Zurück zur Übersicht
![]()
Bericht
Sonnenscheindauer
Temperatur- und Niederschlagsverteilungskarte
Monatsmittel und Summen
Bodentemperaturprofil
Verdunstungshöhen
Wasserhaushaltsbilanz
Übersicht
Das Jahr 2025 war mit 10,0 °C um 0,3K fast temperaturnormal gegenüber der Norm (1991-2020).
Der Juni mit 1,7K und der Januar mit 1,6K hatten dabei die höchsten positiven Abweichung, gefolgt vom April mit 1,2K. Am kühlsten erlebten wir wieder den Februar mit -1,4K und den Mai mit -1,1K, gefolgt vom August mit -0,8K. Dieser Sommer wieder der Juli der regenintensivste und auch der wärmste. Der Winter war ansatzweise im Januar mit 5 Tagen und im Februar mit 7 Tagen, sowie kurz im November und Dezember zu bemerken. Alle anderen Monate bewegten sich zwischen +0,9 bis -0,3K Abweichung.
Beim Niederschlag erlebten wir das 7. trockenste Jahr meiner 41-jährigen Messreihe. Auch wenn der luli mit 96,4mm sehr nass war, änderte es nichts daran, dass 2025 nur 434,9mm fielen, was einer Erfüllung von nur 82% entsprach. Wirklich nass war außer dem Juli kaum ein Monat. Nur der Januar mit 127% und der September mit 109% schafften noch ihr Soll. Alle anderen Monate lagen teils deutlich darunter. Am trockensten fiel der April mit nur 10,9mm, was 25% entsprach, gefolgt vom März mit 11,5 mm, was 27% darstellt. Aber auch der Februar schaffte nur 32%, der Dezember magere 44%. Alle anderen Monate bewegten sich zwischen 63 und 95% der Normalsumme, also alle unter der Norm.
Beim Sonnenschein schafften wir 115,5%, was nicht nur über der Normerfüllung ist, sondern auch noch 7% mehr als im Vorjahr. Insgesamt konnten 2094,5 Sonnenstunden gezählt werden. Der sonnenscheinärmste Monat nach Erfüllung war der Oktober mit nur 69%, gefolgt vom Januar (79). Mit 178% stach der Dezember hervor, gefolgt vom März mit 156%. Die meisten Sonnenstunden bekam der Juni mit 296,2 Stunden, dem folgte der Mai mit 267,5 Stunden. Schlusslicht war dieses Mal der Januar mit nur 42,9Stunden, fast nur die Hälfte des Dezembers, der 80,4 Stunden auf sich vereinte.
Ein wenig mehr Winter war uns in diesem Jahr beschieden. Im Januar gab es 5 Schneedeckentage mit bis zu 6cm, der Februar schaffte es auf 7 Tage mit der höchsten Schneedecke des Jahres von 11cm. Es gab auch mal wieder einen Novemberwinter, der am 24. zu einer 2cm Schneedecke führte. So auch am 10.12. mit 6cm. Außer der Wertung ist der Silvesterschnee mit 6cm, der aber nur am Tage messbar war und daher nicht in der Statistik zu finden ist.
Der Januar begann sehr windig. Der Sturm erreichte mit einer Böe die Stärke 8 mit dem Durchgang der Kaltfront. Am Nachmittag des 3. gesellten sich erste Schneeflocken dazu. Es folgten Schneeschauer, der letzte wurde von einem Gewitter begleitet. Schnelles Aufklaren führte rasch zu Schnee- und Eisglätte. Wir verblieben im leichten Dauerfrost. Bis zum 5. blieb es noch ruhig. Dann setzte Schneefall ein, am Abend wurde Schneeregen und Glatteisregen. Das Glatteis bildete sich aber auf dem 4cm starken Schnee aus und führte kaum zu Behinderungen. Die warme Nase kam nach Mitternacht und brachte den Restschnee bis zum Morgen zum völligen Abtauen. Danach wurde es immer wärmer, wir erreichten einen Spitzenwert von 12,5°C. Nach einem recht sonnigen Tag griffen Schneeschauer aus dem Westen über und brachten vom Fläming her eine dünne 3cm starke Schneedecke. Am Tage taute diese zurück. In der Nacht zum 9. erwischte uns ein Schneefallband mit 1cm Schnee. Dann setzte Regen ein. Wir befanden uns leicht südlich der Luftmassengrenze. In Sachsen war es noch bis zu 10°C warm. Bei uns ging in der kühleren Luft der Niederschlag von Schneeregen in mäßigen Schneefall über. Bis in die Morgenstunden schneite es erst stark. Zum Morgen waren es 6cm Nassschnee. Am Nachmittag folgte Regen, der zum Abend hin aber wieder in Schnee überging. Am 11. schmolz der Schnee bis auf Flecken zurück. Diese hatten noch bis 12. bestand. Mit minus 10°C am Erdboden und -7°C in der Hütte begann der klare und sonnige Tag. Die Folgenacht nicht ganz so frostig. Vom 14.-18. blieb es bedeckt und trüb. Dafür war es etwas milder unter der Hochnebeldecke, die durch eine Inversion gehalten wird. Es hatte was von herbstlichen Hochdruckwetter. Ab dem 17. wurde es neblig mit Reif und Klareisablagerungen. Der Nebel blieb bis zum 19. Dann lichtete er sich und es kam zu 2 wunderschön sonnigen und wärmeren Tagen. Der nächste Tag blieb vollends trüb. In der Nacht bildete sich Nebel. Bis in den Vormittag war somit alles recht weiß. Dann folgte bis Monatsende fast täglich Regen. Ab 24. auch sehr milde Luft. Wir erreichten am Nachmittag des 25. 14,6°C. Der 27. und 28. blieben trüb. Am 29. gab es einen kräftigen Regenschauer. Auch der 30. blieb bedeckt.
