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Das Wetter in Jänickendorf im Jahr 2013

Übersicht
Das Jahr 2013 war mit 9,5 °C 0,2K über seinem Normwert (1985-2013) und damit etwa gleich normal wie sein Vorjahr, das ein Mittel von 9,4°C aufwies. Wir erlebten den 2. kältesten März mit nur -0,8°C im Mittel, -5,4 Kelvin unter der Norm. Der kälteste März war nur 0,1K kälter und stammte von 1987. Dieser Winter ging bis in die erste Dekade des Aprils. Auch wenn der August das höchste Tagesmaximum hatte, war der Juli der Sommermonat, denn nach dem 1. blieb es über 3 Wochen niederschlagsfrei.
Mit 645,3 mm schloss das Jahr noch um einiges nasser ab als sein Vorjahr. Nach einem relativ trockenen Frühjahrsbeginn, bis zum April lag die Erfüllung nur bei 60%, folgte mit über 100 mm ein total verregneter Mai. Damit reiht er sich in die 6 nassesten Mais mit über 100 mm ein. Was die relative Erfüllung angeht, springt einem der Oktober mit 222% ins Auge. Mit 71 mm  war des zudem auch der zweitnasseste Oktober in 29 Jahren.
Beim Sonnenschein gab es dieses Jahr einen Einbruch. Nur 89% konnten erzielt werden. Einzig der Juli konnte sein Soll deutlich mit 130% übererfüllen, nur 3 Monate hatten noch eine Erfüllung, 8 Monate waren deutlich sonnenscheinarm. Am schlechtesten schloss der Februar mit nur 33% ab.
Der Winter war was Besonderes. In den ersten 3 Monaten lagen an 53 Tagen eine geschlossene Schneedecke und das im Zeitraum vom 11. Januar bis zum 1. April. Dieser Winter zog sich bis in die erste Aprildekade hin, sogar Ostersonntag gab es noch leichten Schneefall. Dafür fiel er zum Jahresende völlig aus.
Das Jahr war temperaturmäßig ein Normales. Der März hatte die deutlichste negative Abweichung von -5,4K zu verzeichnen. Besonders warm war der Herbst. Die Monate Oktober bis Dezember hatten eine mittlere positive Abweichung von 2,4K. Der Sommer war dagegen nur leicht wärmer als sein Normal. Leicht zu kühl waren der Februar und der Mai. Januar, April, Juni und September hatten fast keine Abweichung zum Normal. Auch der Niederschlag konnte positiv mit 114% abschließen. Besonders fällt der Mai mit 101 mm und der Oktober mit 222% Erfüllung ins Gewicht. Aber auch Januar, Mai und Juni kamen bei den Prozenten locker über die 150 Punkte Marke. Zu trocken waren die Monate März, April, Juli und der Dezember, wobei keiner extrem trocken war (Schwankung um 50%). Die Monate Februar, August, September und November waren normal bis leicht übernormal. Bei der Sonnenscheindauer erreichten wir dieses Jahr nur 88,8%. Dabei waren der Januar und Februar besonders dunkel. Sie blieben unter 50%, Sehr viel Sonne dagegen konnte der Juli mit 130% verbuchen. Die anderen Monate blieben im normalen Rahmen und erreichten Werte von 61 bis 107% der normalen Summe.

Resümee: Der Winter begann am 11. Januar mit Schnee und erreichte einen ersten Höhepunkt am 25./26. mit Tiefstwerten um -19°C, am Boden -21°C. Zum Monatsende legte er eine kleine Pause ein. Das Orkantief brachte am 31.1. eine deutliche Milderung von bis zu 11°C und ein Abschmelzen der Schneedecke. Der kam erst am 8. Februar wieder. Doch er sollte im Februar noch mehrfach wieder tauen und wieder zurückkommen. Als am 27. Februar der Schnee abtaute und es bis zum 6. März deutlich wärmer wurde, dachte jeder, dass es nun Richtung Frühling ging. Doch weit gefehlt. Am Abend des 9 kam der Winter mit Schnee zurück und sollte bis Ostersonntag nicht wieder weg sein. Im Norden des Landes waren es bis zu 25 cm. Am 24. März wurden nochmals -16,1°C gemessen. Die Schneedecke lag bis Ende März. Am 7. April wurden erstmals wieder mehr als 10°C gemessen. Ab dem 14. 