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Das Wetter in Jänickendorf im August 2007

Wie schon im letzten Jahr war der August eher eine Enttäuschung für viele Urlauber. Er war leicht zu kalt (-0,5K), hatte aber immerhin 2 heiße Tage (2006 keinen). Doch es gab keine ausgeprägte Hochsommerphase. Vielmehr verteilten sich die wenigen wirklichen warmen Tage recht breit gefächert. Nur in der ersten Dekade waren es mal 6 Tage hintereinander, in denen dann auch die heißen Tage lagen. In der zweiten Dekade gab es nur einen Sommertag und in der letzten Dekade quälten sich 4 von 5 Tagen bis kurz über den Sommertag. Ausgedehnte Badeurlaube waren da nicht drin, da das Wasser so kaum an Temperatur zulegen konnte. Hinzu kam noch der örtlich sehr ergiebige Niederschlag. Zwar hatte Jänickendorf nur 71% doch am Abend des 7. fielen allein in 3 Stunden 10 km westlich von der Station 103 mm während eines Gewitterregens. So gab es punktuell Regionen von mehr als 200 %, so in Luckenwalde, Jüterbog, Herzberg und südlich von Rostock, wo auch ein Tornado gesichtet wurde. Da staunt man, dass es die Sonne übernormal gab. Sie behauptete sich im Wechselspiel recht gut. Obwohl nur 5 Tage über 10 Stunden dabei waren, kam sie auch bis zu 105%. Am 11. gab es erstmals wieder Nebel.

Ein Hauch von Sommer hielt wieder Einzug. Temperaturen über 20°C konnte der Sonnenschein erwirken. Zuvor war es mit  9,2°C in der Hütte und nur 6,7°C am Boden eine kühle Augustnacht. Auch die Folgenacht war fast klar und nochmals kühl. Nach der Warmfront am Mittag, sie brachte keinen Niederschlag, steigerte sich die Temperatur sprunghaft auf 26°C. Zum Abend näherte sich alsbald auch die Kaltfront, die mit einigen Schauern (4,3 mm) und einem Gewitterdurchzug zu merken war. 