Der Februar begann recht frostig. Dieser Frost sollte auch den ganzen Monat erhalten bleiben. Nur am 6., 21. und 25.-27. kamen wir am Tage mal in den positiven Bereich. Bis zum 12. Blieb es auch noch trocken, aber auch 4 Tage ohne Sonne waren dabei. Der 3. und 4. wurden sehr sonnige Tage. Am Boden war es mit -9°C klirrend kalt. Am 5. und 6. folgte Hochnebel. Strahlend blauer Himmel folgte am Sonntag, dem 8. In der Nacht zum 13. begann es zu schneien. 1cm reichten schon für Schneeglätte. Kräftiger Schnee kam am späten Nachmittag auf. Bis in den Morgen wuchs Schneedecke auf 11cm an, was auch den monatshöchstwert entsprach. Ab dem 15. setzte über Schnee dann strenger Frost ein. Die Sonne brachte am Tage die Schneedecke immer wieder zum Abtauen. Der strenge Frost erreichte vom 17. bis 19. am Boden -19 und in 2m Höhe -16°C. Am Morgen des 17. traten ein wenig Nebel und Raureif auf. Die Tage dagegen wurden bis zum 22. Sehr sonnig, da es meist kaum oder keine Wolken gab.
Nach dem 20. wurde es schnell vorfrühlingshaft. So erreichten wir Mittag bereits 10°C. Der Schnee schmolz dabei komplett ab. Die Temperatur steigerte sich bis zum 24, auf 15,2°C. Inzwischen blühen auch die Schneeglöckchen. Dann kam endlich Niederschlag auf. Bereits in der Nacht zum 25. fing es an zu regnen. So auch in der Folgenacht, ab Nachmittag gab es nochmal mäßigen Regen.
Trotz der nun steigenden Tagestemperaturen bis auf 20°C am 7. März gab es auch in diesem Monat fast durchweg Bodenfrost zu verzeichnen. Außerdem blieb er auch wieder sehr trocken mit nur 4 niederschlagstagen. Der erste davon trat erst am 12. März auf. Zudem war die erste Dekade sehr sonnig. 4 Tage waren schon mit mehr als 10 Stunden dabei. Ein zunehmend milchiger Himmel machte sich ab dem 9. wegen des Saharastaubens bemerkbar. Die Salweide blühte inzwischen. Am Abend des 12. kamen wir in ein Regengebiet rein, das teils mit der Stärke 2 agierte. Damit war auch die erste warme Frühlingsphase vorbei. Mit 7°C blieb es sehr kühl. Ab dem 15. wurden die folgenden Nächte stark frostig, da es zunehmend klar blieb. Strahlend blauer Himmel nach einer eisigen Nacht zum 16.mit -10°C in der Hütte und -13 am Boden. Trotz der nachtkälte ging es mit den Höchsttemperaturen nun wieder aufwärts. Der 20. landete schon bei 18°C. Starker Ostwind bestimmte am 22. das noch sonnige Wetter. Vom 23. bis 25. blieb es erstmals frostfrei am Boden. In der Nacht zum 25. erwischte uns ein kräftiger Schauer und mit 3,5mm, erst der 2. wirklich messbare Niederschlag des Monats. In der Nacht zog Hochnebel auf, so bildete sich am 27. und 28. Nebel aus. Nach rascher Nebelauflösung am Vormittag schien die Sonne den ganzen Tag. Die partielle Sonnenfinsternis konnte über weite Strecken beobachtet werden, da sich die Wolken auflockerten. Nach dem Mittag des 30. griffen teils kräftige Schauer über, die auch den Hauptteil der fast 6mm brachten.
