Das Wetter in Jänickendorf im Juli 2001
Der Juli war vorallem durch die letzte Pentade 1,1 Kelvin zu warm. Es gab nur 4 tage mit intensiven Niederschlägen, erst der Monatsletzte mit 12 Litern rettete die Summe auf fast 90 %. Sonnenschein hatten wir diesesnal normal. 

Nach den schweren Gewittern am 31. Juni begann der neue Monat eher verhalten. Der Sommer braucht wieder richtig Anlauf. 

Am 4. begann wieder eine sommerlicher Abschnitt. Das Quecksilber stieg wieder über 25°C. Aber auch der frische Ostwind musste beachtet. Am 5. Juli war es endlich soweit. Mit genau 30,0°C wurde der erste heiße Tag des Jahres registriert. Der Freitag setzte noch eine drauf. Zusammen mit dem Sonnabend (7.) erreichten beide Tage 31,8°C. 3 heiße Tage in Folge reichten dann auch. Gegen Mitternacht überquerte uns aus Südwesten eine Squall-Line, die neben Abkühlung auch Regen und starke Gewitter brachte. Das nachfolgende Niederschlagsgebiet wurde nach Nordwesten abgelenkt. Es blieb westlich der Elbe, wo dann auch 50 bis 90 Liter Niederschlag fielen. Hier lagen die Mengen aus den Gewittern zwischen 7 und 17 Litern. Damit war der erste hochsommerliche Abschnitt beendet. Die Woche begann mit Regen, der im Fläming bis zu 17 Liter brachte, hier waren es nur knapp 4. Ab Dienstag stand die Region unter Zwischenhocheinfluss. Dieser verlor jedoch schon am Folgetag langsam seine Wirkung. Es wurde nun nicht ganz so warm wie vor einigen Tagen. Es schloss sich nun eine warme, aber wechselhafte Witterung an. Nur der 16. und 17. tanzten hier mit Höchstwerten von 17 °C aus der Reihe. In der Nacht zu Freitag (13.) überquerte ein Regengebiet unser Gebiet und brachte nur geringe Niederschläge. Richtig ergiebig wurde es in der Nacht zu Monat. Bis zum Vormittag waren es 12 Liter. Erst am 18. setze sich leichter Zwischenhocheinfluss durch, was uns wieder angenehmere Tagesmaxima brachte. Sie sind aber immer noch nicht sommerlich. Der Durchbruch erfolgte erst am 22. mit Temperaturen um die 30°C etablierte sich über Mitteleuropa eine Hochdruckbrücke und wies alle Schlechtwetterzonen in die Schranken. Dagegen hatte Sudwestpolen mit Hochwasser zukämpfen. Weichsel und Oder traten über die Ufer. Bis zum monatswechsel begleitete uns brütende Hitze (32,3°C am 28.) und gelegentliche Gewitter mit teils kräftigen Regenschauern (31. 12.8 mm).

Die Gewitterfront zog bereits in der Nacht nach Osten ab. Gegen morgen aktivierte sich jedoch ein kleines Regengebiet und brachte einen Schauer. Der Tag blieb dabei fast bedeckt und wesentlich frischer. Der Sommer braucht nach der Kaltfront erst wieder richtig Anlauf. Daher auch die verhaltenen Temperaturen, die 20°C am 2. Juli nicht überstiegen. Gegen Am Folgetag kam der Sommer dann zurück. Mehr Sonnenschein und wieder deutlich steigende Temperaturen machten das deutlich. Nur der Ostwind war etwas frisch. Am Mittwoch stieg das Quecksilber bereits wieder über 25°C. Der Ostwind herrscht weiter vor. Und so lange dies sich nicht änderte, blieb das Wetter auch trocken und sommerlich. Doch mit den schönen Tagen machten Gewitterregen-schauer bereits am Donnerstag wieder Schluss.

Nun war es endlich soweit. Mit genau 30,0°C wurde am 5. Juli der erste heiße Tag des Jahres registriert. Der Freitag setzte noch eine drauf. Zusammen mit dem Sonnabend (7.) erreichten beide Tage 31,8°C und sind damit die bisher heißesten Tage dieses Sommers. Doch 3 heiße Tage in Folge sollte wohl reichen. Denn gegen Mitternacht erreichte uns aus Südwesten eine Squall-Line. Diese brachte außer Abkühlung auch Regen und starke Gewitter. Diese waren teils heftigst ausfallen. Die Squall-Line war durch den Ostwind nach Nordwesten abgelenkt worden, so dass der Berliner Region kaum noch Niederschlag abbekam. Auch das nachfolgende Niederschlagsgebiet wurde dadurch abgelenkt und erreichte unseren Raum nicht mehr. Es blieb westlich der Elbe, wo dann auch 50 bis 90 Liter Niederschlag fielen. Hier hatten wir nur Niederschläge aus Schauern, die zwischen 7 und 17 Litern schafften. Am Sonntag blieb es dann bedeckt, am Nachmittag zogen wieder Schauer herein. 

