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Das Wetter in Jänickendorf im Jahr 2012

Übersicht

Das Jahr 2012 war mit 9,4 °C 0,1K über seinem Normwert (1985-2012) und damit etwas kühler sein Vorjahr, das ein Mittel von 9,8°C aufwies. Wir erlebten den 4. kältesten Februar mit nur -2,7°C im Mittel, -4 Kelvin unter der Norm. Aber auch der August hatte was zu bieten. Mit 38,1°C konnten wir den 3. heißesten Tag des Augustes und auch der gesamten Messreihe am 20.08. verbuchen.
Mit 582 mm schloss das Jahr im Rahmen seiner Mittelwerte ab. Außer der reihe waren hier nur der trockene März mit nur 6,9 mm (19%), der damit der trockenste März seit 1985 wurde. Dafür wurde der Juli mit 111 mm der drittnasseste seiner Art. 
Auch dieses Jahr konnte man mit Ausnahme des Dezembers ein sonnenscheinreichstes Jahr erleben. Besonders wenig schien die Sonne im Dezember. Dort erreichte sie nur klägliche 36 Stunden. 

Der Winter enttäuschte dagegen. Im Februar lag an nur 6 Tagen überhaupt eine Schneedecke, wovon 4 cm schon das Maximum waren. Ausgerechnet bei der großen Kälte am Anfang des Monats lag keiner, so dass vieles stark erfror. Erst im Dezember lag wieder eine Schneedecke 12 Tage lang. Davon von 7.-16. am Stück mit dem Höchstwert des Jahres von 14 cm am 13./14. Weihnachten natürlich alles abgetaut.
Das Jahr war temperaturmäßig wieder ein Normales, nur ein Monat hatte eine deutliche Abweichung zu verzeichnen. Besonders kalt war es  im Februar mit -4,0K Abweichung. Der März war der wärmste, von seiner Abweichung um 2,9 K gesehen. Es folgte der November mit 1,6 K, der Mai mit 1,1K und der September mit 1,0 K positiver Abweichung. Der Dezember war mit -1,4 K unter der Norm noch kalt. Alle nicht genannten Monate bewegten sich im Normalen von -0,8 bis +0,7K. 8 trockenen Monaten, von dem der März mit nur 29% extrem trocken blieb, stehen 4 zu feuchten Monate gegenüber. Spitzenreiter war hier der Juli mit 183%, gefolgt vom Januar, Juni und November, die um die 145% erzielten. Die Monate August, Oktober und Dezember waren etwa niederschlagsnormal. Der sonnenscheinreichste Monat war mit 141% der September, gefolgt vom März und Februar (135%). Nicht erreicht haben ihr Ziel der Januar, April, Juni und Dezember. Die anderen 5 Monat lagen im Mittelwertbereich. 

Resümee:
Vom Kältehoch Dieter bekam der Osten im Januar nur die sibirische kalte Luft ab. Die Sonne war 18 Tage nicht zu sehen. Der 31. war der erste Tag unter -10°C. Die erste Februardekade war 13 Kelvin kälter. Verantwortlich für die Kälte war das Russlandkältehoch, das sich sein Ende Januar über Mitteleuropa festgesetzt hatte und die Stellung bis zum 12. Februar hielt. In dieser Zeit kam es zu 3 Tagen mit mehr als -20°C. Am 14. Februar kamen wir aus dem Dauerfrost heraus. Der März wurde es der drittsonnigste seiner Art. Ab dem 25. April gab es 2 Sommertage und den ersten heißen Tag überhaupt im April seit 1985 (30,5°C). Am 20.4. gab es das erste Gewitter des Jahres. Im Mai gab es zwei Kälteeinbrüche, vom 6.-7. und 12.-17. Dazwischen und auch danach waren zum Teil heiße Tage dabei. Der Juni hat nur zweimal einen Anlauf zu sommerlicher Witterung geschafft, am 18. und ab dem 28. Die Schafskälte regierte dieses Mal recht lange. 3 Starkregentage über 10 mm und zwei mit 9 mm standen in der Bilanz. Dabei kam es am 30. während des Gewitters zu leichtem Hagel mit einer Korngröße von 10 mm. Sommer ja, Hochsommer nur an 5 Tagen, so präsentierte sich der Juli. Bis zur Monatmitte war es sehr gewittrig, 9 Tage insgesamt. Zweimal kam es dabei zu leichtem Hagel. Es kam am 1.-2. und 5.-8. immer wieder zu Gewittern mit teils starken Niederschlägen, zweimal über 10 mm. Hagel bis zu 2 cm groß (14.07.). Alles in allem war es ein sehr lebhafter aber auch sommerlicher Monat mit vielen Unterbrechungen. Der August war mit nur 26% der zweittrockenste nach 2003 mit 14 Litern. Dieser August konnte nach vielen Jahren endlich mal wieder als richtiger Sommermonat bezeichnet werden. Denn am 20. wurde mit 38,1°C der zweitheißeste Tag meiner Messreihe gemessen. Wärmer war es nur am 9.8.1992 mit 39,1°C. Es war ein warmer September mit dem zweitspätesten heißen Tag meiner Messreihe am 10. Der Altweibersommer erfuhr bis in den Oktober hinein immer wieder eine Erneuerung, ohne, dass der Sommer geendet hätte. Der Oktober hatte einige Züge eines „Goldenen Oktobers“, beinhaltete sowohl das wärmste Oktoberwochenende als auch das kältestes gemessene. Ab dem 28. gab es kräftige Nachtfröste, die am 29. mit -7,4°C ihren Höhepunkt fanden (E-Min -9,5°C). Der November brachte es auf 182% und damit auf den 4. nassesten Monat seit 1985. Hauptgrund war der Dauerregen vom 28. bis zum 30. Darunter waren zwei Tagesrekorde: 28. 16,8 mm, 29. 30,9 mm. Am 30. war kurzzeitig der erste Schneefall mit dabei. Der Dezember begann winterlich kalt. Vom 6. bis 14. gab es sogar Dauerfrost. Vom 6. bis 16. hatten wir unseren Wintereinbruch mit Schnee, der am 13. mit 14cm seinen Höhepunkt hatte. Am 23. folgte eine 4 cm Schneedecke. Dieser nicht mal 24-h-Winter wurde von Glatteisregen beendet und abendlichen Temperaturen von 9°C. Somit war das Weihnachtstauwetter perfekt. Am 1. Weihnachtsfeiertag erlebten wir den wärmsten mit 13,5°C seit 1997.