Sonnig und trocken startete der Monat und das sollte bis zum 17. auch so bleiben. Dazu wurde es die ersten Tage mit jedem etwas wärmer. Einen ersten Höhepunkt erlebten wir am 4. mit 22,5°C. Bis zum 9. gab es aber auch kräftigen Bodenfrost, der sich am stärksten am 6. mit -9,4°C bemerkbar machte. Dieser ging erst mal bis zum 13. In der Luft traten da noch Werte von bis zu -4,4°C auf. Den Obstknospen hatte dies noch nicht geschadet. Ab dem 5. wurde es erstmal deutlich kühler. Nach dem 11. stiegen die Temperaturen wieder auf frühsommerliche Werte über 20°C an. Am 11. war es recht windig. Bis Wochenmitte wurde es hochsommerlich. Am 14. war die Kirschblüte fast vollständig und auch die Äpfel fangen jetzt an. Zum 16. waren die Weichen für den ersten Sommertag gestellt, der 26,5°C erreichte. Ein zweiter Sommertag folgte dem. Doch diese Trockenheit wird immer verheerender. Den Karfreitag war es bedeckt. Erst nach 21 Uhr setzte kräftiger Regen ein, der erste Niederschlag des Aprils! Es folgte ein sonniger Ostersonntag. Der Ostermontag verlief bis in den Abend bedeckt. Doch dann blieb es mit Ausnahme des 23., wo noch einmal 0,7mm fielen, bis zum Monatsende wieder trocken. Dafür gab es ab dem 26. Wieder drei Frosttage. An diesen Tagen gab es keine Wolke, sie waren durchweg sonnig aber durch den Wind ein wenig frisch. Am Boden waren es sogar -7,7°C.
Der 1. Mai wurde sogleich ein Sommertag. Dieses steigerte sich am 2. Noch auf 29°C. Eine wellende Kaltfront am 3. bis 23 Uhr 5,5mm Niederschlag. Damit war es nun auch wieder deutlich kühler. Bis zum 15. blieb es trocken aber sehr sonnenscheinreich. Es war aber auch die Zeit der Eisheiligen, die in diesem Jahr unerbittlich waren. Ab dem 5. konnte sich die Sonne behaupten. Dafür erlebten wir mit -4,8°C am Boden vorgezogene Eisheilige. Die Kartoffeln und auch Kirschen sind erfroren. Die Fröste gingen erst einmal bis zum 9. Die Tage lagen aber um die 17°C. Am 10. Unter Sonne wieder 20°C. Fast keine Wolke am Folgetag dafür immer noch Bodenfrost. Erst am 13. endeten die Eisheiligen. Mit fast 24°C wurde der 14. sehr warm aber auch recht windig. Dann erfolgte ein Wetterwechsel. Bei kurzen Schauer war es mit 16°C deutlich frischer. Am Nachmittag des 15. brachte ein kräftiger Schauer mit Gewitter 5,1mm. Endlich ein wenig Entspannung. Der 17. wurde ein turbulenter Tag. Bei recht frischem Wind zogen viele Schauer und Regengebiete von Nordost her herüber, die örtlich auch größere Regenmengen hinterließen. Immer wieder Schauer gab es noch bis zum 19. Der 20. wurde ein sehr sonniger und sehr warmer Tag, gefolgt von 21. mit noch 23°C. Dann ging es wieder kühler weiter. Leichten Bodenfrost gab es in den Nächten zum 23. und 24. Gegen Mittag des 23. traf ein Schauer, aus dem sich noch ein Gewitter bildete. Eine Warmfront brachte am 25. Dauerregen, der meist nur leicht war. In der Nacht zum 28. erreichte die Warmfront mit zunächst geringen Niederschlägen unseren Raum; erst später waren diese ergiebiger. Schauer und Gewitter der Kaltfront waren punktuell sehr kräftig, hier traf nur eines genau. Die beiden letzten Tage des Monats wurden Sommertage mit bis zu 27,7°C und blieben zudem sonnig und trocken.