Das Wetter besserte sich allmählich. Der Sommer rückte wieder näher. Mit bis zu 27°C wurde am 5. der erste Sommertag des Monats ermittelt. Eine kurze  Hochsommerphase von 5 Tages schloss sich an, in der auch die einigsten beiden heißen Tage enthalten waren. Aber die große Hitze wurde es nicht. Der 7. wurde de erste heiße Tag (30,1°C). Dann bildeten sich doch noch Wärmegewitter heraus. Diese zogen aber so langsam, dass sie fast stationär blieben und sich so auf einem Fleck abregneten. So fielen innerhalb von 13 Minuten 7 mm gegen kurz nach 20 Uhr. Doch dies war gar nichts im Vergleich, was nur 10 km weiter westlich in Frankenförde hinter Luckenwalde abspielte. Dort entluden sich diese Gewitter so heftig, dass es dort zu Überschwemmungen kam. Bis zu 103 Liter wurden in nur 3 Stunden gemessen. Auch in Jüterbog war es ähnlich heftig. Dort liefen etliche Keller voll, weil Rückschlagklappen des Abwassernetzes brachen. Auch in Herzberg gab es solch eine Superzelle, die auch soviel Niederschlag brachte. In Gottow 7 km nördlich blieb es dagegen trocken. In der Nacht zum 8. gab es weitere leichte Gewitter. Erst am späten Vormittag schaffte es die Sonne. danach wurde es schwülwarm. Gegen 18 Uhr ein weiteres Ferngewitter im Nordosten. Zum Abend klarte es auf. Am 9. nochmals ruhiges Hochsommerwetter mit über 30°C. 10. Durch den Hochnebel war es eine milde Nacht, dafür wurde es aber auch nicht wärmer, bis sich die Wolken nach dem Mittag langsam lichteten. Erst dann ging die Temperatur Richtung Sommertag. Recht schwül blieb es dabei. 11. Neblig trüb begann der Tag. Und daran sollte sich auch nicht viel ändern. Der Nebel ging, und Sprühregen mit eingelagerten Schauern kam. 12. Ein trüber Sonntag. Erst gegen Abend lichteten sich die Wolken ein wenig. 13. In der Nacht klarte es auf, zog sich aber gegen Mittag wieder zu. Es blieb dann aber doch trocken. Zum Abend auch wieder Sonnenschein 14. Ein recht schöner Tag mit verstärkter Wolkenbildung über den Mittagszeitraum. 15. Der wärmste Tag der Woche aber auch sehr schwül. Immer wieder zogen dichtere Wolken durch, die Sonne musste häufig pausieren. Es deutete sich eine sehr milde Nacht an. Nach 23:30 Uhr wurde es wieder wärmer, bis zu 24°C.  16. Nach einer sehr warmen Nacht, bis um 4 Uhr herrschten 24°C, sank sie nur noch unwesentlich unter 20°C, blieb aber bis zum Mittag auch bei diesen Werten. Erst dann konnte sich die Sonne durchsetzen und fast noch einen Sommertag erreichen. Gegen Abend ein kräftiger Schauer von 3 mm. 17. Am Morgen zog an der Ostflanke vom Erzgebirge her kommend ein Niederschlagsfeld nordwärts. Es erreichte uns nicht mehr. Und so kam an dem späten Vormittag immer mehr die Sonne zum Vorschein. 18. Bis zum Mittag recht sonnig, dann aber vermehrt wolkig. Dadurch auch nicht sonderlich warm. 19. Früh ein dichtes Ac-Feld, dann Sonne, ab dem Nachmittag aber wieder mehr Wolken. Mit bis zu 27°C aber ein angenehmer Sommertag. 20. Zum Morgen heiterte es auf und es wurde sommerlich, später auch schwül. Die Wolken nahmen zum Abend zu und aus dem Osten zogen einige Gewitter- und Schauerzellen vorbei, die jedoch hier noch nichts ausrichteten. Dies soll in der Nacht passieren. 21. In der Nacht gab es dann den ersehnten Regen in Verbindung mit einem Gewitter. 14,5 mm waren im Hellmann. Der Tag gestaltete sich zunächst noch trübe. Später kam die Sonne heraus. 22. Gleich am Vormittag zogen östlich an uns zwei kräftige Gewitter vorbei. Danach schien dann die Sonne und es wurde recht schwül. Zum Abend dann noch ein schwaches Gewitter im Norden. Niederschlag fiel aber aus den Gewittern nicht. Zur Nacht hin klarte es auf. 23. Nach einer klaren Nacht folgte eher ein bedeckter Tag mit gelegentlichen Kleinschauern. Erst am Nachmittag wurde es wieder schöner. 24. Bis zum Nachmittag war es fast bedeckt und ruhig. Ganz anders in anderen Regionen. In Berlin herrschte in den Morgenstunden schon wieder Katastrophenalarm bei 25 mm Sturzregen, westlich vom Fläming in Drewitz waren es in der Nacht gar über 50mm. Erst am Donnerstag sind südlich von Rostock bis zu 103 mm in 3 Stunden gefallen. Extremer geht es bald gar nicht. Hier schien ab dem Nachmittag die Sonne. 25. Es war noch mal ein wunderschöner Sommertag. Zum Abend dann auch wieder Windstille, bestes Grillwetter, das auch genutzt wurde. 26. Nicht ganz so prächtig wie der Samstag aber auch angenehm. Kurz vor den Schauer, der 0,5 mm brachte, wurden noch 26°C gemessen. 27. Immer wieder schoben sich Wolken vor die Sonne, die Tagestemperaturen waren dadurch verhalten kühl und der Tau geht kaum noch raus. Erst zum Nachmittag war es etwas besser. 28. Heute wieder sonniger und auch ein wenig wärmer. Doch die klaren Nächte nagen am Image des Sommers. Es geht jetzt flott in den einstelligen Bereich. Örtliche Bodenfröste sind nicht ausgeschlossen. 29. Fast schon ein schöner Herbsttag, der um ein Haar den ersten Bodenfrost gebracht hätte. Nur 0,9°C wurden am Erdboden gemessen. Und das im August! Sonst war es vielfach sonnig aber mit 18°C nur mäßig warm. Hoffen wir auf einen Altweibersommer. 30. Bis zum Nachmittag noch sonnig, nachfolgend bedeckt, zum Abend ein paar Tropfen. 31. Seit der Nacht gab es immer wieder Regentropfen. So gestaltete sich der Tag recht wechselhaft. Zum Abend dann noch richtiger Regen aus dem Norden, der fast 3 Liter brachte.

Neue Rekordwerte August (seit 1985)
30. tiefstes Minimum  3,5 °C seit 1998
07. höchster Niederschlag 11,3 mm seit 2005
30. tiefstes E-Minimum  0,9 °C seit 2001
16. höchstes E-Minimum 16,0 °C seit 1991
15. höchster Sonnenschein 15,1 h seit 1990
16. höchster Sonnenschein 14,1 h seit 2006

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Letzte Aktualisierung 05.09.2007
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