4. hielt der Frühling Einzug und am 18. hielt der erste Frühsommer mit 25,9°C ein Gastspiel. Was ab 25. passierte, war auch der Auslöser des verheerenden Hochwassers an Donau, Elbe, schwarzer und weißer Elster und der Saale mit teils noch nie gemessenen Höchstständen. Insgesamt kamen in der 3. Dekade 93,3 mm vom Himmel, der Monat brachte es auf 179% des Normalen. Bis zum 13. Juni hatte sich der Hochwasserscheitel bis kurz vor Hamburg durchgearbeitet. Eine hochsommerliche Phase von 17.-20. prägte den Juni. Der Niederschlag toppte allerdings vieles. Mit 190% erhielten wir fast doppelt so viel wie Normal.  Gleich zu Monatsanfang hatten wir je einen Tag mit 10 und 20 Litern. Der 20. brachte 17 und der 25. 32 Liter. Hier war wieder eine Vb-Lage beteiligt. Was dann kam, war ein richtiger Sommer. 18 Sommertage und 4 heiße Tage sprachen für sich. Es hätten aber auch  7 sein können, 3 Tage scheiterten knapp unter 30°C. Zwischen dem 2. und 28. konnte sich der Sommer richtig entfalten. Hochsommerlich heiß war es vom 22. bis zum 28., dann bekam der Sommer einen deutlichen Knick. Vom 2. bis 26. niederschlagsfrei. Es folgten 3 teils unwetterartige Tage vom 28. bis 30. Es fielen fast 2/3 der Monatssumme an diesen Tagen. So ging es auch in der 1. Dekade des Augustes weiter. Es war hochsommerlich warm, am 2. wurde mit 34,7°C der Höchstwert des Jahres gemessen,  aber auch starke Gewitter brachten besonders am 6. 34 mm. Die große Hitze blieb dann aber aus, in der zweiten Dekade nur noch 2 kräftige Regentage, nach dem 19. blieb es spätsommerlich und trocken. Der September hatte eine sommerlichen Phase in der ersten Dekade, dabei wurde noch einmal 25°C erreicht,  und einen frostigen Altweibersommer zu Monatsende. Die letzten 4 Tage waren mit Bodenfrost behaftet. Am 9. und 20. wurden Mengen über 10 Liter gemessen. Die Sonne schien nur in der ersten Dekade und an den letzten 4 Tagen ausgiebig. Der Oktober hatte eine sehr warme 3. Dekade. Der Start dagegen war ziemlich frostig. Mit -5,5°C am Boden am 2. war es einer der stärksten zeitigsten Fröste. Dies führte auch zu einem verfrühten Blattfall und brachte sogar die phänologische Reihenfolge etwas durcheinander. Der Herbstorkan „Christian“ sorgte letztlich für die völlige Entlaubung. Durch die kräftigen Niederschlagsereignisse von 10. bis 12. mit schon 52,6 mm schloss der Oktober als einer der nassesten der letzten 30 Jahre ab. Er landete mit 229% knapp auf den 3. Platz der Rangliste. Nahezu trocken blieb es nur in der frostigen Phase vom 1.-9. Der November hatte einen sehr warmen Monateinstieg. Allein 4 Tage hatten deutlich über 10°C. Zu Mitte des Monats gab es ersten Bodenfrost. Besonders kalt wurde es vom 24.-27., am 26. und 27. wurde ein E-Min von -9,0 bzw. -9,1°C gemessen. Nur 1993 war es am 26. noch kälter, der 27. hat einen neuen Tagesrekord. Zu Schnee kam es in diesem November nicht. Die Sonne sah man ab dem 16. fast  gar nicht mehr. Nur noch an 4 Tagen in der Mitte der 3. Dekade war sie  noch zu erspähen. Dafür hatten wir in diesem Monat außerordentliche Fernsichten (10 Tage) mit nur einem Nebeltag am 23. Auch der Dezember war ein recht. Im Allgemeinen war von Winter kaum etwas zu spüren. Denn die Tiefsttemperatur trat bereits am 4. ein (-3,5°C), dann folgte ein 2 tägiges Winterintermezzo. Der Orkan brachte nur ein wenig Schneeregen. Von einer Schneedecke blieben wir weit entfernt. Dafür wurde es wieder ein sehr warmes Weihnachtsfest. Besonders vom 4. bis 8. unter dem Orkan wurde es richtig nass, dennoch war der Monat viel zu trocken. 5 Nebeltage und 7 Windtage mit einem Sturmtag standen noch in der Statistik. Der Orkan erreichte am Nikolaustag mit 27,7 m/s seinen höchsten Wert, also knapp 100 km/h.

Hier nun der Witterungsüberblick der einzelnen Monate. 