Der Juni wurde in der ersten Dekade zunächst sehr nass, es feilen in 9 Tagen stolze 54mm. Der 1. war mit fast 28°C recht schwül aber warm. Auch bis zum Abend des 2. war es ein recht angenehmer Tag. Doch gegen 21 Uhr bildete sich über der Station ein Hagelgewitter und hinterließ innerhalb von 12 Minuten 18mm Niederschlag mit bis zu 1cm großen Hagelkörnern. Lokal kam es dabei kurzzeitig zu Überschwemmungen. Dann blieb es einen Tag trocken. Der 4. Wurde wieder ein Sommertag, doch am frühen Abend erwischte uns ein kräftiger Schauer mit 4mm. Das Regengebiet am Morgen des 6. brachte nur geringe Mengen. Am Vormittag überquerte uns ein kräftiger Schauer, der in 30min 8mm Regen brachte. Es folgte noch ein sonniger Nachmittag. Ein kräftiges Gewitter nach einem warmen und sonnigen 7. brachte 3,5mm. Dabei kühlte es sich auf 18°C ab. Am folgenden Vormittag zog eine Schauerfront durch, am Mittag ein sehr kräftiger Schauer mit insgesamt 11mm. Dann wurde es noch stürmisch. Ab Nachmittag des 10. griffen Regenfelder auf und brachten auch starke Regenfälle. Dies war bis auf eine einzige Ausnahme der einzige Regen bis zum Monatsende.
Ab nun an wurde es sonniger und auch heißer. Ein wolkenloser Sommertag am 12. folgte. Einer von 4, der 13. teils windig, gutes Heuwetter eben. Wir erreichten am 14. des ersten heißen Tag des Sommers. Bis zum Mittag war der 15. der heißeste Tag des Sommers bisher mit 32,5°C. Die Kaltfront am gegen Abend brachte nur einem mageren Schauer. Anders als im Erzgebirge, wo teils Stundensummen von bis zu 65mm und Gesamtereignisse mit massivem Hagel von über 100mm zu verzeichnen waren. In der Nacht setzte Landregen ein, so kamen 3mm zusammen. Dann wurde es angenehm warm und sonnig. Ab 17. folgten wieder 2 Sommertage. Ein so gut wie wolkenloser Tag schloss sich am 20. an. Ein heißer Tag wurde tatsächlich erst am späten Nachmittag des 21. geknackt. Der 22. mit 33,8°C ein sehr heißer Tag bisher. Doch 15 Junitage waren seit 1985 schon heißer als heute. In der Nacht folgte eine schwache Kaltfront, die am frühen Morgen mit einem Gewitter 0,2mm brachte. Am frühen Abend passierte eine zweite Kaltfront mit starken Windböen und Schauern unseren Raum und brachte kühle Luft mit. Der 25. wurde wieder sommerlich und der Folgetag wurde es mit 34,6°C der bisher heißeste Tag des Jahres, ehe am Nachmittag die Kaltfront aufzog und hier für Wind der Stärke 8 sorgte. Doch die Unwettergewitterzellen trafen, wie auch schon am Montag Berlin, dieses Mal eher den Norden mit teils orkanartigen Böen und entsprechenden Schadensbild. Ein ziemlich bedeckter Siebenschläfer mit kräftigen Wind und einem leichten Regen folgte. Der 28. war mit knapp 32°C strahlungsintensiv. Auch am 29. gab es noch einen heißer Tag. Kein heißer Tag, aber nahezu wolkenlos der Monatsletzte.