Hier nun der Witterungsüberblick der einzelnen Monate. 
Der Januar begann sehr mild, von Winter weiter keine Spur. Ein Regengebiet brachte gleich zu Neujahr ordentlich Niederschlag. Bis zum Abend des 2. fielen 9 Liter. Dabei wurden 12°C erreicht. Am Folgetag nahte das Sturmtief. Zum Abend war die Kaltfront angekommen. In der Nacht zog das Sturmtief Ulli ab. Doch bereits am Nachmittag machten sich erste Windböen des Orkantiefs Andrea bemerkbar. Die Warmfront des Orkantiefs "Andrea" brachte in der Nacht zum 5. 10 Liter Regen. Am Nachmittag griffen die starken Schauer der Kaltfront über, die auch noch mal 8 Liter brachten. Bis zum Morgen regnete es sehr kräftig. So waren es zum Termin 14,2 mm. Der Tag war wesentlich kühler. Der 7. war wieder von Regen geprägt. Bis zum 9. kam es noch zu Regen, dann blieb es mal einen Tag trocken. Die Sonne war vom 7. bis zum 9. auch nicht zu sehen. Am 11. zog sich der Tag mit Hochnebel zu. Zum 12. ein Frontdurchgang mit einem kräftigen Schauer. Dabei war es stürmisch. Ein turbulenter und kühler Tag folgte. Die Schauer kamen teils als Reifgraupel. Richtige Wintertage mit Frost und Sonnenschein folgten ab dem 14. Am  16. kam es sogar zu Schneefall. Es war aber schon zu warm und nass als das was liegen blieb. Nach einem sonnigen 18. folgte die Warmfront, sie brachte 5 mm. Es folgte ein Apriltag. Immer wieder Schauer in Form von Regen, Reifgraupel und Schnee. Dabei war es recht windig. Auf dem Fläming konnte sich eine 3 cm starke Schneedecke ausbilden. Zum Abend war alles dahingeschmolzen. Bis zum 23. hielt das Schmuddelwetter an. Dabei wurde es allmählich kühler. Daraufhin folgte Schneeregen und vermehrt  Schneefall. Bis zum Monatsende blieb es hier nun nahezu trocken. Russlandhoch „Dieter“ brachte uns zunehmend kalte Luft aus dem Osten. Ein sonniger und kalter Wintertag folgte am 25., der erste seiner Art. In der Nacht hatten wir -8°C Frost: Am 27.gab es im Fläming etwas Neuschnee. Erst am späterem Nachmittag des 28. Schneefall mit einer dünnen Decke. Wir lagen im Fläming-Lee. Auf der Südseite im Elbtal gab es 8 cm Neuschnee. Die trockene Kälte begann sich nun ins Erdreich zu fressen. Der 30. und 31. wurden sehr kalte und sonnige Wintertage.