Der Jahresbeginn war recht mild und etwas regnerisch, der Winter hatte zu Weihnachten wieder seine übliche Pause eingelegt. Bis zu 10°C konnten erzielt werden. Kräftiger Regen fiel am 4. Der Wind legte sich in der Nacht. Fortan fiel die Temperatur von anfangs 10°C auf 6°C am Abend. Erst am Mittag des 8. gab es eine Regenpause. Am 10. erreichte uns die Kaltluft aus dem Norden mit einem Temperatursprung. Danach sank sie unter 2°C und es kam zeitweise zu Schneeregen. In der Nacht zum 11. nur noch Schneefall, so dass am Morgen eine dünne Decke lag. Der Schnee taute über den Tag unter der Sonne an. Nachmittags gab es Graupel- dann Schneeschauer. Am Folgetag breitete sich wieder leichter Schneefall aus. Es blieb aber beim Dauerfrost, der ab nun an bis zum 26. reichen sollte. Leichten Schneefall gab es auch am 14. Weitere trübe Tage folgten. Der Schnee machte sich weiter rar. Am Morgen des 19. hatten wir leichten Schneefall, der alles ein wenig überzog. Man soll es nicht für möglich halten, es gab sie noch - die Sonne! Sie schien am 20., dann wieder für 4 Tage nicht. In der Nacht schloss sich die Schneedecke und am Morgen des 21. waren es 4 cm. Zum Nachmittag erneuter Schneefall. Bis zum Morgen wuchs die Schneedecke auf 8 cm. Es schneite bis in die Nacht kräftig. Am 23. bei mäßigem Frost ruhiges Wetter unter einer Hochnebeldecke. So auch der Folgetag. Zum Morgen des 25. erwartete uns strenger Frost von -17°C, Raureif aber auch endlich Sonne. Am nächsten Morgen war es mit -19°C noch kälter. Über Schnee waren es sogar -21°C. Nach dem 2. sonnigen Tag fiel in der Nacht leichter Schnee. Bei weiter steigenden Temperaturen pappte er zusammen. Zum Nachmittag wieder leichter Schneefall, der kurz in Sprühregen überging. Der 28. wurde ein sonniger Tag. Erst zum Abend setzte Regen ein. Es kam zu Tauwetter. Am Folgetag begann die Temperatur deutlich zu steigen, zum Abend waren es schon 6°C. Der Schnee war weg. In der Nacht gab es starken Regen, bis zum Morgen fielen fast 12 Liter. Der Orkan legte in der Nacht zum 31. ordentlich los. Es kam sogar zu vereinzelten Gewittern. Aber das nächste Tief stand am Tage schon wieder in den Startlöchern. Es wurde bis zu 21 m/s gemessen. In der Nacht zum 1. Februar ließ auch der zweite Sturm nach. Regen bestimmte die nächsten Tage, am 2. und 3. war auch Schnee mit dabei. Es folgte ein ruhiger, aber recht kalter Sonntag mit einer klaren Nacht mit -7°C am Erdboden. Zum Abend näherte sich ein Schneefallgebiet. Es war recht nasser Schnee, so dass trotz fast 6 Litern nur 3 cm Schnee vorzufinden waren. Bis zum Mittag taute dieser auch wieder. Tagsüber war es weiterhin mild. In der Ferne waren am 5. einige kurze Gewitter dabei. Hier kam es später zu einem kurzen aber intensiven Schauer, der in 5 Minuten 2,6 mm Schneeregen brachte. Mit 8,4 h war der  6. mal richtig sonnig. Weniger Sonne gab es am 7. In der Nacht kehrte der Winter zurück, am Morgen des 8. waren es 4 cm. Schnee- und Reifgraupelschauer bescherte uns der 9. Zum Abend klarte es auf. Es bildete sich neben Reif auch Raureif. So auch die nächste Nacht. Doch am Tage war es bewölkt. Zum Abend des 12. näherte sich ein Schneefallgebiet. Die Schneedecke schloss sich wieder. So konnten am Morgen mal 5 cm Neuschnee gemessen werden. Wieder eine Vb-Lage. Bis zum 18. blieb es weiterhin trüb. Am Tage wurde es dafür etwas milder. Der letzte Schnee taute bei 4°C. Am Abend und in der Nacht zum 19. gab es Schneefall, der zum Morgen schon 6 cm maß. Der Schnee war sehr feucht, so dass trotz weiterer 1,5 mm kaum noch Zuwachs zu verzeichnen war. Zum Mittag setzte noch Tauwetter ein. Auch die Schneeschauer konnten daran nichts ändern. Zum Abend wurde es aber wieder leicht frostig. Ab dem 20. herrschte auch wieder leichter Dauerfrost bei leichtem Schneefall. Später war auch Reifgraupel dabei. Bis zum 14. kam es immer wieder zu teils kräftigen Schneefällen. Der stärkste erfolgte am 22. zum 23., am frühen Abend waren es bereits 12 cm Schnee. Zum Morgen zog Nebel bei 14 cm Schneedecke auf. Bereits am Vormittag kam weiterer kräftiger Schneefall aus dem Südosten auf (Vb) und brachte noch mal 2,7 mm als Schnee. Doch bei Temperaturen leicht über Null Grad bildete sich auf der feuchten Schneedecke kein messbarer Neuschnee mehr. Ab 25. setzte Tauwetter ein. Die Schneedecke taute am 27. weiter, zum Mittag waren wir bei Reste angekommen. Zum Monatsende wurde es weiter milder (4,3°C). Endlich geht es Richtung Frühling, dachte man am 1. März noch. Nachtfröste gehörten immer noch zum täglichen Geschäft. Auch der 2. verwöhnte uns den ganzen Tag Sonne. Es folgte ein sehr sonniger und milder Tag. Über 9°C konnten vermeldet werden. Der 5. wurde zum sonnigsten Tag des neuen Jahres. 