der einen Sommertag schaffte. In der Nacht war es stürmisch, wir erreichten BFT 6 im Mittel. Ein ruhiger und sonniger Tag kam nach dem Sturm. Doch am 8. wurde es wieder turbulent. Bei 27°C formierte sich am Abend eine Gewitterlinie, die uns einem kräftigen Schauer und einer Bö der Stärke 8 brachte. Dabei fiel die Temperatur auf 17°C. Ein Entspannungstag folgte. Am 10. dann endlich der erste heiße Tag des Julis. Ein zweiter folgte. Die Luft war recht schwül. Zum Mittag des 13. gab es ein Gewitter. Anders in Berlin und vielen anderen Orten, wo die Gewitter kräftig waren und Starkregen mit bis zu 20 Liter in einer Stunde mit Hagel hinterließen. Der 14. blieb bis zum Abend ein trüber und regnerischer Tag. Nur 17°C wurden erreicht. Bis zum Mittag hatte der 15. was von Novemberwetter mit leichtem Regen. In der Nacht sank das Thermometer auf 4°C am Boden.
Am 16. ging es aber wieder aufwärts, langer Sonnenschein brachte einen Sommertag hervor. Erst zum Abend zog es sich zu. Am 17. regnete es. Nach 5 mm war Schluss und das Wetter stellte sich rasch auf Sommer mit Sonnenschein um.
Noch wollte der Sommer am nicht ganz zu uns kommen. Damit ging es erst am 19. los. Ein 2. Sommertag schloss sich am 20. an. Tags drauf zum größten Teil bedeckt. Der nächste Morgen begann mit Nebel. Der Tag wurde trocken, heiß und sonnig. Erst bei 31°C war am 22. Schluss. Der Sommer blieb nun für den Rest des Monats. Dabei war es bis zum 25. auch sonnig und trocken. Der 25. dann ein heißer Tag. Am nächsten Morgen ereilte uns ein kräftiges Gewitter, das 12 Liter fallen ließ. Schauer am Vormittag, Gewitter mit Starkniederschlag am Nachmittag, dazwischen ein wenig Sonne, so gestaltete sich der 27. Ein Sommertag wurde trotzdem geschafft mit immerhin 25mm. Zum Abend des nächsten Tages setzte Regen ein. Wechselhaft ging es weiter. Zum Monatsschluss war ein durchwachsener Tag mit starken Regenschauern am Abend.
Sonnig und mild startete der August. Bis zum 18. gab es nur 4 Sommertage, zwei davon genau mit 25°C. Die ersten 5 Tage waren auch wieder recht nass. Der 2. und 3. waren durchwachsen. Dauerregen setzte erst nach Mitternacht ein. Bis in den Morgen gab es starken Regen. Nun war der Hauptteil des Niederschlages, nämlich 26 mm, gefallen. Dann wurde es trocken und warm. Der 7. wurde ein super Sommertag. Vorläufiger Höhepunkt am 8. mit 28,9°C. Die nächsten 4 Tage wurden für einen Sommer sehr kühl. In der Nacht zum 9. strömte kalte Luft aus Norden herein. So wurden keine 20°C mehr zwischen den Schauern und Gewittern erreicht. In der Nacht zum 11. sorgte die klare Luft für eine starke Abkühlung auf 5°C, am Boden waren es nur noch 2°C. Ein absoluter Negativrekord. Bis zum 12. ein wenig Regen und Sprühregen. Der schönste Tag der Woche folgte am 13. mit 28°C. Nur mäßig warm ging es weiter, dafür aber trocken und sonnig. In der Nacht zum 17. bildete sich starker Nebel, der erst durch die Sonne aufgelöst werden konnte. Seit dem Morgen des 18. zogen Wolken einer Störung von Norden her auf, die sie bis zum Abend aber auflöste. Nach einer weiteren sehr kühlen Nacht für einen August (2,1°C am E-Min) wurde es sehr sonnig und wir erreichten mehr als einen Sommertag. Damit meldete sich der Hochsommer zurück. Zum Morgen überquerte uns eine Front mit mäßigen Regen. Zum Abend näherte sich erneut eine Front. Sie brachte 8,6 mm Regen. 3 Tage lang schafften wir dann keinen Sommertag. Weiter südlich schon. Der Hochsommer begann hier erst am 24. und blieb außergewöhnlich lange. Es wurden 29°C geschafft bei strahlend blauem Himmel. Ab 25. folgten 4 heiße Tage, die ihren Höhepunkt am 28. mit knapp 36°C fanden. Alle Tage brachten es auf 13 Sonnenstunden und das bei einer historisch niedrigen Luftfeuchtigkeit von 12%. Dann wurde es immer schwüler, bis die Front mit Gewittern gegen 20 Uhr hier aufzog und sich entlud. Hier fielen leider nur 3,5 mm. Nur 6 km nordwestlich von uns wütete eine Hagelzelle und warf etliche alte Bäume um und beschädigte sogar das Woltersdorfer Kirchdach. In Ludwigsfelde wurden durch Hagel viele Gewächshäuser zertrümmert. Für den Rest des Monats beruhigte sich das Wetter, außerdem war es mit 24°C wieder angenehm warm.