Das Russlandhoch war nun schon seit den letzten Januartagen wetterwirksam und brachte dem Osten extreme Kälte. Diese Wetterlage hielt bis zum 12. des Monats. Ein bitterkalter und sonniger Wintertag wurde der 1. Es wurde nun täglich kälter. Seit der Nacht zum 4. fiel immer wieder leichter Schnee. Es folgte die bisher kälteste Nacht des Winters mit -17,9°C. Am 5. zogen aus dem Berliner Raum Wolken heran, die ein wenig Schneefall im Gepäck hatten. In Berlin schneite es schon seit dem Vormittag. Dies führte dann auch zu der kältesten Nacht, die je in einem Februar gemessen wurde. -23,1°C schlugen den 9.2.96 mit -21,0°C. Es sollten noch 6 ähnliche Nächte folgen. In der Nacht zum 9. bekamen wir die erste Schneedecke des Winters. Am Mittag maß sie 3 cm. Am 10. dann stahlblauer Himmel und Sonnenschein. Allerdings starteten wir auch mit unter -20°C. Von fast -21°C milderte sich der 12. bis zu -6°C. Die Temperatur näherte sich am nächsten Tag der 0°C Marke. Am 14. dann erstmals wieder über 0°C. In der Nacht zum 15. kam es zu Regen, der auch zu Glatteis führte. Das Schmelzwasser konnte aufgrund des gefrorenen Bodens nicht versickern. Die starken Nachfröste waren aber gebannt. In der Nacht ging der Schneefall in mäßigen Regen über, so konnten 7,5 mm gemessen werden. Es wurde richtig mild. Zum Morgen des 18. gab es gefährliche Reifglätte. Fast 9 Stunden Sonnenschein bescherte uns der 20. Die Landschaft wurde einen Tag später in kürzester Zeit von einer Schneefront in ein weißes Kleid gehüllt. Es wurden 4 cm erreicht. Danach wurde es langsam wärmer. Es sollte nicht mal ein 24-Stunden-Winter werden. Der 22. wurde nach dem 3. Januar der Erste, der wieder die magische 10°C Marke überschritt. Der 24. und 25. wurden recht windig. In der Nacht zum 26. nochmals starker Frost bis zu -6°C. Es waren dafür auch die letzten beiden Frostnächte. Eine Warmfront brachte uns am 27. Wärme. Bis zum Abend stieg die Temperatur unter starkem Wind auf fast 10°C.

Der März startete trotzdem winterlich kalt und trocken, dafür aber mit viel Sonne. Am Abend des 3. kehrte der Frost zurück. Trotzdem war er ein milder Vorfrühlingstag. Bis zum 7. blieb es trocken und sehr sonnig. Der 6. und 7. waren frühlingshaft und sehr sonnig. Bis zum 15. blieb es bedeckt und immer wieder kam es zu etwas Regen oder Sprühregen. Für einen Wetterwechsel muss das Hoch erst weiterziehen, ehe wir in den Genuss der trockneren Luft aus dem Südwesten kommen. Doch dann brach der Frühling aus. Es war ein phänomenaler Frühlingstag mit 21°C und einem blauem Himmel am 16. Die Natur macht dabei Luftsprünge. Ein bemerkenswerter Frühlingstag folgte, Spitzenwerte von bis zu 21,7°C. Unter einer Kaltfront am 18. fiel die Temperatur allerdings merklich. Es kam zu Reifbildung. Die nächsten Tage waren wieder trüber. Hochnebel am 20. und 21. Ein durchweg sonniger Frühlingstag wurde der "Welttag der Meteorologie". Bis zum 29. blieb es nun wieder trocken und sehr sonnig. Kein Makel kam am schönen Frühlingswetter auf. Allmählich kam aber die Trockenheit zum Vorschein. Der Boden wurde deshalb auf Trocken gesetzt. In der Nacht zum 26. nun starker Nebel. Der Rest des Tages herrschte schönes Frühlingswetter. Einen Tag später hielt sich der Nebel schon etwas länger. Mit knapp 20°C folgte am 28. der schönste der drei Frühlingstage. Nun rückte die Trockenheit in den Vordergrund, die Sorgen bereitet. Tags später ein ganz anderes Bild. Nur 7°C, bedeckter Himmel und starker Wind, zum Mittag leichter Regen mit. Es folgten wechselhafte und kühle Tage mit Wind bis zur Stärke 9. Aprilwetter eben. Eine Mischung aus Regen-, Graupel- und Schneeschauern, Dazwischen ein wenig Sonne. Da, wo es noch trocken war, wehte der Wind den Sand von den Feldern. Bei Dahnsdorf war ein Sandsturm mit Sichten unter 50 Meter zu beobachten.

