Das Wetter in Jänickendorf im Februar 2002
Der Februar war deutlich zu warm. Ausschlaggebend war der Vorfrühling in der ersten Monatshälfte, wobei die 1. Dekade 7 Kelvin zu warm war. Immer wieder starke Schauer machten diesen Februar auch um 80% zu feucht. Sogar die Sonne konnte bei diesem Wetter ihr Soll noch übererfüllen (120%). Nur vom Winter war nicht mehr viel zu sehen. Die einzige Schneedecke gab es am 24.

Der Februar begann kalt, trumpfte aber auch gleich mit Rekordtemperaturen von 15,6°C am 2. und 16,1°C am 3. Februar. Mit der großen Vorfrühlingswärme war es am 4. vorbei. Es bleib nun mild, meist auch grau und trüb. Einige Schauer zogen in diesen Tagen durch. Am 11. steigerte sich der Wind. Ein heftiger Schauer der Stärke 2 brachte gleich am Morgen des 12. Februars innerhalb von 15 Minuten 5 Liter. Nicht weniger heftig der Schauer am Mittag mit ebenfalls 5 Litern. Daneben wehte in Böen ein teils heftiger Sturm mit der Stärke 7-8. Dem folgte die erste frostige Nacht seit Mitte Januar. Am Tage stiegen die Temperaturen nur noch auf 4°C, dafür wechselten nun aber auch Sonne und Wolken ab. Ab der zweiten Monatshälfte war der Winter jedenfalls nach den Temperaturen wieder zurück. Minus 6°C, am Boden sogar -8°C. Erst am 18. endete die schöne frostige Witterung. 

Danach stellte sich das Wetter vollständig um. Es wurde stürmisch. Später gab es noch Graupelschauer. Ein Niederschlagsgebiet, das auch Schnee im Gepäck hatte, erreichte uns am 20. Starker Druckfall von bis zu 10 hPa in 3 Stunden konnte beobachtet werden. Seit dem Morgen des 22. beschäftigte uns ein Schneefallgebiet, das bis zum Mittag 7 cm Neuschnee brachte. In der Frühe des 23. erreichte uns starker Schneefall mit einem Gewitter. Um 11 Uhr dann das zweite Gewitter, recht ungewöhnlich um diese Jahreszeit. Der Neuschnee taute am Folgetag wieder ab. Ein weiterer Sturm zog am 256. durch. Der Wind erreichte in Norddeutschland in der Nacht Orkanstärke. Der Winter lässt immer wieder grüßen. Die letzten beiden Tage warteten mit allen auf, was die Wetterpalette zu bieten hatte. Es gab immer wieder teils starke Schauer, überwiegend aus Frostgraupel, aber auch Schneeregenschauer, die auch zu einer zeitlich begrenzten Ausbildung einer Graupeldecke reichten. Dazwischen schien auch immer mal wieder die Sonne.

Der Februar begann mit einer klaren Nacht, Bodenfrost und Reif. An einem 2. Februar gab es in Jänickendorf noch keinen so hohen Wert von 15,6°C. Der höchste Wert in meiner Messreihe beträgt 9,0°C im Jahre 1988. Auch am 3. kam es zu einer neuen Rekordtemperatur. Mit 16,1°C schlug er das Jahr 1988. Mit der großen Vorfrühlingswärme war es am 4. dann vorbei. Es wurde am Folgetag es etwas trüber, einzelne Regentropfen streiften das Land, doch am 6. Gaben die Wolken den Blick auf Klärchen wieder frei. Die Temperaturen sind immer noch zu mild aber brechen keine Rekorde mehr. Grau und trüb mit guter Sicht ging es weiter. Der 8. Februar begann recht frisch mit 5°C. Gegen Mittag kam eine kräftige Schauerstaffel, die warme Luft bis 11°C im Gepäck hatte. Danach folgte ein sehr verregneter Tag. In der Nacht schon 4 Liter, bis Mittag einige Schauer, zum Abend hin zog ein kompaktes Regengebiet herein und brachte Landregen. Der Niederschlag ging am 10. nach einigen Schauern zeitweise in Dauerregen über. Am Nachmittag heiterte es kurzzeitig auf. So auch das Wetter am 11. Der Wind steigerte sich seit dem Nachmittag auf Stärke 7. Ein heftiger Schauer der Stärke 2 brachte gleich am Morgen des 12. Februars innerhalb von 15 Minuten 5 Liter. Nicht weniger heftig der Schauer am Mittag mit ebenfalls 5 Litern. Daneben wehte in Böen ein teils heftiger Sturm mit der Stärke 7-8. In der ersten Nachthälfte legte sich der Wind endlich. Am Morgen heiterte es alsbald auf. Die Nacht war wärmer damit als der Tag gewesen.  Ein strahlend schöner Tag mit viel Sonnenschein und wenig Wolken überraschte uns zu Monatsmitte. Dem folgte die erste frostige Nacht seit Mitte Januar. Am Tage stiegen die Temperaturen nur noch auf 4°C. 