Das Sommer- bis Hochsommerwetter knüpfte an den August an und hielt bis zum 16. September durch. Bis zum 3. blieb es trocken und es gab Sommertage. Der erste Regen erreichte uns am 4. Doch die Front war nicht so stark wie erhofft. Die Gewitterfront, die sich für den Nachmittag formierte, brachte hier nur zwei magere Schauer. Die Gewitter selbst zogen nördlich über Berlin und viel weiter südlich an uns vorbei. Im Norden kamen so zwischen 20 und 30 Liter zusammen. Bei uns waren erst die Schauer der Nacht etwas stärker, so dass wir auf 5 mm kamen. Auch die Schauer des nächsten Tages machten einen großen Bogen um uns. Ab dem 6. wurde es wieder sommerlicher, bis zum 15. blieb es wieder trocken. Es war schon etwas mehr als ein Spätsommer, was da folgte. Fast keine Wolke und 23°C noch am 6. Dann folgten 10 Sommertage in Folge. Bereits der 8. wurde ein heißer Tag. Ab 11. folgten 3 weitere. Wir steuerten damit auf einen Rekordseptember zu. Der 12. brachte das absolute Maximum mit 32,7°C hervor. Damit ist er nicht nur der heißeste Tag dieses Septembers, sondern auch der späteste heißeste Tag und insgesamt nach dem 1.9.2009 der 2. wärmste Septembertag überhaupt. Mit insgesamt 4 heißen Tagen stellte der September einen neuen Rekord auf. So etwas gab es in meiner Geschichte seit 1985 noch nicht und sicher auch sonst noch nicht. Mit 31,4°C folgte der letzte heiße Tag, der 14. war aber mit 29,2°C noch sehr nah dran. Danach ging es Stück für Stück runter. So am 15. nur noch ein normaler Sommertag. Der 16. brachte noch mal alle Energie auf, die da war und schaffte 28,8°C, dann endlich erster Regen. Danach wurde es deutlich milder. In der Nacht kam der Regen, erst zum Morgen setzte kräftiger ein, so dass bis zum Mittag insgesamt 7,8 mm gefallen waren. Das war dann leider auch der letzte für diesen Monat, was nicht ohne Folgen bleib. Der 17. war nur einer von 2 sonnenlosen Tagen. Bis zum Monatsende war es angenehm warm und sonnig. Bis zum 29. stiegen die Temperaturen wieder über 20°C. Pilze wird es wohl dieses Jahr nicht geben, denn es blieb bis zum Monatsende trocken. Das schöne Spätsommerwetter ging also weiter. Der 27. war der sonnigste Tag der Woche. Insgesamt schien sie 10 Stunden. Der 29. wurde tatsächlich noch einmal ein Sommertag. Mit fast 26°C war es sehr warm und ein wenig windig. Dann zogen seit der Nacht Wolken der Kaltfront auf. Deshalb nur noch 18°C am Monatsletzten.
Die ersten 4 Tage des Oktobers waren noch angenehm warm. In der Nacht zum 1. konnte sich Nebel bilden. Nachfolgend regnete es. Der 2. glänzte mit Sonnenschein. Selbst der Feiertag war bis in den Nachmittag hinein sonnig. Zum Abend etwas Regen. Zum Morgen lockerte es auf und es wurde der letzte schöne Tag. Seit der Nacht zum 5. kam es nun zu Regenfällen, die sich zum Nachmittag intensivierten (11mm). Auch die nächsten Tage bleiben eher nass und mit knapp über 10°C nach diesem langen Sommer ungewöhnlich kalt. Erst der 10. blieb mal trocken. So sieht ein schöner Herbsttag aus. Gestartet war er mit Nebel. Die folgenden 2 Tage waren wieder nass. Am 13. ging der Regen nur bis in den Morgen. Zum 14. ließ sich endlich die Sonne mal blicken. Es war wärmer geworden. Endlich erreichten wir wieder Werte vom mehr als 10°C. Der 16. begann abermals sehr neblig. Es folgte ein trüber Tag. Sehr trüb und neblig auch der 18. Seit der Nacht regnete es, er vertrieb auch endlich den Nebel. Auch die nächsten 4 Tage blieben verregnet. In der Nacht zum 21. kam starker Regen, am Morgen waren es 11 Liter. Der Nebel am 24. wurde nur durch den Regen am Abend abgelöst. Typisch englisches Wetter. Es blieb den ganzen nächsten Tag trüb wie auch 2 weitere Tage. Am 28. wurde es insgesamt nochmal schlechter, dafür wieder milder bei 12°C. Tags drauf war endlich mal wieder ein Blick auf die Sonne möglich. Ab dem Vormittag des 30. sollte es ein sehr sonniger Tag bei stahlblauem Himmel und Fernsicht werden. In der Nacht zog es sich zu und es bildete sich Nebel. Zuvor konnten wir bei klarem Himmel den ersten Bodenfrost und sogar leichten Hüttenfrost registrieren.