Auch im April warteten wir weiter auf Niederschläge. Doch zunächst kam mehr Sonne als erwartet: Vom 2. bis 4. blieb es frostfrei. Am 3 kamen wir in den Genuss der wärmeren Luft aus dem Süden. Am Morgen des 4. kam endlich Regen auf. 6,6 mm Niederschlag hatten wir. Ab dem 5. kehrte der Boden- und auch Hüttenfrost zurück. Dies hielt bis zum 9. Ab Mittag war der schöne Teil des Osterwetters schon vorüber. Aprilwetter pur am Karsamstag. Immer wieder Graupelschauer mit Regen, und Schnee. Der Ostersonntag wurde wesentlich sonnigerer. Ein schwacher Hochdruckkeil war wetterwirksam. Auch am Ostermontag konnten wir noch mal schönen Sonnenschein bei 12°C genießen. Eine Warmfront verlor an Fahrt und löste sich auf. Auch die leichten Regengebiete am 11. zogen vorbei. Alles Weitere zog im SE vorbei. Erst zum Nachmittag des 12. bildeten sich immer mehr Schauer, die schnell an Stärke zunahmen. Einer brachte in 30 min 7,6 mm. Weitere folgten. Auch am nächsten Tag bildeten sich einige Schauer bis hin zu Graupel. Ein sonniger milder Frühlingstag folgte am 14. Bis zum 21. blieb es nahezu trocken. Dafür gab es vom 13.-20. wieder Bodenfröste. Der Hüttenfrost endete schon am 17. Der 20. war eigentlich ein schöner Frühlingstag. Allerdings zogen Schauer und Gewitter in der Ferne auf. Nur das letzte gegen 15 Uhr brachte 0,1 mm. Wolken und Schauer hielten auch am Folgetag. Eine schwache Front brachte am 22. ein wenig Regen. Sonne und Wolken wechselten sich ab. Letzter Regen im April am 24. Am späten Nachmittag begann es zu regnen. Es kamen aber nur 3,7 mm herunter. Einige kurze Schauer zogen am 25. nach Osten, brachten aber nichts. So auch am 26. Dann setzte ein Wetterwechsel ein und führte zum heißesten Apriltag meiner Messreihe. So richtig sonnig wollte es am 27. an der Luftmassengrenze zwischen dem Tief nordwestlich und den Hoch südöstlich von uns noch nicht werden. Doch was für ein Tag folgte! 13,2 Stunden Sonnenschein und 30,5°C am 28. Es war der erste heiße Tag der Saison und auch überhaupt für einen April. In meiner Messreihe findet sich seit 1985 kein vergleichbarer Tag. Tags danach nur 27°C. Ein Sommertag wurde am 30. wegen starker Wolken verfehlt.

Das Vorsommerliche Wetter ging auch in den ersten Maitagen weiter. Zum Abend gab es auch im Osten Gewitter. Sie zogen allerdings von der Neiße bis zur Oder nordwärts, auch Berlin bekam was ab. Wir sahen nur die Eisschirme bei 28°C. Es folgte ein herrlicher Sommertag bei fast 29°C. Die Gewitter blieben bis zum Abend Böhmischen Becken. Erst dann erschien auch eines nördlich von Dresden. Richtig nass wurde es am Abend (10 mm). In der Nacht gewitterte es noch weiter. Dies war nach der ersten hochsommerlichen Phase auch bitter nötig. Bei weiteren Schauern wurden die nächsten Tage deutlich kühler. Bis zum 5. waren wir noch im Warmluftsektor bei 15°. Westbrandenburg ergriff schon mittags das Niederschlagsgebiet und hatte nur noch 8°C. Der kräftige Niederschlag ging erst zum Klimatermin III. Es regnete sehr stark, so dass es am Morgen 12 mm waren. Bis zum 29. fiel dann nur noch vereinzelt Niederschlag, am 11., 15., 16. und 23. Ab dem 8. wurde es langsam wieder etwas wärmer. Am 10.erreichten wir trotz Wolken einen Sommertag. Der 11. wurde ganz knapp ein heißer Tag. Endgültig Schluss mit Sonne war vor einem Gewitter der Kaltfront. Richtiger Niederschlag setzte erst im 3. Anlauf. Dafür hatte Bonifatius (14.) zugeschlagen. Mit -2,0°C am Boden und -1,4°C in der Hütte war er aber gnädig und richtete keinen Schaden an. Die kalte Sophie dagegen war wieder frostfrei. Der 16. brachte nochmal Schauer, sogar mit leichtem Hagel. Dies war der letzte Niederschlag bis zum 23. Der Himmelfahrtstag war recht sonnig. Dafür gab es am 18. nochmals leichten Frost. Die nächsten Tage wurden wieder deutlich wärmer. Der 20. war ein Vorzeigesommertag und läutete damit eine hochsommerliche Phase ein. Warme Luft aus dem Mittelmeerraum wurde herangeführt. Am 22. erreichten wir die 30°C Marke. Nach einem weiteren heißen Tag näherten sich Gewitter der Kaltfront aus Nordosten. In Jänickendorf ließen sie aber nur 1 mm. Danach  floss etwas kühlere Luft ein. Sonnig und windig ging es weiter, was den Erdboden weiter austrocknete. Der Pfingstsonntag war zunächst sonnig. Ein Sommertag wurde nur noch am Pfingstmontag erreicht. Dann etwas trüber und endlich Regen!!! Der Monatsletzte setzte zur Ehrenrettung an. Zum Nachmittag näherte sich das große Niederschlagsfeld und es regnete die ganze Nacht. Bis zum Morgen waren es 11 mm.