9,6 Stunden purer Sonnenschein bei 11,1°C. Was will man mehr? Auch die nächsten beiden Tage waren mit prachtvollem Frühlingswetter bestückt. 14,3°C Höchsttemperatur wurden am 6. erreicht. Deutlich kühler ging es fortan weiter. Am Abend waren wir bei 0°C angekommen. Nun kam der Winter doch wieder zurück. Im Laufe des Tages steuerte eine Schneefront auf uns zu. Bis zum Fläming war es allerdings noch Regen bzw. Glatteisregen. Alsbald fiel hier nur noch kräftiger Schnee, zum Abend des 9. waren es 2 Zentimeter. Der Hauptschneefall fand allerdings im Norden statt, wo bis zu 25 cm Neuschnee fielen. Auch den ganzen 10. schneite es leicht weiter. Erst gegen Abend mit sinkenden Temperaturen und einsetzendem Schneefall schloss sich die Decke wieder. Am nächsten Morgen waren es 5 cm. Am 11. dann nur leichter, aber fast durchgängiger Schneefall. In der Nacht zum 12. gab es noch einigen Neuschnee. Am Morgen waren es 4 neue, gesamt dann 8 cm. Die Nacht zum 14. klarte es auf und es war bitterkalt. Sie war der mildere von zwei Tiefpunkten in diesem März. Erst zum Mittag zogen Schauerwolken auf. Am 15. taute die Schneedecke massiv. Dem folgte ein sehr kalter, dafür aber sonniger Wintertag. Auch der 17. war nochmals ein sonniger aber kalt-windiger Tag. Am 18. kehrte der Schnee nochmals zurück und blieb bis zum Monatsende. Zum Abend setzte ergiebiger Schneefall ein. Am nächsten Morgen lagen wieder 8 cm Schnee. Bei leichten Plusgraden wurde am Tage kein Zuwachs mehr gemessen. Dazu sackte der Schnee zu sehr zusammen. Es sollte noch nicht der letzte Schnee sein. Gegen Abend des 20. ging es los. In der Nacht wurde der Schneefall wieder heftig. Am Morgen waren es 16 cm Schneedecke. Das sollte dann auch der Monatsrekord sein. Vom 23. bis zum 26. blieb es nun mal trocken und sehr sonnig, in den klaren Nächten wurde es allerdings nochmals sehr kalt. So konnten wir den Schnee wenigstens noch genießen. Mit -10,8°C in der Hütte und -13,2°C am Boden war es auch absoluter Tagesrekord für den 23. und auch der einzigste Eistag. Dem Monatsrekord gab es dann am 24. Der kälteste Märztag seit Messungsbeginn begrüßte uns heute sonnig und eher frostig. Minus 16,1°C wurden gemessen. Das schöne Wetter endete am 27. Leichter Schneefall oder Schneeflocken, aber auch Schneeregen bestimmten die letzten Tage des März’. Der Winter gab noch nicht auf. Es wurde tatsächlich ein weißer Ostersonntag, den ersten, den die meisten wohl erlebt hatten. Zwar taute die Schneedecke am Tage immer wieder an und war zeitweise durchbrochen, doch schneite es fast den ganzen Tag und zum Abend schloss sich die Schneedecke wieder. Man sollte es nicht glauben, aber der April hatte noch bis zum 8. winterliche Züge. Insgesamt blieb die erste Dekade aber trocken. Zum 1. April war es wieder weiß bei 2 cm. Später Sonne, so auch am 2. Es folgte ein trüber Tag. So ging es auch weiter. Am 7. hieß es endlich: Der Frühling ist da! Erstmals seit dem 7.3. wurden wieder mehr als 10°C gemessen, die letzten Schneenester waren nun getaut. Der 8. verwöhnte uns mit Sonne. Es ging sehr mild weiter, die Temperaturen stiegen nach dem 10. nochmals deutlich an. Es wurden 15°C am 11. erreicht. In der Nacht und am Vormittag kam es zu Regen. Beide Tage (11.-12.) brachten zusammen etwa 5 Liter. Nun ist es für die Ergrünung feucht genug. Am 13. hatten wir etwas von Aprilwetter mit Regenschauern, Sonne und auch Graupel. Endlich Frühling hieß es ab dem 14. Mit 18°C konnte es man sich an diesem Sonntag erstmals richtig gut gehen lassen. Am 15. mit 23,0°C ein Spitzenwert. Damit war es der 3. wärmste 15. April meiner Messreihe. Die Natur holte auf: Stachelbeere Blattentfaltung, der Roggen wächst und auch das Buschwindröschen ist endlich da. Auch tags drauf 20°C. Zum Abend streifte uns eine Gewitterzelle. Der erste Frühsommer kündigte sich nun an. Der 17. schon sehr warm, doch der Frühling legte noch einen drauf. Am 18. wurde mit 25,9°C der erste Sommertag der Saison erzielt. Damit war es auch der wärmste 18. April. In den nächsten Tagen ging es etwas kühler weiter. Dafür wurde es sehr sonnig. So blieb es bis zum 25. Am 22. gab es im SE gab es ein wenig Regen, in den Bergen sogar Gewitter. Das schöne Wetter im Süden ließ sich am 