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Das Wetter in Jänickendorf im Janaur 2017

Endlich mal wieder ein zu kalter Monat. Der Januar hatte eine Abweichung von -1,4K und war damit auch über weite Strecken recht winterlich. Außer am 12. bekamen wir jeden Tag Frost, über einige kurze Zeiträume sogar Dauerfrost, insgesamt über 8 Tage. Den Niederschlag gab es fast ausschließlich als Schnee außer am 30., wo mehr Regen bei war. Doch fielen nur 91% des normalen und leider taute die Schneedecke bei positiven Mittagswerten 4 mal ab, was starke Auswirkungen auf die Schneedeckenhöhe und –tage hatte. So konnten nur 18 Tage mit Schnee, bis zum 22. auch fast durchgehend, gemessen werden. Die Höchstwerte lagen dabei bei 4, 9, 8 und 6 cm. Die Neuschneesumme erreichte immerhin 26 cm, nur hatten wir davon nichts. Vom 16. bis zum 29. blieb es allerdings auch trocken. Trotz allem konnte die Sonne mit 106% punkten, obwohl sie nur an 16 Tagen schien.  Ab dem 23. kam es zu 4 Nebeltagen.

Der Neujahrstag zeigte sich sonnig und noch schneelos. Das sollte sich aber bald ändern. In der Nacht setzte Schneefall ein, zum Morgen bildete sich eine Decke von 2 cm. In der Nacht zum 3. Schneite es erneut doch schmolz dieser mit steigenden Temperaturen wieder, es regnete fortan. Zum Abend eher wieder Schnee, doch in der Nacht regnete es nur noch. Erst am Tage mit der Umstellung des Wetters folgte dann ein Schneeschauer. Seit der Nacht wurde es nun kühler. Am späten Vormittag des 5. beehrte uns ein kräftiger Schneeschauer, der die Schneedecke auf 5 cm anwachsen ließ. Vom 6. bis zum 8. Hatten wir nun Dauerfrost und die tiefsten Temperaturen über Schnee von -16,0°C, in der Hütte immerhin -13,2°C. Ein sonniger und kalter Wintertag schloss sich an. Nächsten Schnee gab es am Nachmittag des 7. Bis zum Abend waren es nur Flocken. Erst gegen 20 Uhr wurde es richtiger Schneefall, der sich bis Mitternacht noch intensivierte. Nach dem Schneefall der Nacht hatten wir nun 6 cm. Es blieb die nächsten 2 Tage trüb und frostig. In der Nacht zum 10. klarte es auf. Den Tag über bei blauem Himmel Sonnenschein, zum Abend strenger Frost. Zum Morgen des 11. waren zwar schon Wolken da, aber erst nach 14 Uhr war das Schneefallgebiet hier und brachte dann bis zum Abend 5 cm. Der Schnee wurde bei 0°C pappig, doch von Glatteisregen blieben wir verschont. Bereits in der Nacht herrschte Tauwetter. Bis zum Abend taute die Schneedecke auf 5 cm Pappschnee bei 4°C zusammen, am Morgen waren es noch 9, der Höchstwert des Monats. Der Wind kühlte die Schneedecke herunter. Die gefühlten Temperaturen lagen um -5°C. Daher hielt der Schnee auch durch. In der Nacht zum 13. kam erst etwas Schnee, dann doch nur Regen. So blieb es auch am Tage immer wieder Niederschlag. Den nächsten Tag gab es immer wieder einige Flocken.

Am 15. sollte sich auch hier endlich die Schneedecke wieder schließen. Am Vormittag schneite es zeitweise kräftig, so dass die ersten 2 cm liegen blieben. Da half aber der Altschnee ordentlich mit, der den Boden etwas kühler machte. In der Nacht erwischte uns dann noch ein kleines Band, was den Winter perfekt machte. Mit dem Schnee der Nacht, der sehr locker war, erreichten wir am Morgen immerhin 8 cm. Nun sah es endlich auch richtig winterlich aus. Zum Morgen des 17. bildete sich lokal Nebel. Sonst konnte die Sonne ihr Potential nutzen. In der Nacht zum 18. zog es sich wieder mit Hochnebel zu. Zuvor bildete sich Raureif. Der Tag blieb dann so - leichte Minusgrade. Am 18. und verblieben wir im Dauerfrost. Erst am 20. erreichten wir Mittag die Null Grad Grenze. Die Schneedecke wurde damit pappig, hat aber noch Bestand. Bis zum Abend des 21. hielt die Hochnebeldecke, dann klarte es von Süden her auf. Am Morgen kam es noch zu Sprühregen.
Nach einer klaren frostigen Nacht gab es den ganzen Tag lang Sonnenschein bei leichten Plusgraden. Dabei taute die Schneedecke merklich ab. In der Nacht zum 23. wurde es bitter kalt. Bevor der Nebel kam, wurden -8,9°C gemessen. Am Tage kam gelegentlich etwas Schneegriesel vom Himmel. In der Nacht wurde aus Schneegriesel Glatteissprühregen. Besonders auf Fußwegen und Nebenstraßen hatte die dünne Glatteisdecke den ganzen 24. lang bestand. Auch an den nächsten 3 Tagen kam es zu Nebel. Der Dauerfrost und das Glatteis gingen am 25. 

Nach 3 Tagen war es soweit. Nachdem sich die Wolken am Vormittag lichteten, konnte wieder mal die Sonne bewundert werden. Es folgte der erste sonnige Tag seit langem. Dafür waren die Nächte aber weiterhin klar und sehr frostig. Ohne Schnee herrschte heute Morgen eine Frosttiefe von 33 cm! Auch am 28. den ganzen Tag Sonnenschein.

Nochmals sonnig startete der 29. bei fast 7°C, dann zog es sich langsam zu. Bis zum Nachmittag folgte ein ruhiger Tag. Dann begann es zu regnen. Am Abend wandelte sich der Niederschlag zu Schneeregen, ab 20:30 in Schnee. Dieser war aber so nass, dass sich nur eine dünne matschige Schneedecke ausbilden konnte, die aber sehr glatt wurde. Anders in Berlin und nordöstlich davon, wo bis 22 Uhr 6 cm herunterkamen und die Autobahnen fast unpassierbar machten. Der Schnee war so schwer, dass man Probleme hatte, überhaupt auf Geschwindigkeit zu kommen. Weiter nordöstlich gab es noch mehr Schnee, bis zu 15 cm wurden gemeldet. In der Nacht zum 31. kam noch ein wenig Schnee, so dass mit den Altschneeresten insgesamt 3 cm ausgemacht werden konnten. Dieser taute am Tage aber wieder leicht an. Auf dem Fläming hatte man mehr Glück. Dort kam von den hiesigen 10 Liter fast alles als Schnee herunter und brachte es in Petkus auf 13 cm. 

NeueRekordwerte Janaur (seit 1985)
30. höchster Niederschlag 9,2mm seit 2000
06. höchster Sonnenschein 6,9h seit 2009
10. höchster Sonnenschein 6,9h seit 1992
17. höchster Sonnenschein 7,8h seit 1989
Wetterstation Jänickendorf
Marco Ringel

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