Die ersten Junitage waren sehr nass und mit 15°C auch recht kühl. Schnell wurde der Regen am 3. kräftig. In 4 Stunden fielen 7 Liter. In der Nacht gab es starken Regen. 18 mm waren gefallen. Die Morgenstunden des 6. waren noch sonnig, so dass man den Venustransit hätte beobachten können. Am 8. wurde ein Sommertag geschafft. Erst der 9. und 10. blieben endlich trocken. Aber der Sommer kam immer noch nicht richtig in Schwung. Hochnebel begleitet die nächsten Tage. Dabei blieb es dann auch unter 20°C. Nur wenige Sonnenstrahlen schafften es. In Wiesenburg gab es am 15. einen Gewitterschauer mit 11 Litern, der uns nicht erreichte. Danach ging es endlich voran. Der 17. wurde schön warm, tags drauf sonnig und heiß. Und da war dann noch die Kaltfront. In den frühen Abendstunden waren die Gewitter nordwestlich von uns zu hören und zu sehen. In Thyrow fielen in einer Stunde 16 Liter, in Potsdam kam es zu Hagelschäden. Und hier? Nichts! Die Front "pausierte", erst bei Cottbus formierte sie sich neu. Ein warmer angenehmer Sommertag folgte noch. Damit war die sommerliche Phase schon wieder vorbei. Wir stürzten auf 16°C ab. In der Nacht gab es starken Niederschlag von 9 Litern. Trübe und nasse Tage folgten. Die Temperatur blieb unter den Erwartungen. Erst am 22. endlich wieder ein Hauch von Sommer! 3 schöne Tage wurden es, dann brach das Wetter ein. Zum Abend begann es zu regnen. Bei den Temperaturen waren wir wieder im frühlingshaften Bereich. Erst 29. wurde mit 31,1°C der zweite heiße Tag gemessen. Der 30. war ein bemerkenswerter Tag. Schon am Morgen überraschten uns kräftige Gewitter mit einigen Naheinschlägen und 7 mm Regenschauer. Nach einem heißen aber auch schwülen Tag machten sich am Abend Wetterleuchten bemerkbar, dann auch Gewitter. Zu einem Hagelschlag kam es gegen 22:46 mit 10 mm Größe. Deutschlandweit waren diese wesentlich größer und auch die Gewitter waren intensiver als hier. In Berlin war es auch unwettermäßig. 

Bis zum 4. Juli blieb es relativ ruhig. Der 3. und 4. zählten zu den wenigen niederschlagsfreien Tagen des Monats. Der 5. begann mit Nebel. Ab da an wurde es nicht nur heiß, sondern auch schwül. Das erste Unwetter braute sich am Abend zusammen. Es kam zu Starkregen (19m). Am nächsten Mittag lösten sich die Wolken rasch auf. Breits am Morgen des 7. gewitterte es wieder. Niederschlag wie in Berlin gab hier aber keinen. Gegen Mittag erneut Gewitter, später kam auch Niederschlag hinzu. Aber nicht soviel, wie in Potsdam (33mm) oder Baruth (15mm). Erst ein zweites Regengebiet brachte bis zum Abend 7 mm. Eine nächste Gewitterfront überquerte uns am Nachmittag des 8. mit kräftigen Schauern, die hier 11 Liter in 13 min. Es folgte endlich ein störungsfreier Tag. Mit einem Sonne Wolken Mix ging es die nächsten Tage weiter. Zum Vormittag des 12. das erste Gewitter. Zwei weitere zogen allerdings vorbei. Nachmittags zur passierte die Kaltfront. Der folgende Tag blieb trüb. Der 14. war ein turbulenter Tag. Eine Gewitterzelle überquerte die Station mit einem Regenguss von 9 Litern. Am Nachmittag gewitterte es nochmals. Auch ein wenig Hagel war dabei. Die Tagesbilanz maß 16,1 mm. Ein ruhiger aber nur mäßig warmer Tag folgte. In den nächsten 4 Tagen kam es immer wieder zu Schauern und Gewittern, am 18. drei Orte weiter auch mäßigem Hagelschlag. Dann endlich beruhigte sich das Wetter. Endlich baute sich ein Sommerhoch auf und brachte uns eine hochsommerliche Phase, die bis zum 26. anhielt. Dann endlich ein Sommertag am 23. Am 24. schafften wir unter strahlendem Sonnenschein fast die 30°C Marke. Nun war es soweit, der 25. wurde nicht nur der erste heiße Tag, sondern sogleich mit 33,2°C der wärmste Tag des Julis und des Jahres. Ein zweiter und dritter heißer Tag folgten. Die nächsten Tage waren wolkiger mit gelegentlichem Regen. Am Nachmittag des 29. brachte eine Kaltfront nochmals 15 Liter. Die letzten beiden Tage wurden wieder sonniger und auch trockener. 