25. ganz schön Zeit das Tief im Norden zu vertreiben. Die Temperatur schnellte in kürzester Zeit auf über 21°C. Ein Sommertag wurde dann am 26. knapp verfehlt. Schauer verhinderten dies. Bis zum Morgen des 26. fielen rund 9 Liter Regen, das wurde auch höchste Zeit. Der fade Beigeschmack sind allerdings die sehr niedrigen Temperaturen von nur 6°C. Damit endete die frühsommerliche Witterung schon wieder. Der 26. und 27. waren sehr verregnet. Dabei war es um10K kühler als die Vortage. Die erste Pentade des Mais blieb frühlingshaft und trocken, anfänglich schien aber auch die Sonne kaum. Der 2. blieb sonnenlos. Dabei stiegen die Temperaturen bis über 18°C. In der Nacht gab es leichten Frost und Bodenfrost mit -2,6°C. Waren das schon die Eisheiligen? Denn weiteren Frost gab es nicht mehr. Ein wunderschöner sonniger Frühlingstag ohne Wind und nur wenigen Quellwolken folgte am 5. mit 12h Sonne. Fast so sonnig auch der 6. In den Morgenstunden des nächsten Tages zog ein Gewitter auf, das aber nicht ganz her schaffte. Dafür war es schwül warm. Erst am Abend zog eine Gewitterfront über die Station, allerdings nicht die Zentren, dort fielen 11 bis 35 mm in einer Stunde. Am Himmelsfahrtstag schien vor der Front die Sonne noch 3 Stunden, was den Tag rettete. Dann überquerte sie mit Schauern unseren Raum. Anderswo gab es teils kräftige Gewitter. In den nächsten Tagen wurde es nun wärmer, erst langsam, dann immer schneller. Der 13. startete mit den Eisheiligen, -0,1°C am Boden. Das war aber harmlos und seinen Namen nicht wert. Am 15. wurde ein Sommertag verpasst, die beiden Folgetage wurden es dann. So endete die zweite vorsommerliche Witterungsphase. Es konnte im Pool angebadet  werden. Der 18. brachte Dauerregen. Die Temperatur von anfänglich 18°C sank auf nur noch 12°C. Pfingstsonntag wieder prächtiges Frühlingswetter mit über 23°C. Der ganze 22. war kalt und verregnet. Fast frostig und klar begann der 23. Dafür überraschte er uns mit 13,5h Sonnenschein. Sonne tanken war wichtig, denn zum Monatsende sollte uns ganz anderes Wetter heimsuchen. Ein Vb-Tief griff in der Nacht zum 25. über Was jetzt bis zum Monatsende folgte, verursachte die große Flut an Donau und Elbe mit ihren Nebenflüssen, die bis weit in den Juni seine Auswirkungen hatte. Ein stationäres Mitteleuroopatief, das aber nur Vb-ähnlich war, brachte große Niederschlagsmengen. Der Regen wurde erst am Abend richtig stark. Bis in die Morgenstunden goss es kräftig, so das 32 Liter gemessen werden konnten. Der Tag brachte dann nochmal 6 Liter. Der Folgetag blieb trocken. Doch die letzten vier des Mais wurden wieder richtig nass. Von Norden wurde am 28. nicht nur wärmere Luft herangeführt, sondern auch feuchte. Diese entlud sich in Form von Gewitterschauern. Am Nachmittag des 29. zogen die ersten Gewitterschauer aus dem Süden herein und brachten in 32 min 5,7 mm. Zum Abend näherten sich erneut Gewitterschauer. Die Nachmittagstunden des 30. waren teils sonnig warm und wieder schwül. Aus dem Osten machte sich ein Dauerregengebiet auf den Weg. Gewitter brachten gegen 19:30 die ersten 6 Liter in kürzester Zeit. Ein weiteres Gewitter erhöhte auf 20 Liter. In der Nacht noch Dauerregen, aufsummiert 25 Liter. Eine weitere starke Gewitterlinie überquerte uns 31. und ließ 15 Liter in 20 Minuten fallen. Danach war es nur noch 16°C warm. Es blieb trüb und auch die ersten beiden Tage des Junis wurden mit 30mm nochmals sehr nass. Schauer- und Gewitter waren auch hier die Ursache. Vom 3. bis zum 8. erlebten wir ein trockenes und sonnenscheinreiches Wetter, das es bis hin zum Sommer brachte. Der 5. wurde mit 14,7 Stunden der sonnenscheinreichste Tag des Junis. Der 7. wurde ein Sommertag. Weiter östlich hingegen kam es zu einigen Schauern. Mit der sommerlichen Witterung ging es am 9. zu Ende. Zum Abend leichter Regen mit einem eingelagerten Gewitter. Die nächsten Tage waren wieder sonniger. Der nächste Sommertag wurde der 13. In der Nacht überquerte eine Kaltfront mit Regen unseren Raum. In der Nacht zum 18. zogen etliche Gewitter südlich vorbei. Hier gab es nur einen Minischauer. In den Gewittern waren 5 bis 11 Liter drin. Zum Morgen war alles vorbei. So wurde auch der erste heiße Tag mit 31,2°C ermittelt. Mit 33,3°C folgte der bisher heißeste Tag. Die Saharaluft strömte ungehindert zu uns. Der 20. wurde genauso heiß. Zum Abend kam die Front mit Schauern und sorgte für das Ende der Hitzewelle. Es blieb mit bis zu 25°C aber auch die nächsten Tage