Ab der zweiten Monatshälfte war der Winter jedenfalls nach den Temperaturen wieder zurück. Minus 6°C, am Boden sogar -8°C. Kein einzigstes Wölkchen trübte am 16. Februar das Wetter. Prächtiger Sonnenschein bei eisigen Frühtemperaturen, gemischt mit Reif. So präsentierte sich heute einer der schönsten Wintertage. Erst am 18. endete die schöne Witterung. Bis zum Abend verdichteten sich die Wolken bis hin zu einigen Regentropfen.

Am 19. stellte sich das Wetter nun vollständig um. Es wurde stürmisch. Eine Kaltfront brachte kaum Niederschlag, nur stürmischen Wind. Später gab es noch einen Graupelschauer. In der Nacht zum 20. erreichte uns ein Niederschlagsgebiet, das auch Schnee im Gepäck hatte. Bis in den Vormittag hinein gab es Schneefall und Schneeregen, später dann nur noch Regen. Starker Druckfall von bis zu 10 hPa in 3 Stunden kündete vom Sturmtief, das auch noch mal wärmere Luftmassen von bis zu 8°C mitbrachten. Starker Druckanstieg von bis zu 9 hPa in 3 Stunden ließ das Sturmtief abziehen. Auf seiner Rückseite hatte es zunächst noch Regen, ab dem Vormittag dann leichten Schneefall und am Nachmittag noch ein paar Schneeschauer dabei. Seit dem Morgen des 22. beschäftigte uns ein Schneefallgebiet, das bis zum Mittag 7 cm Neuschnee brachte. Dazu wehte ein sehr kräftiger Wind, der zu Schneeverwehungen führte. 23Nachdem die Nacht fast ruhig und klar war, erreichte und kurz nach dem Klimatermin in der früh die erste Schauerstaffel mit starkem Schneefall und einem Gewitter. Etwa alle Stunde zog ein weiterer Schauer durch. Um 11 Uhr dann das zweite Gewitter, recht ungewöhnlich um diese Jahreszeit. Auch dieses war wieder mit einem heftigen Schneeschauer unterwegs. Nachdem es in der Nacht etwas ruhiger zuging, das Schneefallgebiet war um 1 Uhr abgezogen, ging es ab dem Vormittag mit Schneeschauern weiter. 8 cm Neuschnee waren das Ergebnis, die leider bis zum zweiten Klimatermin abtauten. Schon am Nachmittag des 25. machten sich nach einigen Sonnenstrahlen die nahende Warmfront mit hohen und mittelhohen Wolken bemerkbar. AM späten Abend fing es an zu regnen. Dieser ging bis in den Mittagszeitraum des Folgetages. Wir befanden uns bis zum frühen Abend im Warmsektor, danach zog die Kaltfront mit Schauern in der Ferne durch. Der Wind lebte weiter auf und erreichte in Norddeutschland in der Nacht Orkanstärke. 

Der Winter lässt immer wieder grüßen. Die letzten beiden Tage warteten mit allen auf, was die Wetterpalette zu bieten hatte. Es gab immer wieder teils starke Schauer, überwiegend aus Frostgraupel, aber auch Schneeregenschauer, die auch zu einer zeitlich begrenzten Ausbildung einer Graupeldecke reichten. Dazwischen schien auch immer mal wieder die Sonne. Auch der Wind lebte zeitweise noch einmal bis zur Stärke 7 auf.
Wetterstation Jänickendorf
Marco Ringel
www.jaenickendorf-wetter.de