So startete auch der August. Der 1. und 2. waren ein heißer, sonniger Tag. Die Schauer und Gewitter der Kaltfront machten zwar einen Bogen um uns, beendeten allerdings die erste hochsommerliche Phase des Monats. Am Morgen des 3. gab es ein Zenitgewitter mit einem kräftigen Schauer. Es war der einigste messbare Niederschlag bis zum 10. Ein Regengebiet am 5. streifte uns nur an seiner Ostflanke. Mit einem Sonne-Wolken-Mix ging es auch die nächsten Tage weiter. Zu Mitternacht zum 11. regnete es mäßig. Nur an der Temperatur müssen wir noch arbeiten. Erst am 14. konnte wieder ein Sommertag vermeldet werden. Es folgten wieder 6 niederschlagsfreie Tage mit der zweiten und intensivsten Hochsommerphase. Bis in den Mittag des 18. konnte sich die Hitze aufbauen. Der Folgetag legte dann richtig los. Es war der wärmste Tag seit dem 12. Juli 2010 und der wärmste Augusttag seit 18 Jahren! 36,5°C, was will man mehr vom Sommer erwarten? Aber es sollte noch heißer werden. Das Thermometer war am 20. am Anschlag von 38,1°C. Damit war es der wärmste Augusttag seit dem 1.8.1994 und der wärmste Tag überhaupt seit dem 16. Juli 2007. Dies war der Höhepunkt des Hochsommers. Von Nordwest näherte sich eine Kaltfront. Am Nachmittag befreite ein Windstoß die hohen Fläming von der größten Hitze. Der 21. war nicht ganz so heiß. Von den Gewittern des Abends haben wir nichts abbekommen. In Berlin gingen dagegen 20 bis sagenhafte 60 Liter hernieder. Auch das morgendliche Gewitterschauspiel am 22. im Elbtal war weit von uns entfernt. in Jüdenberg hat es massig gehagelt. Sonnig aber nicht mehr ganz so warm ging es die nächsten Tage weiter. Teils heiter, teils stärker bewölkt und nur 22°C, so gestaltete sich der 27. und 28. Der 29. brachte mit fast 28°C den Sommer noch einmal zurück. Am 30. endlich der erste Regen. Leider zog das das Hauptfeld nach Osten verlagerte. 

Sonnig und trocken begann der September. Die Temperaturen waren spätsommerlich. Nach 6. folgte ein sonniger aber deutlich kühlerer Tag. Der 9. wurde ein wunderschöner Sommertag mit 26°C. Doch es wurde noch besser. Der 10. war ein Tag der Superlative. Es war erst der dritte heiße Tag in einem September, der zweitheißeste Septembertag und der zweitspäteste je gemessene heiße Tag meiner Messreihe seit 1985. Wir erreichten stolze 31,1°C. Auch der Folgetag sollte nochmal heiß werden. Doch die heranziehenden Wolken verhinderten den 4. heißen Tag eines Septembers. Bei 29,7°C war Schluss! Dennoch neuer Tagesrekord. Zum 12. zog ein schwächeres Niederschlagsfeld über uns hinweg, in Baruth fielen bspw. 11 Liter, hier nur 2. Damit pausierte der Altweibersommer, die Temperaturen waren eher herbstlich. Ein sonnenscheinreicher Spätsommertag folgte am 16. Der Altweibersommer nahm einen neuen Anlauf. In der Nacht zum 19. brachte eine Front über 3mm. Die erste Nacht mit Bodenfrost bescherte uns der 20. Nach einer klaren und kalten Nacht, das E-Min maß -2,5°C, zogen am 23. immer mehr Wolken auf. Der 24. ein sonniger Tag, der nochmals fast 24°C erreichte. Zum Abend griff eine Front über und brachte 2,2 mm. Vor der nächsten Front wurde am 26. nochmals sehr warme Luft herangeführt. Das führte zu einem letzten Sommertag. In der Nacht griff die Regenfront über und brachte bis zum Morgen intensiven Niederschlag (12,1 mm). Der höchste Niederschlag seit dem 29.07., als 13,3 mm fielen. Seit diesem Datum litt unsere Region ohnehin an einer langen Trockenheit. Mit der großen Wärme war nun endgültig Schluss. Doch mit 20°C blieben die Tage weiterhin angenehm warm. Der 30. wurde ein strahlend sonniger Herbsttag. Noch kämpft der Altweibersommer für sich. 