Der November begann mit Sonnenschein und zum Nachmittag ein wenig Regen bei letztmalig milden Temperaturen. Zum 2. wurde es windig mit einigen Schauern, hierwurde es erst zum Abend nass. Einen außergewöhnlich sonnigen Tag erlebten wir am 3. Die polare Luft aus dem Norden war auch an der Abkühlung schuld. Es folgte ein bedeckter Tag. Gegen Nachmittag des 5. fing es an zu regnen und verstärkte sich recht schnell. So konnten wir bis zum Abend 8 Liter messen. Auch die nächsten beiden Tage blieben bedeckt und leicht nass. In der Nacht klarte es auf und es gab ordentlich Frost. Dieser reichte nun endlich aus, dass die Laubbäume ihr Laub abwarfen. Nun gab es bis zum 14. teils ordentlichen Frost in der Nacht. Am 10. rückte ein Schneefallgebiet näher. Es ließ lange auf sich warten, kam immer schwerlicher voran. So bekamen wir am Vormittag nur noch die Kante davon ab, was einige Schneeflocken bedeutete. Es folgte 4 Tage ruhiges und kühles Herbstwetter. Es schloss sich zum 13. eine der kältesten Novembernächte meiner Messreihe mit -11,4°C an. Nur 5 waren seit 1985 kälter am E-Min und davon waren alle erst in der 3. Dekade. Für den Tag ist es ein einsamer Negativrekord. Auch in der Hütte war es mit -8,4°C der kälteste 13. und auch der 2. Dekade. Erst ein 21. schlägt diesen Tag mit -8,8°C. Dafür wurden wir mit einem stahlblauen Himmel und viel Sonnenschein belohnt. Eine zweite so kalte Nacht folgte. Dann war der Frost überwunden. Erster Regen kam am Vormittag des 15., kräftig war er erst gegen Mittag. Ab dem 16. wurde es auch am Tage deutlich wärmer. Bis zum 19. nun täglich Regen. Ab Nachmittag des 16. Durchzug eines Regengebietes, dass in kurzer Zeit 2,5 mm Regen brachte. Bereits am nächsten Vormittag fing es wieder an zu regnen. Zum Abend ein kräftiges Schauerband, das in 15 min 4 Liter Regen brachte. In der Nacht zum 18. kam langsam der Wind auf. Die Kaltfront näherte sich gegen Mittag und brachte in einem ersten Schwung 3 Liter, im zweiten noch mal 2. Zuvor wurden milde 15°C gemessen, der Höchstwert des Novembers. Sonnig begrüßte uns der 20. Der Nachmittag wurde dafür windig. Mit 14°C wurde auch der 21. sehr mild. Dieser Zustand hielt noch bis zum 23. Dieser begann mit Nebel wie auch die beiden Folgetage. Am 24. starker Nebel, am 25. den ganzen Tag sogar nur 200m Sicht. Auch der Frost war nun zurückgekehrt und intensivierte sich bis zum Monatsende noch. Einen Tag später nur noch Hochnebel. Dafür wurde es ab dem 27. wieder sonniger. Zum 29. erlebten wir nach einer sehr frostige Nacht mit -7,5°C. Zum 30. zog es sich zu. Am Nachmittag gab es ersten Schneeregen, dann Schneefall, so dass sich kurzzeitig eine dünne Schneedecke ausbilden konnte. Danach wieder Regen.
Am 1. Dezember regnete es den ganzen Tag weiter, dazu kam Wind und Sprühregen. Dann blieb es bis zum 10. fast trocken. Dafür kam der Frost wieder. Dieser hielt sich bis zum 7. Zum Abend des 2. herrschte schon Frost und Reif bei klarem Himmel und sehr guter Sicht. Am Tage nur noch leichte Plusgrade, am 4. nur 0°C. Die Sonne konnte so am 3. und 5. ausgiebig scheinen. Dazu gesellte Bodennebel am 3. In der Nacht brachte kurzzeitiger Nebel Raufrostablagerungen. Zum Abend zog es sich wieder zu und der Nebel herrschte fortan. Der 5. wurde der kälteste Tag bisher mit -9,3°C in der Hütte und -11,5°C am Erdboden. Am 6. Sprühregen und später Regen. Zum Abend bildete sich Eisglätte. Die nächsten 4 Tage blieben frostfrei. Sie wurden recht mild, der 10. schaffte es sogar auf über 11°C. Doch es blieb meistens bedeckt. In der Nacht zum 11. regnete es stark. Dazu gesellte sich starker Wind. Gegen Mittag zog dann mit BFT 8 die Kaltfront hindurch. In der Nacht regnete es weiter. So kamen in zwei Tagen insgesamt 17 Liter vom Himmel, die nasseste Periode des Monats. Damit war der Nachtfrost wieder da, der uns bis auf wenige Ausnahmen bis zum Monatsende begleiten sollte. Zum Abend des 12. hatten wir mit -7°C schon kräftigen Bodenfrost. Der 14. und 15. blieb trüb. Die Sonne war erst wieder am 16. unser Gast. 3 trübe Tage folgten. Dann ein nasser 4. Advent. Schnee gab es nur oberhalb von 600 m im Erzgebirge. In der Nacht Nebel, dann wurde es ein wenig freundlicher. Bis zum Heiligen Abend traten noch Nachtfröste auf. Ab 23. auch wieder meist trübe. Am 24. wurde immer milder, zum späten Abend auch windiger. Der erste Feiertag war von Regen und Wind geprägt, insgesamt 7 Liter. „Weihnachtstauwetter“ mit 11°C und dazu ein Wintersturm mit einer Kaltfront am Nachmittag, die Sturmspitzen und Regenschauer brachte, so präsentierte sich der 2. Feiertag. Stürmisch bis in den Abend auch der 27. Gegen Mittag ein kräftiger Schauer, der auch Frostgraupel mitführte. Die ganze Nacht hin regnete es teils stark, so dass es am Morgen über 8 Liter waren. Auch der 28. war bis in den späten Nachmittag noch nass. Dann aber blieb es bis zum Jahresende auch mal trocken Die Sonne schien den ganzen 30. und auch an Silvester.