angenehm warm. Dann war Schluss mit Sommer. Abwärts ging es mit dem 25. Seit der Nacht gab es Dauerregen, der fast ausnahmslos die Stärke 1 hatte. Bis zum Abend weitere 27,5 mm. Mit nur 15,3°C Höchsttemperatur war es zudem der kälteste 25. Juni. Bis zum Morgen des fielen insgesamt 30,9 mm. Das ganze Regengebiet konnte 39,5 mm erzielen. Damit hatte der Juni sein Soll mehr als erfüllt, fast das Doppelte. Der Rest des Monats verlief dagegen fast trocken. Im Laufe des 28. wurde es immer trüber und kühler. Eine kleine Regenfront brachte dann noch 2,3 mm. Wieder sommerlicher war der Monatseinstieg in den Juli. Am Abend zogen einige Schauer und Gewitter auf und brachten bis Mitternacht 5 Liter. In der Nacht streiften noch weitere Gewitter. Zum Morgen waren es dann 9 Liter. Dann war Schluss. Denn bis zum 26. blieb es niederschlagsfrei. Was nun bis dahin folgte, war ein sonnenscheinreiches, sommerliches bis hochsommerliches Wetter. Am 3. und 5. schwächelte die Sonne ein wenig. Ein echter Sommertag mit wenigen Cirren folgte am 7. Die hochsommerliche Witterung erreichte am 9. mit 28,2°C ihren ersten Höhepunkt. Meist bedeckt und nur 21°C waren der 11. und 12. Erst am 13. wieder sommerlich. Doch was war denn dass? Am 14. nur 19°C. Ein herber Rückschlag! Die nächsten Tage kam nun ein neuer Anlauf zu Sommer. Immerhin an Sonnenstunden hat es nicht gemangelt. Dieser Hochsommer hielt dann bis zum 28. Doch alles, was noch Wasser bräuchte, wurde nun allmählich trocken. In der Nacht zum 25. beehrte uns ein Niederschlagsgebiet nur noch mit faden Regentropfen. 34,3°C waren am 27. der Spitzenwert des Monats bei wolkenlosem Himmel. Zuvor gab es in der Nacht ersten schauerartig verstärkten Regen von 4 Liter, den ersten seit 24 Tagen. Dafür waren die abendlichen Schauer mit Wetterleuchten und das morgendliche Gewitter eine Überraschung. So blieb es bis zum Mittag eher bedeckt. Daher konnte die Sonne erst ab Nachmittag scheinen und noch für Werte knapp unter 34°C sorgen. Recht verregnet war der 29.: Zum Morgen ein kleines Gewitter, in der Nacht zuvor kräftigen Regen, vormittags ein kräftiger Schauer und zum Abend setzte ergiebiger Dauerregen ein, der bis in den Morgen ging und 14,6 mm maß. Danach besserte sich das Wetter. So richtig in Gang kam es aber im Juli nicht mehr. Das erledigte der August. Bereits am 2. erlebten wir den heißesten Tag mit 34,7°C. Hochsommerlich ging es bis zum 6. weiter, dabei wurden 3 heiße Tage erreicht, geteilt in zwei kurze Hitzewellen. Konvergenz und Kaltfront hatten am 3. und 4. nur geringe Auswirkung. Dann baute sich die zweite Hitzewelle auf.  Gegen  Abend des 6. griff eine Kaltfront mit schweren Gewittern über. Innerhalb von 45 min fielen 34 Liter mit kurzzeitig kleinkörnigem Hagel. Warm und relativ sonnig ging es die nächsten Tage weiter. In der Folgenacht zog nochmals Gewitter über uns hinweg, das über 4 Liter brachte. Sehr sonnig der 10. Doch am Nachmittag zogen die Wolken einer Okklusion heran. Die Schauer verstärkten sich auf ihren Weg und bildeten örtlich sogar Gewitter aus. Bodennebel in einer klaren und kühlen Nacht folgte. Zum Abend des 12. zog eine Schauerstaffel, in der Nacht weitere Schauer hinweg, die RR-Summe brachte es auf 10 mm. Kleinere Gewitter und Schauer begleiteten uns auch noch die nächsten beiden Tage, ehe es ab dem 15. trocken blieb. Mäßig warm ging es die nächsten Tage weiter. Am 16. wurde es wieder sommerlich warm, da suptropische Luft aus dem SW herangeführt wurde. Ein Sommertag war das Ergebnis. Etwas wärmer wurde der 17. und auch der 18., die letzten Sommertage abgesehen vom 30.8. Diese Tage waren auch recht sonnig. Tags drauf blieb die Wolkendecke geschlossen. Eine Kaltfront zog mit leichtem Regen über uns hinweg. Ein starkes Regengebiet zog am 19. auf und brachte 9 mm, der letzte richtige Niederschlag im August. Bis auf den 31. mit 0,3mm blieb der restliche Monat trocken. Nur die Temperaturen wollten nicht mehr richtig sommerlich werden. Es folgte ruhiges Spätsommerwetter. Zwar lagen wir weiter im Einfluss des Hochdruckgebietes NE von uns, doch streifte im Südwesten ein Tief, das nach England zog. Daher gab es am 23. noch vermehrt Wolken. Dafür entschädigte uns der nächste Tag. Über 12 Stunden bei 23°C. Das Hoch sorgte dafür für mäßigen Ostwind. Auch die nächsten beiden Tage wurden noch sonnig. In Süddeutschland dagegen gab es Dauerregen. Am 26. waren wir die meiste Zeit in einem sonnigen Loch, denn sowohl nördlich als auch südlich waren teils Hochnebel- oder Wolkenfelder unterwegs. Zum 30. gab es noch einen Sommertag, der mit Hochnebel begann. Am 31. verschwand gegen Mittag die Sonne hinter den Wolken der Kaltfront, die zum Abend ein wenig Regen brachte. Mit wechselhaftem Wetter ging es die ersten vier Tage des Septembers los. Leichten Regen gab es immer wieder. Bis zum Nachmittag des 3. waren es über 6 mm. Dann endlich trocken. Vom 5.