Trotz vieler Wolken konnte die Sonne für 20°C und einen schönen Oktobereinstieg sorgen. Das gleiche Spiel auch am 2. Toller Spätsommer. Der Feiertag zeigte sich von seiner sonnigen Seite. Immerhin 21,5°C. Am 4. stand dann ein Wetterwechsel an. Ab dem Mittag kamen kräftige Schauer. Auch der 5. war verregnet. Eine Kaltfront kam erst am Abend  des 6., war dann umso heftiger. Starker Wind und ein kräftiger Schauer wurden registriert. Am Morgen des 9. der erste Bodenfrost des Oktobers. Bis zum 12. gab es weiterhin leichten Bodenfrost. In der Nacht zum 11. bildete sich Hochnebel, zum Abend klarte es auf. Ein goldener Oktobertag bei 15°C und prächtigem Sonnenschein folgte am 13. Aber das Wetter blieb wechselhaft. Ein Wechselspiel von Regen und Sonne begleitete auch die nächsten Tage. Ab 17. blieb es dann bis zum 24. trocken, abgesehen von wenigen Tropfen. In dieser Zeit lebte der „Goldene Oktober auf. Bis zum 21. war es sehr sonnig und warm, örtlich gab es am 20. sogar einen Sommertag, danach etwas kühler, da es weniger Sonnenschein gab.  Der 19. dann ein wunderschöner Herbsttag mit einem neuen Tagesrekord von 23,2°C. Der 20. brachte dann den Spitzenwert des Monats mit 23,5°C. Mit Nebel begann der 21. Damit geht der schöne Herbst zu Ende. Am Folgetag gab es nur noch Hochnebel bei  12°C. So auch die nächsten Tage. Leichter Bodenfrost kündigte am 26. den Winter an, die Blätter fielen zu Hauff. Frost und Bodenfrost sollten uns bis zum Monatsende begleiten. Am 27. gab es den ersten Wintereinbruch. Seit der Nacht hat es südlich bis zu einer Grenze Holzdorf-Cottbus den ersten Schnee gegeben. Die Schmücke hatte 17cm und der Fichtelberg 12 erhalten. Hier blieb es noch trocken. Strenger Frost am Morgen des 29.:-7,4°C in der Hütte und -9,5°C am Erdboden. Nun sind auch die letzten Herbstblumen erfroren. Dies war auch neuer Tagesrekord. Nebel bestimmte die letzten beiden Oktobertage. Doch am 31. konnte die Sonne fast ungestört scheinen. 
Der November begann recht nass. Bis zum 11. kam es täglich zu Niederschlag. Die Sonne war dabei immer nur kurz zu sehen. Der 8. blieb mal trocken aber bedeckt. Nur die Temperatur wurde wieder  mild mit 10°C. Bis zum 12. blieb es mit Werten über 10°C noch mild, dann zog der erste Winter mit Frost ein. Ein herrlicher Tag mit Sonne pur folgte. Es wird dafür winterlicher! Am 15. Hochnebel mit starkem Nebel mit Rauffrostbildung. Das alles nach einer recht kalten Nacht mit -8°C. Auch die nächsten Tage blieben mit Nebel trüb. Erst am 20. lichtete sich der Nebel wieder. Die Sonne schien danach fast 6 Stunden. Der 22. wurde mit fast 12°C der zweitwärmste Tag der 3. Dekade. In der Nacht kam Regen. So auch der 25. bis zum frühen Abend. Der Tag war mit 12°C außerordentlich mild. Die letzten Tage des Novembers wurden außerordentlich nass. In der Nacht zum 29. erster kräftiger Regen, der fast den ganzen Tag als Dauerregen hindurch ging.  Zum Morgen fast 18 Liter. Seit dem Nachmittag begannen auch die Temperaturen auch zu sinken, von 6 auf knapp 2°C. Der starke Regen hatte am 30. endlich ein Ende. Es waren 29,7 mm, insgesamt brachte das Tief 50,1 mm. Es sind zwei neue Tagesrekorde. Gegen Mittag gab es hier auch den ersten Schnee. Bis zum Abend fiel die Temperatur weiter.
Mit leicht winterlichen Temperaturen startete der Dezember. Einige Schneeflocken fielen bis zum 3. In der Nacht zum 4. fiel der erste Schnee des Winters. Bis zum Morgen waren es 2 cm. Bei steigenden Temperaturen hatte der Schnee noch keinen Bestand. Der Winter machte in der Nacht zum 6. den 2. Anlauf. Ringsherum gab es da schon eine Schneedecke, doch wir wurden erst später von der Schneefront begütert. Am Ende waren es stolze 6 cm. Es folgte eine extrem frostige Nacht. Über Schnee wurden -16,0°C gemessen. Noch nie war es an einem 7. so kalt am Boden. Der Gegensatz: Im Südwesten schneite es unter Tiefdruckeinfluss. Der 8. begann sonnig und eisig kalt: minus 16°C und -18 über Schnee. Damit wurden die tiefsten Temperaturen für einen 8. Dezember registriert. Am 9. setzte eine Schneefront an und brachte in 2 Stunden 6 cm Neuschnee. Die Schneedecke wuchs auf 10 cm an. Auch am nächsten Tag schneite es. Bei fast 0°C wurde der Schnee nasser und sackte zusammen. Am Morgen des 11. lagen nach dem Schneefall aber nur 12 cm, da er sehr feucht war. Am Tage schneite es zwar auch noch, aber die Mengen waren sehr gering. -18°C über Schnee wurden am 12. gemessen. Die Temperatur zog am 14. deutlich an. Daher brachte die Front auch Glatteisregen, doch nur in der ersten Stunde, dann waren die Erdboden über 0°C. Doch die Glätte hielt stellenweise bis in den Vormittag. Dann setzte bei 4 °C richtiges Tauwetter ein. Bis zum Abend halbierte sich die Schneedecke. Der 16. wurde der erste Tag ohne Frost. Der Schnee schmolz dahin. Bis zum Mittag des 17. stieg die Temperatur auf 7°C. Trüb und regnerisch, teils mit Nebel,  ging es auch die nächsten Tage weiter. Am Vormittag des 22. kam Schnee auf, der schnell heftig wurde. Auf den Straßen entstand sehr gefährliche Schneeglätte. Sprühregen erreichte uns in der Nacht. Das ergiebige Niederschlagsgebiet mit nachfolgender Milderung erreichte uns erst am Vormittag und steigerte sich über Mittag zu mäßigem Glatteisregen. Nach 14 Uhr ging das ganze in Regen über. Glatteisdecke und auch Schneedecke hatten aber noch bestand. Die Wärme hat uns erst gegen 20 Uhr erreicht, innerhalb von 2 Stunden schmolz der Schnee ab. Der Heiligabend steigerte sich bis  10°C und war damit frühlingshaft. Der 1. Weihnachtsfeiertag war ein ruhiger und auch sonniger Tag. Mit 13,2°C war es der wärmste seiner Art. Der 2. Feiertag endete mit 5°C und recht nass. Insgesamt wurde es aber in den letzten Tagen deutlich milder. Über Mittag des 27. schien sogar die Sonne einige Stunden. Der Frost verschwand schon in der Nacht, der 29. wurde mit 9°C sehr mild. Der vorletzte Tag verwöhnte uns über lange Strecken mit Sonnenschein. In der Nacht zu Silvester dann einige Tropfen, aber recht windig. So endete das Jahr.