Nun noch einige statistische Werte des Jahres:
Nun noch einige statistische Werte des Jahres: An 159 (+15) Tagen des Jahres kam es zu Niederschlag größer gleich 0,1 mm. Im Einzelnen: An 36 Tagen zu Sprühregen (+15), 173 (-26) zu Regen, 26 (+2) zu Schnee, 9 zu Reif- oder Frostgraupeln. 1 Mal kam es zu Hagel, 4 Mal Schneegriesel und 2 Mal Eiskörner wurden in diesem Jahr beobachtet. Es kam an 17 (0) Tagen Mischniederschlag. An 63 Tagen waren die Niederschläge zum Teil als Schauer und an 19 (+2) Tagen mit Gewitter und an 4 Tagen mit Wetterleuchten zu beobachten. 2016 mehr klare Tage als im Vorjahr, Fernsichten waren uns sehr gute 106 Tage geboten. Dunst gab es an 97 Tagen. Der Nebel nahm wieder leicht zu. Er trat an 23 (+4) Tagen auf. Die Sonne schien an 287 Tagen. Das waren wieder etwas weniger als im Vorjahr. Die Glätteerscheinungen hielten sich auch 2016 in Grenzen, da es kaum Winter gab. Glatteis trat nicht auf, Eisglätte dafür an 9 Tagen und nur 15 Tage mit Schneeglätte, Reifglätte trat 3 Mal auf. Reif konnte ich an 78 Tagen beobachten (-3). In 132 Nächten kam es zu Tau (+16). 6 Mal konnte Raufrost und beobachtet werden. Die Schneedeckentage <=50% vielen mit 22 Tagen etwas höher aus als 2015. Der Wind war 2016 etwas weniger aktiv. Spitzen mit mehr als Beaufort 6 gab es an 118 Tagen, mit BFT 8 waren es 10. Im Mittel wurde BFT 6 an 31 Tagen, BFT 8 trat nicht auf.