Der Juli begann hochsommerlich mit Extremwerten an den ersten beiden Tagen. Am 2. wurde der Höchstwert von 38,8°C gemessen, da fehlten nur noch 0,3K zum absoluten Stationsrekord, der damit der 3. heißeste Tag eines Julis seit 1985 wurde. Leider waren inzwischen 8 Waldbrände wegen der Trockenheit ausgebrochen, bei Frohnsdorf und ein anderer bei Kleinbahren, der größte jedoch sollte in der Gohrischen Heide ausbreiten und 2200ha vernichten. Zunehmend waren auch Rauchschwaden von den umliegenden Waldbränden zu riechen. Die Kaltfront zum 3. brachte nur ein streifendes Gewitter. Sommerlich warm blieb es erst mal bis zum 11. So lange ging nun auch die frühsommerliche Dürre mit Ausnahme des 7., als am Nachmittag Schauer und Gewitter übergriffen, die endlich mal 6,7mm brachten. Bei Ludwigsfelde gab es indes ein Gewitter, das über 35mm brachte und zu starken Aquaplaning führte. Dabei gab es einen Tornadoverdacht bei Treuenbrietzen. Der 10. war ein sehr sonniger Tag Am 11. begann es endlich zu regnen. Bis zum Abend waren 25mm. Der intensive Niederschlag ging noch bis in die Folgenacht. Insgesamt fielen 35,2mm. Dies beendete endlich die lange Dürreperiode Von den Schauern, die in Boxberg über 98mm brachten, bekamen wir nichts mit. Ab 15. Folgten 3 Regentage. Gewittern konzentrierten sich am 15. auf den Berliner und sächsischen Raum. Dort waren sie zum Teil auch unwetterartig. Auch am 16. zogen Schauern und Gewittern über Berlin mit bis zu 25mm, bei uns nur 2mm. Am 17. gab es noch geringen Regen, Dann 18. besserte sich das Wetter für einige Tage. Ein heißer Tag am 20., der immer schwüler wurde, endet in einer nächtlichen Kaltfront. Starkregen brachte uns in gut 2 1/2 Stunden fast 21mm am Folgetag. Gegen Mittag des 22. entluden sich Gewitter, die 7mm hinterließen. Mit leichtem regen ging es die nächsten Tage weiter. Nur der 26. mauserte sich schnell zu einem warmen und sonnigen Tag. Bereits in der Nacht trafen erste Schauer ein. Richtig intensiv wurde es am Morgen mit 10mm. Eine sternenklare Nacht folgte zum30. Ein wechselhafter und kühler Monatsletzter mit Regen schloss sich an. So schafften wir auch keine 20°C.
Der Regen dauerte bis in den Mittag, in der Nacht kam noch ein kräftiger Schauer. Obwohl der 2. sehr sonnig war, verirrten sich kleine Schauer hierher. Der Sonntag blieb nahezu bedeckt aber trocken. Vor allem am Nachmittag des 4. konnte die Sonne zwischen einigen kräftigen Schauern dominieren. Es wurden am Nachmittag fast 25°C erreicht. Eine durchziehende Kaltfront brachte am Vormittag des 5. kräftigen Niederschlag. Bis zum Mittag waren es 6mm. Dies war allerdings auch der letzte bis zum 27.
Bis zum 5. August setzte sich das eher regnerische Wetter noch fort. Trotzdem wurde es immer wärmer und sommerlicher. So wurde der 7. schon ein sonniger Sommertag, bei 8. bei 27°C hindurch. Der Sonntag, der erste heiße Tag seit dem 20.Juli, war fast wolkenlos. Die Hitze kam erst am späten Nachmittag. In der Nacht floss frische Meeresluft ein.
Ab dem 12. begann die Hitzewelle. Wolkenlos und heiß der nächste Tag. Der 13. schafft schon 33°C. Der 14. blieb wolkenlos. Mit 35,5°C war es zudem der heißeste Augusttag des Jahres. Doch der 15. wurde noch ein Schluck heißer und schwüler mit 36,1°C.
Am erster Tag nach der Hitze erreichten wir gerade mal einen Sommertag. Gewitter gab es am Morgen an der Kaltfront noch am Erzgebirge. Darauffolgender Tag noch etwas kühler. Ab 18. Ging es aufwärts. Am 20. kamen mehr Wolken ins Spiel. Störungsfreies Hochdruckwetter mit Sonnenschein am 21. Die nächsten 4 Tage wieder deutlich kühler, teils unter 20°C und geringem Niederschlag. Bis zum Abend des 23. klarte es auf, so dass es Mitternacht nur noch 5°C waren. So brachte die Nacht zum 24. den ersten Bodenfrost mit -0,1°C. Damit ist es der zeitigste Eintrittstermin meiner Messreihe, gefolgt vom 29.8.93 mit -1,5°C. Am 25. wurde es unter Sonnenschein wieder wärmer, tags drauf fast ein Sommertag. Ein heißer Tag folgte am 27. B Gewitter zogen dann gegen Mitternacht auf und brachten die 11mm Niederschlag. Ab dem späten Vormittag nachfolgend Regen bis in den Abend mit fast 12mm. Am 29. folgten nur noch geringere Mengen. Danach zeigte sich auch die Sonne. Die letzten beiden Augusttage wurden dann wieder sehr sonnig und warm.
