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Das Wetter in Jänickendorf im Juni 2011

Der Juni war insgesamt 1,0K wärmer als sein Normal, auch bedingt durch die Hochsommerphase am Anfang des Monats. Neben 2 heißen Tagen traten 12 Sommertage auf. Damit fiel die Schafskälte dieses Jahr aus. Nach ersten Gewittern Ende Mai, die 6 Liter brachten, blieb es dann bis zum 14. nochmals nahezu niederschlagsfrei, was der großen Trockenheit leider nur weiter zuspielte. Erst mit dem 14. wurde dieser Bann mit 13 Litern durchbrochen. Nachfolgend gab es dann fast täglich Niederschlag mit dem Höhepunkt am  22., als eine Gewitterkaltfront 21 Liter in einer Stunde brachte. Zum Monatsende wurde es wieder trockener. Trotzdem konnte der Juni eine Niederschlagserfüllung von immerhin 94% erzielen, auch wenn praktisch der halbe Monat trocken blieb. Dafür konnte in dieser Zeit die Sonne punkten. Mit 12 Tagen mit mehr als 10 Stunden konnte sie stolze 124% erreichen. Nur der Monatsletzte blieb völlig ohne Sonnenschein.

Noch in der Nacht zum 1. griff das Regengebiet über und brachte zusammen mit den Gewittern bis zum Morgen 6 Liter, 50% der Monatssumme, aber eben für den Mai. Die nächsten Tage wurden wieder sonnig und heiß. Sonnenschein bis zu 15 Stunden am Tag und am 5. und 6. dann jeweils ein heißer Tag. Ab dem 6. kam nun ein wenig Abkühlung in Form von Gewittern ein wenig Niederschlag. Auch das Regengebiet der Nacht zum 8. zog westlicher vorbei als vorhergesagt. Wir bekamen nichts ab. Auch von den Gewittern war hier nicht zu bekommen, sie bildeten sich alle samt erst auf ihrem Weg nach Nordwesten. Schönes Frühlingswetter schloss sich ab dem 9. an, aber nur im ersten Moment. Bei der Gerste lohnte nicht mal der Notdrusch, es wurde abgehechselt und der Silage zugeführt. Beim Raps kommt auch kaum Ertrag raus. Die Wiesen sind nun alle gelb. Wo nicht bewässert wird, geht nichts mehr. Denn bis zum 14. blieb es weiterhin trocken und die Temperaturen stiegen auch schon wieder an. Der Pfingstsonntag (12.) zeigte sich von seiner schönsten Seite.

Der 14. sollte der Tag der Erleichterung werden. Bereits am Mittag bekamen wir 1 mm ab, doch der Schauer streifte hier nur. In Luckenwalde war es schon ein Wolkenbruch. Doch dann hatte das Wetter doch noch erbarmen mit uns. Um halb Drei zog dann die Front herüber. Deren Schauerzellen waren auf dem Weg hierher durch die gute Thermik gewachsen und entluden sich hier an ihren Höhepunkt. 13,8 mm war dann die Gesamtbilanz. Im Nachgang bildete sich daraus sogar noch ein kleines Gewitter. Danach war es frisch und angenehm. Am 15. war sogar ein Sommertag angenehm. Dichte Wolken machten den Blick auf die totale Mondfinsternis komplett unmöglich. Am 16. erlebten wir dann mit 29°C einen vorläufigen Höhepunkt des Sommers. Grund dafür war die nahende Gewitterfront, die in der Nacht noch einen Schauer brachte aber kein Gewitter mehr. Am dem 17. war es nicht mehr ganz so sonnig, dafür wurde es jeden Tag ein wenig nass. Gegen Nachmittag des 19. näherte sich eine Front, die mit starkem Wind und einen kräftigen Schauer gegen 16:24 übergriff. Der Tag brachte bis dahin 4,0 mm. Schauer auch am Folgetag. Am 21. fast schon wieder ein Sommertag. Am Abend zog eine Schauerzelle hindurch, die hier in 20 min 2,4 mm Niederschlag brachte. 

Der 22. begann noch freundlich und wurde trotz der vielen Wolken sehr warm. Die Gewitterfront nach 18 Uhr brachte in 1 Stunde über 20 mm und eine Windböe von 26 m/s. Dabei brach die Hochstammjohannisbeere ab. Hier zum Glück der einigste Schaden. Momentan ist die Niederschlagsbilanz damit ausgeglichen, macht aber den Verlust der letzten Monate noch lange nicht weg.

Nach dem großen Regen war es nun wieder ruhiger und sonniger. Nach dem 23. wurde es merklich kühler, zwei Tage blieben unter 20°C. Richtiges Aprilwetter herrschte am 24. Jeweils ein Gewitter zog am Vormittag und am Nachmittag durch. Auch wenn es am 26. wieder wärmer wurde (23,5°C), zog der Hochsommer erst zum Siebenschläfertag ein. Wenn das mal gut geht! Aber zunächst genossen wir den Sommertag nach der Woche Regen, der uns sehr geholfen hat. Denn bis zum 30. blieb es wieder trocken. Der 29. wurde ein heißer Tag und die Front ist nur sehr langsam, so dass heute nichts mehr passieren wird. Dies war der Höhepunkt dieses Sommerabschnittes Erst am Morgen kam die Front soweit voran, dass es ersten Regen gab. Doch zu Spitzenwerten wie in der Mitte Deutschlands (örtlich 80 bis 110 mm) gab es hier nicht mehr. Die Front wurde schwächer, Gewitter gab es auch keine mehr. 0,9 mm waren zum Schluss nur gefallen. 
Neue Rekordwerte Juni (seit 1985)

Neue Rekordwerte Juni (seit 1985)
14. höchster Niederschlag 12,8 mm seit 2005
22. höchster Niederschlag 20,9 mm seit 1988
17. höchstes E-Min  13,3°C seit 1995

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Marco Ringel