-7. bescherte uns das Wetter sonnigen Spätsommer. Über 23 bis 25°C und bis zu 11 Stunden Sonnenschein wurden erreicht. Dann zog eine Front auf. Am Morgen des 8. überraschte uns ein starkes Niederschlagsfeld, das fast 20 Liter brachte. Damit war der Durst der Natur erst einmal gestillt. Nun ging es immer sonniger weiter. Dazwischen aber bis zum 11. immer wieder leichter Regen. Nach Nebelauflösung am 14. wurde es ein sonniger und mit 23°C auch ein sehr warmer Tag und der letzte, der über die 20°C Marke kam. Die nächsten Tage wurden kühler und feuchter. In der Nacht zum 15. kamen die Wolken der Front heran und brachten ein wenig Regen. Ein sehr kalter Tageseinstig mit nur 2,9°C am Erdboden ereilte uns am 17. Dann erst mal viel Sonne. Die nächsten drei Tage waren sehr verregnet. Mit nur 14°C blieb es herbstlich frisch. Am 19. erwischte uns ein kleiner kräftiger Schauer, der mal eben in 15 Minuten 4,4 mm fallen ließ. Leichter Regen folgte in der Nacht. Auch zum II. Klimatermin am 20. zog ein einzelner Schauer auf, der binnen 15 Minuten fast 10 Liter brachte.  Auch Tags später war es meist bedeckt. Dafür war es sehr mild. Ein windiger und bedeckter Herbsttag folgte am 23. Erst am Nachmittag des 26. zog die zähe Wolkensuppe langsam ab. Ab da konnte sich endlich mal wieder die Sonne zeigen. Zum Abend klarte es auf. So gab es an den letzten 4 Tagen den ersten leichten Bodenfrost. Ansonsten waren sie sehr sonnig und mild und vor allem trocken. Endlich mal goldener Herbst. Ein kühler aber sonniger Altweibersommer über das Monatsende folgte.
Sonnig, frostig und trocken begann der Herbst im Oktober. Vom 2. bis 4. herrschte goldenes Oktoberwetter. Tiefpunkt war der Bodenfrost am  2. mit -5,5°C. Ab dem 5. wurde es wieder milder. Der 7. und 8. blieben trocken, Sonne erst am 8. wieder. Tags drauf mussten wir weitgehend auf Sonne verzichten. Die nächsten Tage wurden deutlich nasser. Am Abend  des 10. waren es schon 9 Liter. In der Nacht gab es weiteren kräftigen Regen. Am Morgen des 12. waren es schon wieder 13 mm. Am Nachmittag gesellten sich 3 kurze Gewitter und Starkregen dazu. Insgesamt konnten 30 Liter gemessen werden. Insgesamt fielen in den drei Tagen fast 53 Liter. Es folgten zwei trockene sonnige Tage. Dann war es damit schon wieder vorbei. Ein Niederschlagsfeld reihte sich an das andere. Teils war der Regen auch kräftig. Bis zum 20. nur noch leichter Regen. Das Sturmtief zog nämlich sehr nördlich vorbei. Der 19. startete mit Frost und Reif und wurde sehr sonnig. Am 20. setzte eine deutliche Milderung ein. Bis zum 28. stiegen die Tagestemperaturen einige Tage sogar über 20°C. Bis zum 22. wurde es sonnig. Es sollte es der zweitwärmste 22. Oktober seit 30 Jahren werden. Auch der 23. wurde der wärmste meiner 30-jährigen Messreihe. Die folgenden Tage wurden wieder nasser mit wenig Sonne, aber weiterhin sehr mild. Bis zum 28. fiel teils ergiebiger Regen. Zum Morgen des 27. waren es 9 mm. Dann folgte ein sonniger und warmer Vormittag. Doch nun kam „Christian“ am 28. Bereits am Morgen nahm der Sturm Fahrt auf. Zum Nachmittag war er mit fast 21 m/s am stärksten. Ein Schauerband der Kaltfront brachte am Abend 2 Liter. Die letzten 3 Tage brachten wieder mehr Sonne und weniger Wind. Sie blieben dabei trocken Kühler ging der Monat zu Ende. Wunderschönes Herbstwetter bescherte uns der Reformationstag. Der November begann mild, doch die erste Dekade wurde sehr regnerisch. Fast täglich kam es zu Regenfällen, die Sonne zeigte sich nur kurz. Am 4. nahm der Wind zu, der Druck sank rasant (988hPa). Der Regen hörte nach der Kaltfront. Besonders viel Regen fiel vom 6.