Dies galt auch noch für die ersten Tage des Septembers. Bis zum 9. Konnten noch 3 Sommertage gezählt werden. Ab dem Morgen des 2. regnete es 6mm. Am Abend zogen Gewitter über Potsdam. zwei sonnige und warme Tage folgten. Ein wenig Regen am Regen. Es folgten 3 trockene Tage. Am Abend des 7. gab der Horizont den verfinsterten Mond erst spät frei, die partielle Mondfinsternis zum Schluss war gut zu beobachten. Der 9. startete mit Hochnebel. Gegen Abend traten kräftige Schauer mit 10mm auf. Tags drauf zog ein Vb-Tiefs auf. Am Abend setzte Regen ein. Doch wir bekamen nur 6mm ab, bevor es sich nach Osten verzog. Die Nacht wurde klar. Am 11. bildeten sich Schauer- und Gewitter aus, die hier aber nicht trafen, örtlich aber recht große Mengen hinterließen. Der Regen am Morgen des 14. fiel magerer aus als erwartet. Später eroberte die Sonne den Tag und es wurde angenehm warm. In der Nacht überquerte uns die Warmfront, die 5mm erbrachte. Am Tage schien die Sonne bei schönen 24°C. Der 16. dann bedeckt, später ein Wechsel aus leichten Regenschauern und Sonnenschein. Dabei war es recht windig. Bis zum Morgen des 17. regnete es 2,5mm. Bis in den Vormittag des 19. war es noch bedeckt, dann lockerte die Wolkendecke von Süden her auf. So konnte ein Sommertag erreicht werden. Dem folgte ein heißer Tag im September bei fast wolkenlosem Sonnenschein. Der 21. Schaffte trotz aufziehender Wolken auch noch 28,7°C. Dann wurde es merklich kühler. In der Nacht folgte starker Regen mit 12,3mm. Dem folgte ein recht sonniger Tag. Bis auf dem Nachmittag keine Wolke am 24. Mit 10,7 Stunden Sonnenschein. Am Morgen des 25. sah man schon die Grenze des Regengebietes im Süden. Sie war lange stabil, ehe sie sich nach Norden bewegte. Ab dem Nachmittag gab es Regen, der fast 6mm erreichte. Am 26. meist bedeckt. Erst in der Nacht klarte es auf. Es folgten zwei sonnige und mit 20°C auch warme Tage. Nochmal tolles Altweibersommerwetter! Dafür sind die Nächte sehr frisch. Bis in den Nachmittag war der 30. sehr sonnig.
Die ersten drei Oktobertage blieben trocken, aber nur der 3. wurde richtig sonnig. Es gab aber auch luft- und Bodenfrost. Dieser wich dann zwar wieder, dafür begann das eher kühl wechselhafte Wetter, was uns den ganzen Monat begleiten sollte. Der 2. begann klar aber mit Nebel. Am Vormittag des 4. passierte eine Warmfront des Sturmtiefs unseren Raum. Die Kaltfront kam am Abend mit kurzen kräftigen Schauern. Wenig Wind blieb noch. Der 6. wurde wieder wärmer. Regen gab es ab dem 7. nun fast täglich, außer am 11., 13., 18. und 19. Die Mengen waren meist gering. In der Nacht zum 8. war er zeitweise kräftiger. Am 9. gab es immerhin einige Wolkenlücken. Der Freitag bliebt durchweg trüb. So auch die folgenden 2 Tage. Der 13. begann mit Morgennebel, danach konnte endlich mal wieder die Sonne scheinen. Tags drauf wieder Niederschlag. Gegen Mitternacht breitete sich Nebel aus. Mit wenigen Sonnenlücken wurde der Nachmittag angenehmer. Schauer am Nachmittag des 16. Am 18. und 19. folgten herrliche Herbsttage mit durchgehend Sonnenschein. Dabei erlebten wir die frostigste Nacht des diesjährigen Herbstes. -7,1°C waren es am Erdboden, in der Hütte schon -4,7°C. Alle frostempfindlichen Kulturen sind dabei erfroren und ein Großteils des Laubes fiel heute von den Bäumen. Nach 3 frostigen Tagen war es auch wieder vorbei.
Mild ging es in der 3. Dekade weiter. Am 20. etwas sonnig, am 21. gab es auch sonnige Momente aber weniger. Am 22. wurden noch 16°C erreicht. Am Abend nebelte es sich nach einem Schauer ein. Ein wechselhafter aber noch milder Herbsttag folgte. Am 24. besserte es sich nach einem Regentag, dafür war der Wind den ganzen Tag lang kräftig bis in den nächsten Tag hinein. der leichten Regen bis in den Abend brachte. Der 26. startete nach einem sonnigen Morgen mit dem Sturmtief, das uns Sturmstärke brachte. Am Mittag überquerte uns auch die kräftige Regenfront mit 7mm. Ein recht turbulenter Tag folgte. Nicht so windig, dafür nasser. Über den Mittag des 28. zog erneut ein Regengebiet von West nach Ost über uns und brachte 6mm. Ein sonniger Tag schloss sich an. In der Nacht griff die Warmfront über, am Vormittag folgte dann die Kaltfront mit weiterem Nass. Dazu wehte ein teils stürmischer Wind bis in den Abend. Ein ruhiger und bis in den Nachmittag sonniger Feiertag schloss den Monat ab.
