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Das Wetter in Jänickendorf im Januar 2012

Zum Schluss war der Januar temperaturnormal, auch wenn er sehr warm startete und sehr kalt zu Ende ging. Doch winterlich war es trotzdem nicht wirklich, denn es war kein Schnee dabei, der Bestand hatte. Dieser fiel meist als Regen und auch nicht zu knapp. So wurde die außergewöhnliche Menge von 213% erreicht. Dieser fiel bis zum 23. Danach blieb es nahezu trocken. Vom Kältehoch Dieter bekam der Osten im Januar nur die sibirische kalte Luft ab. Schnee war hier noch nicht dabei. Nur weiter westlich schneite es schon. Die Sonne kämpfte sich auf 89% und das nur mit 6 Tagen, an denen sie mehr als 5 Stunden schien. Insgesamt war sie  18 Tage nicht zu sehen. Kälterekorde wurden im Januar aber noch nicht gesetzt, der 31. war der erste Tag unter -10°C. Doch der Februar schaffte sie dann.

Der Januar begann sehr mild. Ein Regengebiet brachte gleich zu Neujahr ordentlich Niederschlag. Auch am 2. kam es zu starkem Regen. Bis zum Abend fielen 9 Liter. Dabei wurden 12°C erreicht. Es folgte eine Nacht mit leichtem Bodenfrost. Bis zum Mittag dann sonnig, dann nahte das Sturmtief. Das entwickelte sich schon am Nachmittag bis Windstärke 8. Zum Abend war die Kaltfront angekommen. In der Nacht zog das Sturmtief Ulli ab.  Doch bereits am Nachmittag machten sich erste Windböen des Orkantiefs Andrea bemerkbar. Doch richtig heftig sollte es in der Nacht werden. Die Warmfront des Orkantiefs "Andrea" brachte in der Nacht zum 5. 10 Liter Regen. Gegen Mittag bekamen wir ein wenig Sonne. Dann griffen die starken Schauer der Kaltfront über, die auch noch mal 8 Liter brachten. Bis zum Morgen regnete es weiter sehr kräftig. So waren es zum Termin 14,2 mm. Nun reichte es auch. Der Tag war wesentlich kühler. Aber bereits der 7. war wieder von Regen geprägt. Erst zum Nachmittag wurde es auch etwas wärmer, zuvor waren nur 3°C erreicht worden.  Bis zum 9. kam es noch zu Regen, dann blieb es mal einen Tag trocken. Die Sonne war vom 7. bis zum 9. auch nicht zu sehen.

Schon am 11. zog sich der Tag mit Hochnebel zu, nachfolgend gab es auch Sprühregen bis in die Nacht. Zum Abend des 12. kam es mit dem Frontdurchgang zu einem kräftigen Schauer von 3 Litern. Dabei war es ab Nachmittag stürmisch. Ein turbulenter und kühler Tag folgte. So kamen die Schauer am Nachmittag auch teils als Reifgraupel vom Himmel, der erste feste Niederschlag des neuen Jahres. 

Nun wurde es erstmals frostig. Der 14. war ein kühler und sonniger Wintertag. Ein richtiger Wintertag mit Frost und Sonnenschein folgte, zum Abend wurde es richtig kalt. Gegen 19 Uhr waren es schon -6°C am Erdboden. Am Morgen des 16. kam es zunächst zu Schneeflocken, ab 10 Uhr sogar zu Schneefall, der eine hauchdünne Schneedecke hinterließ. Zum Nachmittag war vom Schnee aber nicht mehr viel übrig. In der Nacht nochmals Schneefall, liegen blieb dabei aber nichts mehr. Es war zu warm und nass. Der Tag blieb dann größtenteils trocken aber trübe und frostfrei. 

Der 18. sonnig und noch trocken. Er begann mit Reif und stellenweiser Glätte. Zum Abend Wolkenaufzug. In der Nacht folgte die Warmfront, sie brachte 5 mm Regen. Am Tage regnete es weiter, aber nicht mehr so kräftig. Am 20. folgte ein Apriltag. In der Nacht schon Regen, am Tage dann immer wieder Schauer in Form von Regen, Reifgraupel und Schnee. Dabei war es recht windig, was die 2°C wie Frost erschienen ließen. Auf dem Fläming fiel fast nur Schnee. So konnte sich eine 3 cm starke Schneedecke ausbilden, die höchste des ganzen Winters bisher. Doch zum Abend war auch diese wieder dahingeschmolzen. Bis zum 23. hielt das Schmuddelwetter an. Dabei wurde es allmählich kühler. Am 23. gab es auch Schneeregen und vermehrt  Schneefall. Dieser war gegen Mittag am intensivsten. Am späten Nachmittag war aber alles wieder in Regen übergegangen. Nur nördlich von uns vor Berlin blieb eine dünne Schneedecke liegen.

Bis zum Monatsende blieb es hier nun nahezu trocken. Russlandhoch „Dieter“ brachte uns zunehmend kalte Luft aus dem Osten. Der 24. und 25. blieben dabei noch trüb. Der 25. begann schon mit leichtem Frost und endete mit mäßigem Frost. Zum Abend hin klarte es auf, was sich direkt am Thermometer bemerkbar machte. Ein sonniger und kalter Wintertag folgte, der erste seiner Art. In der Nacht hatten wir -8°C Frost: Am 27.gab es im Fläming etwas Neuschnee, doch dahinter im Lee kam nicht eine Flocke herunter. Der 28. blieb bedeckt. Am Nachmittag erste Flocken aus dem Süden, doch nur kurz. Erst am späterem Nachmittag Schneefall mit einer dünnen Decke. Wir lagen im Fläming-Lee. Auf der Südseite im Elbtal gab es 8 cm Neuschnee. Hier hatte der Wind in der Nacht die dünne Decke zur Seite geweht. Am Morgen war kaum noch etwas zu sehen. Die trockene Kälte beginnt sich nun ins Erdreich zu fressen. Der 30. und 31. wurden sehr kalte und sonnige Wintertage. Es wird nun von Nacht zu Nacht kälter. 

Neue Rekordwerte Januar (seit 1985)
02. höchstes Maximum  12,0°C seit 1998
31. tiefstes Maximum  -5,7°C seit 2011
15. höchster Niederschlag 15,3mm seit 1992
02. höchstes E-Min  3,6°C seit 1992

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Marco Ringel