Marco Ringel

Temperatur- und Niederschlagsverteilungskarte
Jahr 2016

auf der Grundlage der Regionalwetterstationen



 

Monatsmittel und Summen
mit den Normalwerten und deren Abweichungenvon 2016 von Jänickendorf


Abweichung der Monatsmittel der Lufttemperatur vom Normalwert 1985-2004

Abweichung der Monatsmittel der Lufttemperatur vom Normalwert 1985-2004Abweichung der Monatsmittel der Lufttemperatur vom Normalwert 1985-2004

Abweichung der Monatsmittel der Lufttemperatur vom Normalwert 1985-2004

Abweichung der Monatsmittel der Lufttemperatur vom Normalwert 1985-2004

 

Bodentemperaturprofil (Isothermen des Bodens), errechnet mit den Messtiefen2, 5, 10, 20, 50, 100 und 200 cm 

an der Wetterstation Jänickendorfim Jahre 2016


Das Diagramm wurde in mühevoller Kleinarbeit
aus allen Tagessätzen berechnet, und nicht nur aus den Dekadenmitteln.

Monatliche Verdunstungshöhen und Niederschlagssummen im Vergleich an der Wetterstation Jänickendorf im Jahre 2016


Die Verdunstung wird in einem offenen Kessel
das ganze Jahr hindurch gemessen. Durch Differenzbildung wird der gefallene
Niederschlag herausgerechnet. Durch Gegenrechnen der beiden Werte erhält
man dann die Wasserhaushaltsbilanz.

Verdunstungs & Niederschlagsgrafik

 

Wasserhaushaltsbilanz an
der Wetterstation Jänickendorf im Jahre 2016

Die  Wasserhaushaltsbilanz erhält man, indem man die Niederschlagsmenge von der Verdunstung abzieht. dabei bleibt entweder ein Überschuss, wenn es mehr geregnet hat als verdunstet ist, oder ein Minus, wenn mehr verdunstet ist als es geregnet hat. Die Werte im grünen Bereich zeigen einen Überschuss an Wasser an, der Boden bildet einen Vorrat aus. Das ist im Frühling sehr wichtig für das gute Wachstum der Pflanzen. Im gelben Bereich ist dann mehr verdunstet. 

Für den Kleingärtner heißt das nun, er muss gießen, da die natürliche Menge an Wasser
nicht mehr ausreicht. 

Wasserhaushaltsbilanz 2016