Nun noch einige statistische Werte des Jahres: An 1 (+19) Tagen des Jahres kam es zu Niederschlag größer gleich 0,1 mm. Im Einzelnen an 35 Tagen zu Sprühregen (+15), 188 (+33) zu Regen, 34 (+7) zu Schnee, 5 zu Reif- oder Frostgraupeln. 3 Mal Schneegriesel, 3 Mal Eiskörner und 4 Mal Hagel wurden in diesem Jahr beobachtet. Es kam an 23 Tagen Mischniederschlag. An 76 Tagen waren die Niederschläge zum Teil als Schauer und an 20 (0) Tagen mit Gewitter und an 5 Tagen mit Wetterleuchten zu beobachten. Die Luft war 2012 deutlich klarer, Fernsichten waren uns 99 geboten. Dunst gab es an 120 Tagen, 5 Tage mehr als im Vorjahr. Der Nebel nahm leicht ab und trat an 22 Tagen auf, die meisten im November. Die Sonne schien an 302 Tagen. Die Glätteerscheinungen nahmen wieder deutlich zu. 4 Mal Glatteis, 10 Tage mit Eisglätte, 20 Tage mit Schneeglätte und 2 Mal bescherte uns der Winter Reifglätte. Reif konnte ich an 64 Tagen beobachten (-12). In 103 Nächten kam es zu Tau (+25). Einmal konnte Raufrost beobachtet werden. Die Schneedeckentage <=50% waren mit 25 Tagen leicht zunehmend. Es war wieder ein recht windiges Jahr. Spitzen mit mehr als Beaufort 6 gab es an 147 Tagen, mit BFT 8 waren es 15. Im Mittel wurde BFT 6 an 48 Tagen ermittelt. BFT 8 trat nicht auf.
 

Marco Ringel
 

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