-8., zusammen ca. 22 Liter. Am 7. profitierten wir von der Warmluftzufuhr aus SW. So wurde es mit 16,4°C der wärmste Tag. Dabei legte sich auch der Wind. Vom 10. bis 17. gab es nun Bodenfrost. Bis auf dem 12. blieb es dabei auch trocken, die Sonne konnte sich bis zum 14. häufiger zeigen. Diese Tage waren nun auch kälter. Vom 17. bis zum 24. sahen wir die Sonne allerdings nicht mehr. Grund dafür war eine Hochnebeldecke. Nach dem 18. war auch wieder Regen von der Partie. Vom Winter allerdings war weiterhin nicht zu spüren. Nur in den Mittelgebirgen gab es am 20. schon bis zu 10 cm Schnee. Der 23. bestand nur aus Nebel (der einzigste des Monats) und Hochnebel. Dazu leichter Regen und Sprühregen. Bis in den Nachmittag des nächsten Tages hinein herrschte noch der Hochnebel. Erst dann lichtete sich die Wolkendecke allmählich. Sogleich herrschte Bodenfrost. Die folgenden 4 Tage wurden nicht nur sonnig, sondern auch extrem kalt, vor allem am Erdboden. Endlich Sonne! Nach einer klaren Nacht am 25. mit –5,6°C am Boden, tags drauf -9°C, in der Luft immerhin fast -6°C. Gegen Mittag zog die Warmfront auf. Ab da blieb es frostfrei. Mit 9°C wurde es recht mild. Bis zum Mittag des 29. blieb es noch trocken. In der Nacht gab es noch stärkeren Regen. Die ersten Tage des Dezembers sollten auch gleichzeitig die interessantesten werden. Die Nacht zum 2. war klar und frostig, zum Morgen bildete sich Nebel, es wurde stellenweise glatt. Nach einer klaren und frostigen Nacht zum 4. kam es am Tage zu Sprühregen, und mäßigem Regen. Die Temperaturen hatten sich aber soweit erhöht, dass keine Glatteisgefahr mehr bestand. Der Orkan machte sich gegen Mittag des 5. bemerkbar und erreichte mit Regen und Schneeregen am Abend die Windstärke 8. Am Nikolausmorgen legte er noch mal richtig los. Den Höhepunkt erreichte er hier gegen 9:12 mit einer Windspitze von 27,7 m/s (100 km/h). Der Sturm ging bis in den Abend hinein. Erst am Mittag des 6. erwischte uns ein erster kräftiger Schneeschauer. Doch für eine Schneedecke reichte es nicht. Am nächsten Tag zog der Orkan ab. Dann setzte Schneefall ein, der über einige Stunden anhielt, hier aber aufgrund der Temperatur keine Decke ausbilden konnte. Damit war der erste und einzige „Wintereinbruch“ des Dezembers vorbei. In der Nacht folgte dann nur noch Regen. Die nächsten drei Tage blieben frostfrei. Verantwortlich war der Hochnebel. Dabei war es mit 9°C außerordentlich mild. Bis 14. hatten wir dafür aber auch keine Sonne. Ab dem 11. blieb es bis zum 20. nahezu niederschlagsfrei. Dafür kehrten die Nachtfröste zurück. Am 11. gab es Nebel, so auch am 12. und 13. Zur Monatsmitte zeigte sich endlich die Sonne wieder nach den vielen trüben und nebligen Tagen. Dabei wurde der 16. der sonnigste Tag. Sehr mild mit 10,6°C der Folgetag. Das „Weihnachtstauwetter“ kam pünktlich am 22. Es blieb bis zum 29. frostfrei. Der Nachmittag wurde immer sonniger  und mit 10,8°C der wärmste Tag. In der Nacht gab es weiteren Regen. Der heilige Abend sollte sonniger werden, doch die Wolken des Orkans waren schneller. Auch der 1. Feiertag verblieb im Wolkengrau. Ab dem Nachmittag gesellte sich noch Regen dazu. Der Orkan zog schon in der Nacht ab. Am 2. Feiertag blieb es trocken. In der Nacht gab es 3mm Regen. Aber der 27. wurde ein sonniger Tag. Nach einen trüben Tag verzogen sich die Wolken. So wurden die letzten beiden Tage nicht nur sonnig, sondern auch wieder frostig.

Nun noch einige statistische Werte des Jahres: 
An 157 (-6) Tagen des Jahres kam es zu Niederschlag größer gleich 0,1 mm. Im Einzelnen an 31 Tagen zu Sprühregen (-4), 151 (-37) zu Regen, 58 (+24) zu Schnee, 4 zu Reif- oder Frostgraupeln. 4 Mal Schneegriesel und 1 Mal Hagel wurden in diesem Jahr beobachtet. Es kam an 53 (+30) Tagen Mischniederschlag. An 60 Tagen waren die Niederschläge zum Teil als Schauer und an 24 (+4) Tagen mit Gewitter und an 10 Tagen mit Wetterleuchten zu beobachten. Die Luft war 2013 wieder recht klar, Fernsichten waren uns 87 geboten. Dunst gab es an 122 Tagen. Der Nebel nahm nochmals ab und trat an nur 13 Tagen auf, die meisten im Dezember. Die Sonne schien an nur 268 Tagen, ein Tiefstwert. Die Glätteerscheinungen hielten sich in Grenzen, da es bis Ende März winterlich mit Schnee war und zum Jahresende keinen Winter gab. Glatteis trat nicht auf, 7 Tage mit Eisglätte, aber 2
50 Tage mit Schneeglätte, Reifglätte trat auch nicht auf. Reif konnte ich an 58 Tagen beobachten (-6). In 98 Nächten kam es zu Tau (-5). 5 Mal konnte Raufrost beobachtet werden. Die Schneedeckentage <=50% nahmen mit 63 Tagen deutlich zu. Alle samt fanden aber bis März statt. Der Wind war nicht ganz so aktiv wie i8m Vorjahr. Spitzen mit mehr als Beaufort 6 gab es an 119 Tagen, mit BFT 8 waren es 9. Im Mittel wurde BFT 6 an 31 Tagen ermittelt. Beim Orkan zum Nikolaus trat sogar ein Sturmtag auf.
Marco Ringel
 

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