Der November begann äußerst mild mit Temperaturen von bis zu 17°C, bis zum 7. waren die Maxima alle zweistellig, aber nur bis zum 4. blieb es auch frostfrei. Nach einem sehr sonnigem 1. begann es am Abend zu regnen. Sonne gab es am 2. Nicht mehr. Bis zum 9. blieb es nach ein paar Tropfen nun auch trocken. Obwohl es nun ab dem 5. zu Bodenfrösten kam, stieg die Tagestemperatur noch immer an. Der 5. wurde ein mit 17,2 der fast sonnigste aber wärmste Tag des Monats. Es folgten zwei meist wolkenlose Tage. Dann war es auch am Tage nicht mehr so mild. Bestes Herbstwetter mit durchweg Sonnenschein bis zum 7. Die Nacht klar und frostig, daher am 8. nur 7°C. Den ganzen 9. lang Hochnebel und am Morgen des 10. auch Nebel. Bis Vormittag fiel auch noch Sprühregen. Am 11. leichter Regen. Trocken blieb der 12. und 13. Noch mal richtig warm wurde es am 13. mit fast 17°C als zweitmildester Novembertag. Zudem war es der wärmste 13. meiner Messreihe. 13°C schaffte noch der Folgetag. Aber es blieb 2 Tage bedeckt. Kalter Luft näherte sich bis zum Abend, schaffte es aber nur bis in den Berliner Raum. Der 15. war von Regen geprägt. 9 Liter waren es am Abend. Neuen Wolken brachten am Nachmittag des Folgetages neuer Regen. Immerhin wurde es mit 13°C noch mal mild.
Dann erfolgte der Wetterbruch. Der 17. schaffte nur 4,8°C. Am 18. erlebten einen sonnigen Start, gegen Mittag zog es sich zu. In der Nacht kam der Niederschlag als Schnee herunter. In der Nacht zum 19. gab es zunächst Schneeregen, dann Schnee, doch es war zu nass und mild für eine Schneedecke. Am Tage regnete es nur noch. Die erste mäßige Frostnacht mit -6,2°C ereilte uns am 21. mit 16cm Frosttiefe. Dazu blieb es den ganzen Tag wolkenlos. Der Frost blieb uns bis zum 26 erhalten. Die stärkste Frostnacht kam am 22 mit -8,3°C und -9,3°C am Boden. Der Reif war mäßig und hielt sich vielerorts den ganzen Tag. Gegen Mitternacht des 23. kamen Schneewolken in unserem Raum. Am Morgen hatten wir eine 2cm starke Decke. Diese schmolz bis auf Flecken am Tage weg. Am 25. Blieben sie unter dem meist bedecktem Himmel noch erhalten. Dafür blieb es trocken. Ein recht trüber Tag mit 2°C folgte. Am 27. gab es den letzten Bodenfrost des Monats. Am Vormittag des 28. gab es eine längere sonnige Phase. Da die schleifende Kaltfront kaum von der Stelle kam, regnete es erst in der Nacht. Es wurden 4,5mm, der Tag blieb trocken. Es wurde es deutlich milder. So blieb der 1. Advent doch eher trüb und zum Abend setzte Regen ein.
Der Monat begann leicht frostig. Dieses Wetter ging bis zum Nikolaustag. Die ersten 4 Tage waren dabei meist mit sonnigen Abschnitten. Ein Regengebiet zog am 5. auf, das bis in den Vormittag für leichten Regen sorgte. Ab wurde es merklich milder bis in den zweistelligen Bereich. In der Nacht zum 8. zog eine schwache Warmfront mit 1,8mm durch. Über Mittag konnten wir den Tag mit Sonnenschein bei 14°C genießen. Zum späten Nachmittag setzte Regen ein. Dieser ging mit Unterbrechungen bis in den Mittag des Folgetages und brachte fast 6mm. Mit 12°C war es ähnlich mild. Nach Sonnenschein am 12. zog am Nachmittages Hochnebel auf. So auch am 13. Insgesamt wurde es nun wieder kühler. In den Morgenstunden des 15. zog der Hochnebel vollständig ab und wir hatten den ganzen Tag Sonne. Ein zweiter sonniger Tag folgte dem. Frostig der 17. Am Boden waren es -6°C. Dafür war es am Tage wolkenlos und sonnig.