Damit war der erste hochsommerliche Abschnitt beendet. Die Woche begann mit Regen, der teils auch stark war, aber nur kurze Zeit. Im Fläming maß man bis zu 17 Liter, hier waren es nur knapp 4. Erst am späten Abend zog das Niederschlagsfeld nach Osten ab. Am Dienstag besserte sich das Wetter wieder, die Region stand unter Zwischenhocheinfluss. Nur wenige Wolken ließen die Sonne daran arbeiten, dass es ein Sommertag wurde. Der Zwischenhocheinfluss verlor jedoch schon am Folgetag langsam seine Wirkung. Es wurde nicht ganz so warm wie gestern, dafür war es wesentlich windiger. Nur wenige kurze Schauer trübten den Sonnenschein heute. Schon einen Tag später (12.) beruhigte sich das Wetter wieder. Es wurde ein herrlich sonniger Tag. Erst zum Abend hin nahmen die Wolken zu, da sich ein Regengebiet näherte.

Es schloss sich nun eine warme, aber wechselhafte Witterung an. In der Nacht zu Freitag kamen nur geringe Niederschläge. Der Tag wurde dagegen wieder freundlich mit angenehmen Temperaturen. Zum Abend hin verdichteten sich die Wolken, da ein Niederschlagsgebiet erwartet wird, aus dem es dann am frühen Samstagmorgen zu regnen begann. Bis 10.20 Uhr zog es ab. Danach lichteten sich die Wolken und die Sonne erstrahlte, was aber zu einer schwül-warmen Luft führte. Am Nachmittag entluden sich folgendermaßen einige lokale Schauer in der Mark. Auch am 15. morgens regnete es wieder leicht. Die Wolken hielten sich beharrlich am Himmel. Ergiebigen Regen brachten aber erst die Regengebiete in der zweiten Nachthälfte zu Montag. So waren es bis zum Morgen 5 Liter. Am Vormittag und am Mittag folgten noch zwei Niederschlagfelder mit 8 Litern, so dass insgesamt 13 Liter gemessen werden konnten. Erst danach blieb es dann trocken, der Dienstag aber noch bedeckt. Erst gegen Abend verzogen sich die Wolken zögerlich. Am 18. dann endlich mal wieder schönes Wetter durch ein Zwischenhoch: Ein blendender Sonnenaufgang und ohne Wolken. An Tage streiften dann Wolkenfelder herüber, unter den es trocken blieb. Nach einer fast klaren Nacht schien auch am Donnerstag die Sonne. Doch schnell bildeten sich am Nachmittag starke Quellwolken aus, die sich zügig zu Gewitterschauern ausbildeten. Zum Sommertag reichte es aber. Im südlichen Brandenburg kam es dabei auch schon zu Schauern mit bis zu 5 Litern. Zum späten Abend lösten sich die Wolken jedoch auf und so konnte auch der Freitag (20.) mit Sonnenschein glänzen. Dabei war die Cumulusbildung weit weniger Intensiv als gestern. Am Samstagvormittag blieb bedeckt, zum frühen Nachmittag konnte sich die Sonne wieder durchsetzen, ein Sommertag wurde genau erreicht. 

Am 22. war dann der Hochsommer mit Temperaturen von 28°C zurückgekehrt. Nun meldete sich der Hochsommer zurück. Fast den ganzen Tag schien die Sonne ungehindert, nur am späten Nachmittag machte ihr das ein Ac-Feld streitig. Am Montag wurde ein heißer Tag nur um 0,2 K verfehlt. So blieb auch die ganze Woche. Die stärkste Störung eine schwache Kaltfront am Mittwoch Nachmittag, die regional sehr intensive Schauer brachte. So regnete es auf dem Fläming und südlich der Station teils heftig zwischen 5 und 10 Litern. Hier kam davon leider wieder nichts an. Nur ein paar wenige Wolken dagegen am Donnerstagnachmittag (26.). Ab 27. Blieb es heiß, der 28. Wurde der bisher heißeste tag des jahres mit 32,3 °C. Am Sonntag brachte ein Morgengewitter 7 Liter Niederschlag und ließ die Natur ein wenig durchatmen. Auch am Monatsletzten gab es ein kleines Gewitter mit Starkniederschlag von 12 Litern. Dies waren dann auch fast 20 % der monatssumme , die sich dadurch auf fast 90% retten konnte.

Marco Ringel
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