Nun blieb es bis zum 23. abermals frostfrei. Sonnig blieben die Tage bis zum 20. In der Nacht zum 20. regnete es leicht. Am Abend nebelte es sich ein. Der 21. dann trüb bei 8°C. Zwei weitere trübe Tage mit Hochnebel folgten. Erst der Heilige Abend wurde zunehmend sonniger aber auch kälter. Ab der Nacht verblieben wir im Dauerfrost. Der 1. Feiertag wurde nach morgentlichem Hochnebel sonnig. Zuvor hatten wir eine strenge Frostnacht mit -10,3°C, der Tag nur -3,2°C, dafür sonnig. Am 2. Feiertag war es bis in den Mittag hochnebelartig bedeckt. Der Reif indes verschwand heute nicht. Am Morgen des 27. gab es gefrierenden Sprühregen, nachfolgend ein wenig Schneegriesel, der zusammen für ordentlich Glätte sorgte. Ein sonniger, kalter Sonntag folgte. Das Glatteis verschwand, doch bis in den Morgen des 29. war wieder alles überfroren. Diese verschwand zusammen mit dem Reif am Vormittag. Ab dem Nachmittag des 29. erst Sprühregen, dann leichter Regen. In der Nacht gab es wieder Frost. Am Tage dafür Sonnenschein. Ab den Morgenstunden an Silvester fing es an zu schneien. Bis zum Mittag war die Schneedecke auf 6cm angewachsen. Dann setzte Tauwetter ein und der Schnee sackte ein wenig zusammen und war gegen Mitternacht fast völlig abgetaut.
Nun noch einige statistische Werte des Jahres: An 126 (-24) Tagen des Jahres kam es zu Niederschlag größer gleich 0,1 mm. Im Einzelnen: An 11 Tagen zu Sprühregen (-14), 148 (-24) zu Regen, 16 (-2) zu Schnee, Reif- oder Frostgraupeln trat einmal auf. Auch Hagel trat einmal auf, Schneegriesel konnte zweimal, Eiskörner sogar 4 Mal beobachtet werden. Es kam an 11 (-8) Tagen Mischniederschlag. An 49 Tagen waren die Niederschläge zum Teil als Schauer und an 13 (-9) Tagen mit Gewitter. Wetterleuchten wurden zweimal beobachtet. Fernsichten waren uns 197 Tage geboten, ein paar weniger als im Vorjahr. Feuchten Dunst gab es an 50 Tagen, trockenen gab es zweimal. Die Nebeltage blieben recht stabil. Er trat an 17 Tagen auf. Die Sonne schien an 304 Tagen, ein plus von 7 Tage. Die Glätteerscheinungen nahmen wieder leicht zu. Glatteis trat wieder viermal, Eisglätte an 9 Tagen, Schneeglätte sogar an 16 Tagen, Reifglätte wurde nicht beobachtet. Reif konnte ich an 85 Tagen beobachten (+26). Aber nur in 66 Nächten kam es zu Tau (-40). Nebelfrostablagerungen gab es nur einmal als Raureif. Es konnten 19 Schneedeckentage <=50% registriert werden. Der Wind nahm 2025 etwas ab. Es traten etwas weniger Windtage auf. Spitzen mit mehr als Beaufort 6 gab es an 94 Tagen, mit BFT 8 waren es 7. Im Mittel wurde BFT 6 an 21 Tagen, BFT 8 trat nicht auf.
Marco Ringel
Marco Ringel ![]()
Jahr 2025 |
auf der Grundlage der Regionalwetterstationen
![]()
![]() |
![]() |
mit den Normalwerten und deren Abweichungen von 2025 von Jänickendorf |
![]()
![]() ![]() ![]() ![]()
|
an der Wetterstation Jänickendorfim Jahre 2024
![]()
![]() |
Das Diagramm wurde in mühevoller Kleinarbeit
aus allen Tagessätzen berechnet, und nicht nur aus den Dekadenmitteln.
![]()
![]()
das ganze Jahr hindurch gemessen. Durch Differenzbildung wird der gefallene Niederschlag herausgerechnet. Durch Gegenrechnen der beiden Werte erhält man dann die Wasserhaushaltsbilanz. |
![]() |
der Wetterstation Jänickendorf im Jahre 2025 |
Für den Kleingärtner heißt das nun, er muss gießen, da die natürliche Menge an Wasser
nicht mehr ausreicht.

![]()







